Trainer 1. Männer

Statistik 2020/2021

 

Name Spiele Minuten Ein Aus GK RK/GR Tore Vorlagen Scorerpunkte
Toepfer O. 8 720     2   3 5 8
Opitz P. 8 717   1     9 7 16
Park L. 8 687   3 2   4 2 6
Puhlmann S. 8 617 2 1   1 5 1 6
Gronski M. 7 610   1       2 2
Liebenthal N. 7 585 1   2     2 2
Jarling S. 6 540           1 1
Rathmann A. 6 537   1 2   1   1
Schulz S. 8 529 2 4 2   5 3 8
Becke M. 6 480 1   2   3 4 7
Engel P. 6 348 1 3   1     0
Capolei K. 5 347   4         0
Eckert O. 4 238 1 2 1       0
Schneider E. 3 225 1           0
Kialka T-J. 3 151 2 1 1   1 1 2
Schulz F. 5 141 3 2         0
Honeck M. 4 118 3 1     1   1
Brüggemann F. 1 90             0
Icker S. 1 90             0
Zootzky K. 4 52 4           0
Kobel F. 2 46 1 1         0
Renner A. 1 23 1         1 1
Schickram B. 2 6 2           0

Victoria Templin – Einheit Zepernick  2:1

Totalversagen der „Mannschaft“…

Am Ende geht der Sieg in Ordnung, auch geht der Dank an die vielen Fans, die eine weite Reise gemacht haben, Jungs und Mädels, ihr wart Klasse und das ist ehrlich gemeint! Für das Dargebotene kann ich mich persönlich bei euch nur Entschuldigen! Ebenfalls richtig gut waren am Samstag nur noch die beiden Betreuer Marlon und Kucki sowie die Physio-Jenny! Der Rest ist es nicht wert, auch nur im Ansatz benannt zu werden!

Die Gäste in Halbzeit Eins behäbig im Spielaufbau, Ballbesitz in Zonen, die keinen interessieren und ein Zweikampfverhalten, wie wenn Omi´s im Heim Bridge spielen. Beide Tore fallen nach einfachen Ballverlusten, Ersatztorwart Icker war beide Male machtlos. Ansonsten ist ihm die Niederlage am wenigsten zuzuschreiben.

Nach der Pause wird es dann wild auf dem Feld, Zepernick jetzt deutlich besser in der Partie, zunächst bekommt der gerade eingewechselte Arabzada von Templin Rot, die Gäste schnuppern Morgenluft, da bekommt ein Gästeakteur nach einer völlig sinnfreien Aktion Gelb/Rot! Park verkürzt nach gut 70 Minuten, Einheit mach richtig Dampf, man setzt sich in der Hälfte der Templiner fest, hat auch Chancen, kurz vor Feierabend bekommt der nächste Gästespieler Rot! Einzig positiv zu bemerken ist, man versuchte auch in Unterzahl noch dem Spiel eine Wende zu geben!

Es lief am Samstag so ziemlich alles schief, das schlimmste aber war, dass keine Mannschaft auf dem Platz stand! Man bekommt sinnlose Karten wegen Meckerei etc. die Heimelf wusste, worum es am Samstag ging und war hochmotiviert!

So, jetzt hab ich auch keinen Bock mehr, die Jungs sollten vielleicht mal als Einheit auftreten, sich gegenseitig motivieren und auch selbst reflektieren!

Samstag kommt BW Garz, die haben gerade Pinnow abgefiedelt, Anpfiff ist 14.00 Uhr in Zepernick.


Einheit Zepernick – SV Oberkrämer 11  2:1

Werbung für die Landesklasse…

Bevor es hier in den Bericht rein geht, zunächst der Dank an den Gegner SVO, der der Bitte Zepernicks entsprach und seine Zusage für die Verlegung auf den Freitagabend gab! Vorneweg, es hat sich gelohnt, eine große Kulisse mit allerhand Sachverstand fand sich im Panketal ein, sie alle haben ihr Kommen nicht bereut.

Auf beiden Seiten suchte man einige Kreuzbuben, bei den Gästen fehlte mit Zschammer, Balting und Jelitto ein 60er Terz, bei Zepernick war es mit Engel, Kialka, Maek und Rathmann sogar ein 50, um in der Klammersprache zu bleiben. Egal, hinein in die Partie, zunächst testet der wiedergenesene Schneider seinen eigenen Torwart bei einem Rückpass von der Mittellinie, Jarling kann den Ball aber noch vor der Torlinie erreichen… was der Gastgeber aber dann abzieht, ist schon mehr als ein Mettigel bei der Silvesterparty. Man zwingt Gästehüter Bobermin dazu, der Mann des Abends für seine Farben zu werden! Zunächst lenkt er Opitz sein abgefälschtes Geschoß artistisch über den Balken, die anschließende Ecke unterläuft er zwar, hat aber Glück, dass Becke die Kugel in den Himmel jagt. Zepernick hat richtig Bock auf Fußball, die 11er verteidigen taktisch sehr clever, die Heimelf nutzt die gesamte Breite des Spielfeldes, das nächste Ding bereitet der gut spielende Youngster Eckert vor, F. Schulz scheitert aus 5 Metern am stark reagierenden Bobermin, kurz danach kommt Töpfer frei zum Abschluss, hier fehlt die nötige Konsequenz. Nach einer halben Stunde gibt Zepernick den Gästen etwas Leine, Solei knallt drüber und Innenverteidiger Zießnitz ist halt nicht der große Knipser und verballert ebenfalls. So geht es mit einem 0:0 der deutlich besseren Sorte in die Halbzeit. Eigentlich lieferten die Zepernicker Rabauken zumindest 30 Minuten ein Statement ab, Trainer Lucio Geral war alles andere als zufrieden, ging mit seiner Elf hart ins Gericht, brachte für die keineswegs enttäuschenden F. Schulz und Eckert St. Schulz und Puhlmann. Und es wurde in Hälfte Zwei hochklassig, die Gastgeber mit beiden Füßen auf dem Gaspedal, aber auch der SVO spielt richtig gut mit, Kapitän Töpfer treibt seine Band permanent nach vorn, es geht viel über Links, Bobermin kann mehrfach sein Potential abrufen, als dann erneut der Töppi marschiert, von der Grundlinie in den Rücken der Abwehr spielt, behält Becke den Kopf oben, sieht den besser postierten Opitz, die Führung der Heimelf ist eingetütet. Der Gast schüttelt sich kurz, behält seinen Spielstil bei und nach einem Freistoß in Höhe der Mittellinie ist es Koslitz, der zum Ausgleich trifft. Die Härte nimmt zu, ohne dass es jetzt ausartet, es machte den Anschein, als reiche den Gästen der Punkt, Einheit will aber mehr vom Kuchen. Es segeln einige Ecken Richtung Bobermin, für die beiden Gäste-Innendecker v. Glischinski und Zießnitz, beide so groß, die können aus der Dachrinne saufen und Beine, länger als mein Urlaub, ist das aber eine leichte Beute. Trainer Geral wechselt dann Atze Renner für Capolei, das Zeichen von draußen haben die Jungs verstanden, totale Offensive! 78. Minute, Puhlmann sein Kopfball geht ins Nirwana, 81. Minute, Puhlmann sein Freistoß-Koffer lenkt Bobermin saustark zur Ecke. Und als dann der mit seiner besten Saisonleistung aufwartende Park einem eigentlich toten Ball nachgeht, der Gästeakteur diesen vertändelt, geht Atze Renner mit Tempo durch das Mittelfeld, bedient Opitz und Zepernicks Topscorer macht den Deckel auf ein denkwürdiges Spiel!

Dass es ein großartiges Match war, lag allerdings auch an den Gästen, die mitspielten und nicht nur hinten drin standen. Und es gibt ja auch einige Stimmen, die den Zepernickern mangelnde kämpferische Einstellung vorwerfen…pillepalle…obwohl die Oberkampfsau Rathmann fehlte, hat man doch Einige am Start, die ihr schönes Trikot dreckig machen! Lucio Geral hatte eine volle Kapelle, auch die nicht eingesetzten Spieler stellten sich in den Dienst der Mannschaft. So soll es sein!

Ein großes DANKESCHÖN geht an die vielen fleißigen Helfer und Ordner sowie die Fans, die für einen perfekten Abend gesorgt haben und kleiner Dank an den Präsi, der hinterm Tresen zweimal goldgelb hervorkam…und an seine werte Tochter Sophie-Eisabel für die Videos!

Samstag geht es wieder in die Uckermark nach Templin, Anstoß ist 15.00 Uhr.


Landespokal Achtelfinale

Einheit Zepernick – Union Fürstenwalde  0:2

Festtag in Zepernick…und nicht nur bis zum Anpfiff!!!

Es lag besonderes Flair über der Straße der Jugend im Panketal, ein ambitionierter Regionalligist gab sich die Ehre, Einheit-Trainer Geral hatte seine Band perfekt auf das Match eingestellt. Dass die Zepernicker nicht den gewohnten Ballbesitz haben werden, war klar, das Ziel lautete trotzdem, sich  nicht nur hinten rein stellen und auf den Papst hoffen. Der Gast hatte auf dem Feld das Sagen, einzelne Kontermöglichkeiten gab es trotzdem. So wurde Puhlmann in Minute 29 mit den besten Wünschen seiner Kameraden auf die Reise geschickt, Torwart Große klärte spektakulär zur Ecke. Auch sonst konnten sich die Zepernicker immer mal wieder spielerisch aus der Umklammerung lösen, der Druck der Gäste war bis zur Halbzeit enorm, Heimkeeper Jarling lief zur Höchstform auf und hielt sein Team im Spiel. Es wurde dann bei Halbzeit sehr laut in der Gästekabine, die Mauksch-Elf kam mit Wut im Bauch zurück, der Trainer selbst erhöhte das Tempo, indem er ständig die bereitgelegten Ersatzbälle auf das Feld schoss! Nun gut, es wurde von den hochfavorisierten Gästen auch weiterhin nur Erbseneintopf kredenzt, viele Bälle landeten im Seitenaus oder aber bei Abwehrchef Patrick Töpfer und seinen Spießgesellen. Zur Führung musste dann ein Sonntagsschuss herhalten, Wunderlich trifft die Kugel satt aus etwa 25 Metern, vor Jarling war gut Verkehr, die Assistentin winkt wie wild mit der Fahne, der Schiri mit gut sitzender Regionalligabrille entscheidet auf Tor. Fortan hatte auch Trainer Mauksch keinen Bock mehr, das Spiel schnell zu machen, kurz vor Feierabend trifft Stagge zum Endstand!

Es war nur schwerlich zu sehen, warum die Fürstenwalder im klimatisierten Reisebus nach Chemnitz fahren und wir mit der Heidekrautbahn nach Pinnow. Das Team hat sich prima verkauft, es fehlten u.a. Maek, Kialka, Schneider um nur einige zu nennen, zudem musste die Kampfsau Rathmann nach 34 Minuten vom Feld, es sieht wohl bei dem Kollegen nicht so rosig aus.

Das größte Ding lieferte aber der gesamte Verein ab, der Aufwand war enorm, der Dank geht an die vielen fleißigen Helfer im Hintergrund, das habt IHR fein gemacht!

So, der Traum ist aus, jetzt geht es wieder ums Kerngeschäft und da steht am Freitag ein ganz dickes Ding vor der Tür, der SV Oberkrämer kommt ins Panketal, Anstoß ist FREITAG, 20.00 Uhr!!!


Einheit Grünow – Einheit Zepernick  0:8

Zepernicker Rabauken lassen die Korken knallen…

Bei bestem Fußballwetter und einem Topspielfeld machten die Gäste vor allem in Hälfte Eins ordentlich Radau. Der abwesende Cheftrainer Lucio Geral wurde durch Torwarttrainer Icker und Kapitän Töpfer sehr gut vertreten, die Verletzten Schickram, Capolei, Schneider, Maek und Renner wurden durch die Anwesenden kompensiert. Mit Anpfiff des guten Schiri´s Sieh war bei Zepernick die Lucifer los, Opitz traf nach 3 Minuten auf Vorlage von St. Schulz zur Führung. In der nächsten halben Stunde muss die Einheit aus dem Panketal wenigstens 4x genetzt haben, man ist aber zu unentschlossen in einigen Aktionen. Geschenkt. Der MaseRATHI erhöht per Fernschuss auf 2:0, dann knallt Puhlmann einen Freistoß in die Maschen, kurz vor Halbzeit ist St. Schulz nach Traumpass von Kialka frei vor Manteufel, bleibt cool und trifft zum Halbzeitstand.

Nach dem Pausengetränk nahm auch der Gastgeber etwas an der Partie teil, alles in allem aber ist das zu harmlos. Die Panketaler bleiben im Vorwärtsgang, Park streichelt einen Freistoß ins Eck, Töpfer legt die beiden nächsten Hütten durch Kialka und Becke perfekt auf, Puhlmann sein zweites Tor an diesem Tag ist ein Spaziergang durch das Mittelfeld, Umkurvung des Torwartes und ein Splitter aus drei Metern ins Tor.

Im Vorfeld des Spiels wurden die Zepernicker eindringlich vor der Heimstärke der Grünower gewarnt, der Tabellenzweite Angermünde gewann erst in der Nachspielzeit, auch der OFC II tat sich beim 2:1 in Grünow schwer. Man ging die Sache hochkonzentriert an, wenn es eng ist, kann das ganze bei den beiden Schiri-Assistenten auch mal blöd laufen…

Das Team bedankt sich bei den vielen Fans, die eine weite Reise mitgemacht haben. Natürlich geht auch der Dank an die Betreuer Gröning, Dierschke sowie Fabi Kobel und den nicht eingesetzten Brüggemann. An dieser Stelle ein besonderer Dank an Sophie Isabel Renner für die Videos!

Der Fokus liegt jetzt natürlich auf dem Pokalspiel gegen Union Fürstenwalde, Anpfiff ist 14.00 Uhr in Zepernick. Und diese Mal sind wir mit Sicherheit nicht der Favorit…


Einheit Zepernick – Fortuna Britz  7:1

Bei der Wasserschlacht hatten die Zepernicker das bessere Ende für sich. Man musste auf den Kunstrasen ausweichen, der hauptplatz war unbespielbar. Die Gäste hatten in Hälfte Eins deutliche Nachteile, man kam überhaupt nicht in die Partie. Ganz anders die Heimelf, die Wiedergutmachung für die Niederlage in Bötzow wurde bravurös gemeistert, der stark aufspielende St. Schulz schnürte einen Dreierpack, Opitz, Honeck und Puhlmann trafen ebenfalls , das Kompott war ein Eigentor. Vor der Pause spielte sich die Geral-Elf in einen wahren Rausch, nach Halbzeit mischten die Britzer munter mit und verdienten sich den Ehrentreffer.

Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung, nächste Woche geht es nach Grünow.

Das Team bedankt sich ganz herzlich bei den Unentwegten für das Ausharren im Starkregen…


Eintracht Bötzow – Einheit Zepernick  3:0

Außer Spesen nichts gewesen…

Zepernicks Rabauken haben weiterhin die Punkte-Bulimie gegen Bötzow, auch beim mittlerweile elften Vergleich holte sich die Geral-Elf eine Rutsche ab. 8:29 Tore sprechen eine klare Sprache! Zu den angeschlagenen Spielern kam noch Becke hinzu, Kialka sollte eigentlich gar nicht mitkicken, wurde aber nach rund einer Stunde eingewechselt. Los gings trotzdem, 97 Zuschauer sahen auf einem famosen Rasenplatz ein sehr ordentliches Landesklasse-Spiel. Es war aus Sicht der Gäste so wie immer, der Gegner lauert auf Konter, Einheit hat die meiste Zeit den Ball. Man macht es auch eigentlich ganz gut, Bötzow baut eine Gummiwand vor dem eigenen Strafraum auf, Zepernick hat ordentliche Ballstafetten auf Lager, es wird aber zu wenig Druck erzeugt, der finale Pass kommt nicht an. Könnte doch mal was in den Köcher kommen, langen die Gastgeber herzhaft hin, besonders Park muss eine Menge einstecken, die daraus folgenden Freistöße vergeigen die Gäste kläglich. Mit einem 0:0 der besseren Sorte geht es in die Halbzeit. Aus dieser kommt die Eintracht hellwach, nach einem Rückpass von der Grundlinie belohnt sich Wolter für eine starke Leistung mit der Führung aus dem Nichts! Und jetzt merkt man den Gastgebern an, hier und heute geht kein Punkt ins Panketal. Zepernick will spielerisch zum Erfolg kommen, Eintracht verteidigt mit viel Leidenschaft und Laufbereitschaft. Auch in Hälfte Zwei verpuffen die Standards der Gäste im Nirwana, bei den Kontern bleibt Bötzow gefährlich, so machen N. Schulz und Körter den Deckel auf die Partie.

Damit steht die erste Niederlage für die Einheit seit dem 7. Dezember 2019 auf der Uhr! Das wird dem Team nicht die Lust am Fußball nehmen, die Jungs sind auf einem guten Weg, Rückschläge dieser Art sind mit eingeplant, man ist beim Konzert der Großen weiterhin am Start.

Am Samstag geht die Reise weiter, nach drei Auswärtsspielen am Stück wird wieder im Panketal gespielt, es kommt mit Fortuna Britz ein altbekannter Gegner, Anstoß ist 15.00 Uhr!


3. Pokalrunde

SV BW Dahlewitz – Einheit Zepernick  3:5

Einheit-Rabauken lassen es krachen…

Nachdem die Zepernicker unter der Woche im Kreispokal bei Oranienburg III mit 5:1 die Oberhand behielten, ging es in der 3. Runde des Landespokals nach Dahlewitz. Die Tore beim Fehlpassfestival lieferten Gronski und Becke sowie Kialka mit einem Dreierpack.

Die Rahmenbedingungen waren perfekt, Sonne, 268 Zahlende und ein perfekter Teppich, dazu die Gastgeber mit einem ordentlichen Fanmob im Rücken.  Zepernick-Trainer Geral musste nur auf Renner, Schneider und Maek verzichten, hatte somit die Qual der Wahl bei der Aufstellung. Und wohin die Reise gehen soll, zeigten die ersten Minuten. Angriff stand auf der Einladungskarte, nach 40 Sekunden flankt Außenverteidiger Töpfer nach innen, der andere Außenverteidiger Becke verzieht nur knapp. Die Gäste mit enormen Ballbesitz, der Gastgeber verteidigt relativ hoch, Einheit kommt nicht in die letzte Zone, man hat aber Geduld. Nach einer guten Viertelstunde geht es dann aber schnell, zu schnell für die Dahlewitzer, mit „one touch“ geht es über Liebenthal, Töpfer und Opitz zu Kialka, der fackelt nicht lange und trifft zur Führung. Das ist natürlich Wasser auf die Mühlen der Gäste, man lässt dit Bällekin loofen, allerdings geht die Heimelf robust in die Zweikämpfe, Chancen für BWD entstehen nur nach einem ruhenden Ball, Ottenhus verzieht knapp und Blume hat nach einer langgezogenen Ecke die Möglichkeit zum Ausgleich, trümmert aber den Ball aus 10 Metern genau auf Jahrling. In Minute 25 war dann für Becke Feierabend, eine Muskelverletzung brach auf, für ihn kam St. Schulz. Zepernick spielt davon unbeirrt seinen Stiefel weiter, Garal mahnt von der Seitenlinie zu mehr Effizienz, der unheimlich fleißige Kialka erobert in eigener Hälfte die Kugel, feines Anspiel auf Opitz, der kann eigentlich selbst den Abschluss suchen, spielt aber quer auf den mitgelaufenen Park, dieser schiebt den Ball ins leere Tor. Halbzeit und viel Applaus von den weitgereisten Gästefans.

Mit Anpfiff zur 2. Halbzeit ist der Gastgeber mutiger, so richtig Druck können die Jungs aber nicht erzeugen, meist ist bei Zepernicks Abwehrrecken Schluss! Nach einer Stunde veredelt Puhlmann einen Abschlag von Jarling, perfekter erster Kontakt, im Zeiten auf die rechte Klebe gelegt und im Dritten ab damit in die Kiste. Damit dachten die Gäste, hier haben wir der Heimelf den Stiel aus der Birne gezogen, Dahlewitz gibt nicht auf, mit Hilfe des Kollegen der eigentlich der Schiedsrichter sein soll, kommen die Gastgeber zum 1:3, hier wird Jarling regelwidrig nach einem Freistoß im Fünfmeterraum angegangen. BWD riecht Lunte, macht die Räume auf, zunächst stellt Kialka mit seiner zweiten Hütte nach feiner Vorarbeit von Park auf 1:4 und dann „kommt Zeit…kommt Rat(hi)“! Es läuft die 69. Minute, Zepernicks Innenverteidiger Rathmann erobert den Ball tief in der eigenen Hälfte, Doppelpass und ab geht die wilde Fahrt, 2 Verteidiger abgeschüttelt und karamba ins Netz! Der Jubel wird zum Auslaufen genutzt, ausgeruht wird hinten! Aber überhaupt Rathmann, der Ex-Klosterfelder lieferte eine so überzeugende Vorstellung ab, der hätte am Samstag sogar dem Papst ein Doppelbett verkauft! Trainer Geral wechselt dann munter weiter, es ist kein Bruch im Spiel der Gäste zu erkennen, bis dann der Schiedsrichter noch einmal auf den Plan tritt, zunächst ahndet er ein klares Foul an Zepernicks spiritus Rector Capolei nicht, einen Faller von Kochel am Strafraum pfeift er aber, der Gefoulte trifft aus gut 20 Metern zum 2:5!  In der Schlussminute pfeift der Kollege Elfmeter, eine bodenlose Frechheit!!! Auf Nachfrage von Kapitän Töpfer sagt er, der Elfer ist für die Fans von Dahlewitz, weil die so lustig gesungen haben…Trallalalala! Nun gut, am Ende geht der Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung!

Was bleiben für Erkenntnisse? Eigentlich eine Menge…die Zepernicker Rabauken sind in der Lage, auch gegen ein aggressives Publikum zu spielen, beim Pokalendspiel in Sachsenhausen war das noch nicht zu sehen. Die Brust ist breit, die Eier hängen richtig, auch unter Druck befreit man sich immer öfter spielerisch, die Mannschaft wächst momentan an sich selbst!

Auf dem Platz gab es auch einige Nebengeräusche, eine harte Gangart und einige Verbalperlen der Gastgeber brachten Zepernick nicht aus der Fassung, dass man Toremäßig nicht auf der Anzeigetafel erschien, geschenkt!

Der Staff mit Kucki Gröning, Eric Schneider, Fabi Schulz und der Physio-Jenny hat mal wieder alles übertroffen, was man eigentlich erwarten kann!! DANKESCHÖN!!! Ebenso waren die Fans von Zepernick eine Macht!

Samstag ist wieder Brot-und Buttergeschäft, es geht zum schweren Auswärtsspiel nach Bötzow, gegen die Kollegen haben wir eine Punkte-Bulimie…! Anpfiff ist 15.00 Uhr.


3. Spieltag

Einheit Zepernick – FSV Forst Borgsdorf  3:1

Ein Spiel wie das Wetter…so semi berauschend!!!

Vor dem Spiel noch ein kleiner Plausch mit der Reporterlegende, gute Ansprache vom Trainer der Zepernicker und dann stottert der Motor der Einheit. Es geht erstmal gut los, Schulz und Puhlmann hebeln die Gäste-Abwehr auseinander, Borgsdorf-Keeper Busse klärt die Situation. Und wie schon in der Vorwoche in Hälfte Eins zelebriert der Gastgeber Ballbesitz ohne Ende, es fehlt schlicht der Mut, mehr ins Risiko zu gehen, um zu Torabschlüssen zu kommen. Die Gesichtsausdrücke der Zepernicker wurden nach 20 Minuten immer sparsamer, die Förster muckten auf, fuhren schnelle Konter, Buer traf nicht einmal unverdient zur Halbzeitführung. Trainer Geral geht in der Kabine mal ordentlich viral, nach einer Brandrede und zwei Wechseln, Liebenthal kommt für Engel und Schneider für Capolei, straffen sich die Einheit-Rabauken. Der Gast wird in eigener Hälfte eingeschnürt, die Spielfreude der Heimelf ist deutlich sichtbar. Nach einem Eckball und Knaller von Gronski ist die Hand im Spiel, Schiri Sieh zögert keinen Augenblick und gibt Elfmeter. Töpfer knallt die Kugel unter das Dach. Fortan ist es Champions League- Musik und kein Fahrstuhlgebimmel, was der Gastgeber spielt. Nach Abschlag von Jarling spekuliert Opitz auf den langen Ball, steck auf Schulz durch, dieser ist im Zweikampf stabil und bringt seine Farben in Front. Von den Gästen ist weit und breit nichts mehr zu sehen, einige Kollegen sind ordentlich am Pumpen was die Luft angeht, kommt doch was durch, sind Liebenthal, Rathmann und Schneider auf der Höhe. In Minute 64 belohnt sich Becke für eine ansprechende Leistung mit dem 3:1. Dass es damit der Endstand ist, lag einzig am Gastgeber selbst, man spielte zwar sehr gefällig weiter, hatte aber keinen Zug zum Tor, das Spiel plätscherte vor sich hin, als der Abpfiff ertönte, war man die Tabellenführung los.

Unterm Strich stehen Neun Punkte aus drei Spielen, man ist im Konzert angekommen, es läuft aber alles noch nicht so, wie sich das die Verantwortlichen vorstellen.

Das Team bedankt sich bei den Fans für den wohlwollenden Support und den Helfern für einen tollen Tag auf der Sportanlage!

Der Staff hat erneut eine famose Vorstellung abgeliefert, Mittwoch geht es nach Oranienburg zum Kreispokalspiel. Anpfiff ist hier 19.00 Uhr. Samstag steigt der Knaller im Landespokal, da spielt die Geral-Elf bei SV BW Dahlewitz, Anpfiff ist hier 15.00 Uhr.

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2. Spieltag

Einheit Zepernick – Schönower SV  4:1

Töpfer öffnet die Tür und Opitz führt sein Team hindurch…

Heimpremiere in der Landesklasse für die Zepernicker Rabauken und in Hälfte Eins zeigten abgezockte Gäste, was Landesklasse-Fußball ist…ergebnisorientiert! Die Heimelf ohne einige Korsettstangen, Schönow fehlte auch etwas Personal, beide Mannschaften bekamen 11 spielfähige Akteure auf den bestens gepflegten Rasen, nach nicht einmal 60 Sekunden hat Opitz den ersten Riesen, Becke mustergültig nach innen geflankt, die Kugel geht über das Fangnetz… und die Gäste parken den Mannschaftsbus am Strafraum, lassen Toptorjäger Szmulski an der Mittelinie warten, nach einem Freistoß geht’s ganz schnell, der Pole riecht den Braten und zack, die schöne Serie von Jarling ist zu Ende. Gleich danach haben die Gäste erneut die Chance zum Torerfolg, Jarling rettet in höchster Not! Nach einer Viertelstunde geht Trainer Geral mal richtig aus dem Sattel, besser wird es trotzdem nicht, endlose Ballstafetten, hier und da ein Abschluss, nach Foul an Schulz bleibt die Pfeife von Schiri Markgraf erstaunlicherweise stumm. Kurz vor der Pause hat dann noch einmal Becke einen Anfall von Arbeitswut, dringt in den Strafraum, wird gelegt und Töpfer klingt den Elfer unter´s Dach ein! Halbzeit und jetzt wird es laut in der Kabine, nach 5 Minuten ist alles gesagt, die Band wird von Kapitän Töpfer auf dem Feld noch einmal eingenordet, fortan spielt man eine überragende Halbzeit. Man geht viel Risiko, Rathmann sichert gegen Szmulski ab, der Ex-Klosterfelder liefert ein Statement in Sachen Zweikampfführung! Töpfer und Engel ständig im Vorwärtsgang, die Zepernicker mit gefühlt 90% Ballbesitz, zunächst trifft Neuzugang Kialka zum Ausgleich, es gab vorher eine Abseitsstellung, geschenkt. Allein in dieser Aktion zeigt der Ex-Profi, was er mal für eine Waffe in Sturm werden kann. Lesley Park, eigentlich für die schönen Momente zuständig, erweist sich zunehmend als der Jeremies vom Panketal, defensiv mit ganz starker Leistung, haut aber einen Freistoß humorlos auf die Kiste, Torwart Bäuerle mit fantastischem Reflex. Die Gäste kommen nicht mehr aus der eigenen Hälfte, Jarling kennen sie nur aus Erzählungen, die Einheit lässt die Kugel rund um den Strafraum laufen, es wird ganz schön eng! Und als die Zepernicker schon eine zweite Kasse öffnen wollen, flankt der Schulator aka Schulzinho kinderwangenweich in den Strafraum, Drews klärt mit einer Kerze, Opitz saugt die Pille runter, schickt einen Verteidiger ins Kino und trifft zur Führung! Der Gastgeber bleibt „on air“, viele Chancen, es ist aber wie in der Liebe: Händchen halten ist schön, aber irgendwann muss er rein“!!! Und  Opitz schlägt noch zweimal zu, beim ersten bekommt der werdende Papa das Spielgerät von Becke auf dem Silbertablett serviert, beim zweiten lässt der Nordkoreaner Park den Ball mit der Hacke durchlaufen, abgefälscht trifft Opitz zum Endstand.

Einheit bleibt Tabellenführer, in Hälfte Eins musste man aber ganz schön kauen an dem harten Brot, was da gebacken wurde. Die Ansprüche sind hoch, nach der Pause wurde man Diesen vollauf gerecht. Die Gäste waren der erwartete Prüfstein, die Abwesenden hat man gut kompensiert. Das Team bedankt sich für den Support, vor allem bei Geburtstagskind Ehweiner, der einen ordentlichen Mob aus dem Niederbarnim mitgebracht hatte.

Nicht zu vergessen die Sportkameraden Krenz, Münchberg, Horn, Damerow und all die Anderen, die eine klasse Arbeit geleistet haben und das Heimspiel perfekt organisierten!

Nächste Woche kommt Forst Borgsdorf, Anpfiff ist 15.00 Uhr.


1. Spieltag

SV 90 Pinnow – Einheit Zepernick 0:8

Traumstart der Panketaler…

Im Duell der Aufsteiger siegten die Zepernicker am Ende auch in der Höhe völlig verdient. Taten sich die Zepernicker zu Beginn noch etwas schwer, war es für die Heimelf zum Schluss wie eine Latein-Klausur…nur irgendwie durchkommen! Man hatte zwar mit Badji vorn einen Unruheherd, er kam aber eher wie ein Schulabbrecher daher…beide haben keinen Abschluss.

Anders die Gäste, nach ein paar gewöhnungsbedürftigen Anläufen rollt der Ball doch sehr ansehnlich durch die Reihen der Zepernicker. Die ersten Chancen werden akquiriert, ein Elfmeter nach Foul am agilen Becke muss zur Führung herhalten, Töpfer humorlos zum 0:1. Einheit bleibt am Drücker, vor dem Tor agiert man zu unentschlossen. Bis zur Halbzeit erhöhen dann aber Park per Abstauber und Opitz nach feiner Vorlage von Puhlmann auf

0:3. In der Halbzeit mahnt Trainer Geral die Mannschaft an, mehr Druck auf den Gegner auszuüben und konsequenter in der Chancenverwertung zu sein. Nach einer Stunde kommen St. Schulz und Honeck für die keineswegs enttäuschenden Capolei und Engel. Die Zepernicker Rabauken halten das

Tempo hoch, vor allem Schulz läuft heiß, macht auf seiner Seite mächtig Radau, zunächst ist es Torwart Jarling mit einem genauen Abschlag auf Puhlmann, der zum 0:4 netzt, dann ist Schulz mit einer Flanke, weich wie ein Babypopo, der Zulieferer für Puhlmann, der Schlawiener trifft per Kopf zum 0:5. Dann das Highlight des Spiels, über mehrere Stationen wird direkt gespielt, Töpfer perfekt nach innen geflankt, der Nordkoreaner Park trifft mit Rechts zum 0:6. Bei Opitz seinem Tor läuft schon der Abspann, die Unterschrift macht Becke mit einem formidablen Solo zum 0:8. Nach einem üblen Tritt musste Rathmann kurz vor Feierabend runter, Schickram kam und machte seine Sache als linker Verteidiger prima. Pinnow hatte im gesamten Spiel zwei Gefahrenmomente, in Halbzeit Eins war Jarling bei

einem Freistoß zur Stelle, kurz vor Ende geht eine Heber übers Gästetor.

Ansonsten spielten die Zepernicker das Match sehr erwachsen von der Uhr, man merkt, da steht ein Team auf dem Platz, das unbedingt seine Ziele erreichen will. Geral hat seine Elf erneut perfekt auf den Gegner eingestellt, trotzdem ist der Sieg nicht über zu bewerten. Großer Dank geht an Kucki Gröning für eine perfekte Betreuung der Mannschaft, an die Physio-Jenny sowie an die nicht eingesetzten Spieler Kobel, Schneider, Icker und F. Schulz.

Die Mannschaft hat sich natürlich auch über die vielen Fans gefreut, die mit in Pinnow waren.

Am Samstag kommt mit dem Schönower SV ein weiterer Gegner aus der Uckermark. Auf der Speisekarte dann u.a. Geschnetzeltes mit Reis. Im Vorspiel gibt´s ein Derby, die Zweeten aus Schönow und Zepernick kreuzen die Klingen. Anpfiff ab 12.30 Uhr!

2. Runde Landespokal

Einheit Zepernick – SG Großziethen  1:0

Die „1:0 Los Wochos“ in Zepernick oder „Alles Liebenthal oder was“???

Nach einem Freilos in der 1. Runde des Landespokal empfingen die Zepernicker eine ambitionierte Landesligatruppe aus Großziethen, die Randberliner sind mit einigen höherklassig erprobten Spielern gespickt und haben mit Trainer Ingo Reißner einen echten Rabauken am Spielfeldrand zu stehen. Bei korrekter Regelauslegung wäre er eigentlich nach dem Match bis wenigstens Weihnachten gesperrt worden…

Trainer Lucio Geral musste vor dem Spiel einige Absagen kassieren, er stellte auf Viererkette um, Töpfer auf Links mit einer bärenstarken Vorstellung, Engel verteidigte Rechts, nach der Pause ließ es Flummy mal richtig krachen, und neben dem Kampfschwein Rathmann fand sich der Youngster Liebenthal in der Innenverteidigung wieder. Vor dem Spiel gekotzt, in der Halbzeit ebenfalls und trotzdem liefert Liebenthal ein famoses Spiel ab! Nicki, Hut ab!

 Die Gäste versuchen früh zu pressen, es gelingt nicht immer, so haben die Zepernicker ein optisches Übergewicht, die erste Chance durch Honeck wird noch zur Ecke geklärt. Das nächste Ding ist ein Freistoß von Park, der Ball klatscht aus 20 Metern satt an den Pfosten, ansonsten spielte der angeschlagen ins Spiel gegangene Nordkoreaner eher so „Hongkong-Rolex“, nüscht Halbes, nüscht Ganzes… Die Gäste in Person von Beier haben auch einen Akteur mit feinem Füßchen, sein Koffer aus gut 35 Metern zwingt Jarling zur Parade. In Minute 39 ist es Kevin Umberto Capolei, übrigens ein Name wie Donnerhall, der Töpfer auf die Reise schickt, er serviert Pfannenfertig für Honeck, dieser ist eine gute Autostunde von seinem Gegenspieler Reuschel entfernt, und das Eigengewächs trifft zum 1:0. Kurz darauf hat Honeck nach einer Balleroberung den Ausbau der Führung auf dem Latschen, vergibt aber überhastet.

Nach der Pause der Gast jetzt komplett auf dem Gaspedal, bei der Einheit aus Zepernick lassen die Kräfte allmählich nach, Capolei braucht immer öfter seine Pausen, Park ist schon lange nur noch auf dem Spielbericht zu finden, der Junge beißt sich aber zumindest bis zur 70. Min. durch, Respekt! Für ihn kommt Atze Renner, ebenfalls angeschlagen auf das Feld. Die Angriffe rollen auf das von Jarling vorzüglich gehütete Tor, Becke und Gronski laufen heiß, so dass die Reißner-Elf die Wurst nicht vom Teller gezogen bekommt! Zepernick bringt dann noch F. Schulz für den Torschützen, nach 85 Minuten ist für den Kapitän Feierabend, Töpfer muss völlig entkräftet vom Feld, Kobel ersetzt ihn nahtlos! Die Schlussphase hat es dann noch einmal in sich, zunächst ist es Gronski, der mit einem Knaller die Anwesenden mit der Zunge schnalzen lässt, das Geschoss aus gut 20 Metern verfehlt das Tor knapp, die Belohnung für eine fast perfekte Partie blieb somit aus. Und in der Nachspielzeit der Nachspielzeit wird Reuschel im Strafraum um getreten, die Pfeife von Schiedsrichter Meißner bleibt stumm, hier hatte Zepernick das Glück auf seiner Seite. Nach 98 Minuten stand der Einzug in die nächste Pokalrunde fest!

Einheit Zepernick lieferte unter den Augen der Barnimer Reporterlegende Ingo Muhme fußballerisch kein Feingebäck ab, Trainer Geral hatte seine Elf aber perfekt auf den Gegner eingestellt und zeigte, dass der Kampf für die Mannschaft kein Fremdwort ist. Zum zweiten Mal binnen einer Woche blieb das Tor von Jarling vernagelt, das operative Kerngeschäft „Umkehrspiel nach Ballverlust“ hat das Team verinnerlicht.

Der Staff mit den Betreuern und der Physio-Jenny lieferte erneut eine Topleistung, Riesendank!!!

Die Mannschaft bedankt sich bei den Zuschauern für einen wahrlich famosen Support. Samstag geht es nach Pinnow in die Uckermark zum ortansässigen Mitaufsteiger, Anpfiff ist 15.00 Uhr!


Testspiel

Einheit Zepernick – BW Petershagen/Eggersdorf  1:3

Im letzten Testspiel vor dem Beginn der Saison unterlagen die Zepernicker dem Brandenburg-Ligisten aus Petershagen nicht ganz unverdient. Die Gastgeber brauchten eine Weile, um in die Partie zu finden, man hatte kaum Zugriff auf die schnörkellosen Angriffe der Doppeldörfler. Nach 22 Minuten hatte der umtriebige Feiler bereits zweimal genetzt und man musste bangen, hier nicht mit einer Rutsche nach Hause zu gehen. Einheit-Coach Geral stellte etwas um und siehe da, es wurde deutlich besser. Töpfer und Gronski trieben pausenlos an, der letzte Pass landete aber meist beim Gegner.

Als dann kurz nach Halbzeit St. Schulz mit einem typischen Schulzki den Anschluss herstellt, keimt Hoffnung auf. Zunächst aber knallt Küter die Kugel aus 10 Metern ans Stangerl der Zepernicker, in Minute 65 unterschreibt Feiler mit seinem 3. Treffer die Partie. Es ist den Gastgebern hoch anzurechnen, bis zum Ende hin um ein besseres Resultat bemüht gewesen zu sein. Nach dem Pokalerfolg vom Sontag waren die Köpfe gerade zu Beginn des Spiels leer gewesen.

Fazit der Vorbereitung:

Es war eine kurze Vorbereitung auf die neue Saison, zwischendurch gab es die Pokalspiele noch aus dem vergangenen Jahr, man hoppelte also zwischen Testen und Pflichterfüllung. Die Pflichterfüllung war grandios, bei den Testspielen gab es Niederlagen gegen den Regionalligisten TeBe, gegen den Brandenburgligisten Petershagen/Eggersdorf und den ambitionierten Landesligisten BFC Preußen. Demgegenüber stehen Siege gegen SV Zehdenick und SV Pfeffersport. Man hatte ergo ordentlich Qualität in den Testspielen, es waren bewusst starke Partner ausgesucht worden. Und mit den Pokalspielen hatten die Zepernicker acht schwere Spiele zu bestreiten. In der ersten Pokalrunde des Landespokals trifft man auf die SG Großziethen, Landesliga Süd. Hier sind die Einheit-Buben krasser Außenseiter, alles andere als ein Ausscheiden käme einer Sensation gleich!

Die Geral-Elf ist nach aktuellem Stand gut gerüstet für das Abenteuer Landesklasse, die Neuzugänge sind integriert, haben das ohnehin gute Leistungsniveau der letzten Saison noch einmal deutlich angehoben, aber die Zepernicker Urgesteine geben ihre Plätze nicht freiwillig ab! So soll´s sein.

Ein Saisonziel wird jetzt erst einmal nicht ausgerufen, die Liga ist für uns zu unbekannt, es gilt zunächst, Punkte zu sammeln und uns in der neuen Liga zurecht zu finden.

Drücken wir der gesamten Mannschaft sowie dem Staff mit Trainer Lucio Geral, Co-Trainer Andreas „Atze“ Renner, Torwarttrainer Steven Icker, den Betreuern Holger Fischer, Kucki Gröning und Marlon Dierschke sowie der Physiotherapeutin Jenny Mertke kräftig die Daumen, den Dampfer Einheit Zepernick in ruhigem Fahrwasser zu halten und den nötigen Ertrag einzufahren!


Pokalfinale  TuS Sachsenhausen II – Einheit Zepernick  0:1

Laktat schießt keine Tore…ein „Big Maek“ macht den Unterschied!

Im Glutofen Elgora-Stadion waren die Zepernicker in einem taktischen, von Nickligkeiten geprägten Spiel am Ende der glückliche Sieger. Die 400 Zahlenden machten ordentlich Radau, ein lustiger Fanclub der Gastgeber gab die Stimmung vor, aber auch Einheit hatte allerhand an Fanpotential rekrutiert! Auf Gastseite musste Trainer Geral auf St. Schulz, Töpfer, Schneider und Renner verzichten, herbe Einschläge, es stand trotzdem eine spielstarke Truppe auf dem Platz. Und der Gastgeber begann unheimlich aggressiv, Max Gronski seine Weichteile bekamen gleich mal Besuch von TuS-Kapitän Roosch seiner Hand, Mäxchen beschwert sich und sieht früh den gelben Karton. Zepernick kann bis zur Mittellinie entspannt das Spiel aufbauen, ab dann gibt´s auf die Waffeln. Und jede Aktion der Hausherren wird frenetisch gefeiert. Der TuS ist dann relativ schnell in der Partie, nach 16 Minuten brennt es vor Jarling, nach einer Ecke bekommen die Gäste die Kugel zunächst nicht aus der Gefahrenzone, Liebenthal klärt dann. Es entwickelt sich ein Spiel zwischen den Strafräumen, jedes Team ist bedacht, keinen Gegentreffer zu bekommen. In Minute 21 ruckt Zepernick das erste Mal richtig an, Maek knallt die Kugel aussichtsreich Richtung Trainingsplatz. Die Einheit-Buben haben bis zur Halbzeit noch zwei Chancen, mit dem Pausenpfiff wird ein Park-Knaller von Günther spektakulär entschärft, kurz zuvor trifft Maek per Kopf zur Führung.

Nach der Pause zunächst Einheit besser in der Partie, von einem Sturmlauf ist aber nicht die Rede, eher alles sehr kontrolliert, ein Schuss von Engel nach einer knappen Stunde schafft es auf den Notizblock. So richtig gebacken bekommen die Gastgeber auch nichts, die Partie schleppt sich so dahin, Ruttke kommt für Engel, wird in seiner ersten Aktion böse umgetreten, hält bis zum Ende mit Schmerzen durch. Auch Puhlmann muss nach einem rüden Einsteigen vom Feld, der erfahrene Capolei meldet sich als Ballschlepper zurück. Als dann Roosch eine Viertelstunde vor dem Ende Rathmann mal zeigt, wo Barthel den Most holt, hätte es eigentlich den Marschbefehl für den TuS-Kapitän geben müssen, Schiri Hagenbach ansonsten mit einer guten Leistung, ließ den verletzten Rathmann zum Leidwesen der Zepernicker minutenlang nicht wieder aufs Feld. TuS-Sturmführer Eikelmann musste dann auch kurz vom Feld, er übergab sich, kam zurück und jetzt wusste jeder, Crunchtime in Sachsenhausen! Die Gastgeber mit dem Mute der Verzweiflung spielen jetzt Barfuß oder Lackschuh, Rathmann mit körperlicher Präsenz und Becke mit einem unfassbar starkem Stellungsspiel fangen die Angriffe ab, Gronski und Liebenthal laufen alles an, was nach Gefahr riecht. Überhaupt Liebenthal, nach seiner freitäglichen Session hätte keiner einen Pfifferling auf seinen Einsatz im Pokalfinale gesetzt, aber wer feiern kann, kann auch spielen…Zepernick polkt nur noch hinten raus, der Kanten Maek macht die Bälle ordentlich fest, die Konter werden dann aber schlampig zu Ende gespielt! Den Schlussakkord setzen die Gastgeber, Jarling hält fantastisch gegen Bergmann. Und wer schon einmal in einer Oper zu Gast war, kennt sicherlich den alten englischen Spruch „It ain´t over ´till the fat Lady sings“! zu Deutsch, die Oper ist erst zu Ende, wenn die ganz dicke Frau gesungen hat! Es läuft die Nachspielzeit, der agile, auch vom Mundwerk, Boremski stürmt mit Ball Richtung Jarling und kann sich die Ecke aussuchen, da kommt, man weiß nicht woher, Rathmann angerauscht und klärt mit einem Monstertackling die Sache! Rathmann du Ochse, ganz stark!!! Mit dem Abpfiff sieht Eikelmann nach Frustfoul an Becke noch Rot, dann ist Feierabend!

Die Zepernicker haben sicherlich nicht ihre beste Leistung abgerufen, es war aber sehr erwachsen und diszipliniert! Aus einer sehr homogenen Truppe kann man an diesem Tag keinen rausheben, es war einfach eine Klassemannschaftsleistung!

Man muss neidlos anerkennen, die Gastgeber haben alles für ein perfektes Finale getan, gute Stimmung, lustige Sprüche und ein hammermäßiger Zepernicker Support! Ich ziehe den Hut vor dem Mann, der trotz dieser Aufregung am Spielfeldrand blieb, der Dame des Herzens musste ich bei einem Voddi das Spiel noch einmal nacherzählen…

Die Mannschaft hat großartiges geleistet, eine ebenso fantastische Leistung lieferten unsere eigenen mitgebrachten Ordner Dirk Nuss, Sven Köhler, Karsten Weber, Carsten Anke, Hans Renner und Timo Weigel ab! Danke von mir und der gesamten Mannschaft!

Zum Schluss noch ein kurzes Wort zum Trainer des TuS, ach nee…doch nicht!


Halbfinale  Kreispokal

Einheit Zepernick – Oranienburger FC II  3:1

Souveräner Sieg mit Beigeschmack…

Die Hitzeschlacht gewonnen, ein fader Beigeschmack bleibt trotzdem. Das Schiri-Kollektiv hatte Bundesliga-Niveau, mit Headset und allem Pipapo, leider hatten sie ihr Fingerspitzengefühl in der Kabine gelassen… der zurecht in Hälfte Eins mit Gelb vorbelastete St. Schulz kam in der Nachspielzeit ins Straucheln und knallte im Zweikampf mit dem OFC-Keeper zusammen. Schiri Sommer zeigte daraufhin Schulz G/R obwohl er die Partie nicht mehr anpfiff, Schulz ist für das Finale gesperrt!!! Soviel zum faden Beigeschmack…

Der Gastgeber musste auf einige Spieler verzichten, so fehlten u.a. Park, Becke, Honnek und Renner. Und bei einem Halbfinale erwartet man eigentlich das ganz große Rockkonzert…wenigstens ein paar Riffs vom legendären Slash, gekommen ist aber nur Karl Moik mit seinem Musikantenstadl! Die Oranienburger parkten Moldenhauer an der Mittellinie, ansonsten zogen sie es vor, den Zepernickern bei den Passstafetten zuzusehen. Am Strafraum vom OFC war für Einheit Schluss mit Lustig, es gab auch ein paar kleinere Chancen, was auf die Uhr kam aber nicht. Und da auch der Gast kein Interesse an der Partie hatte, hangelte man sich Richtung Halbzeit. Stefan Schulz hat dann einen Anfall von Arbeitswut, tankt sich auf Rechts durch, Pass nach innen und sein Namensvetter Fabian Schulz trifft zur Führung!

Nach der Pause versuchten die bis dato harmlosen Gäste etwas mehr in das Spiel zu investieren und nach Ballverlust im Vorwärtsgang traf Moldenhauer zum schmeichelhaften Ausgleich. Von einem Halbfinal-Feeling weit und breit keine Spur, es war einfach nur dem Wetter geschuldet, dass es auf dem Platz heiß war…Einheit wechselt dann munter durch, man ruckelt etwas an, es wird zielstrebiger, zunächst macht Maek, bis dahin nur auf dem Spielformular sichtbar, mit einem  Tor der Marke „Schöne Schrumme unter´s Dach“ das 2:1 um dann kurze Zeit später im Strafraum rüde umgetreten zu werden. Den Strafstoß verwandelt Töpfer humorlos. Man trudelt aus und steht seit Ewigkeiten mal wieder im Pokalfinale.

Die Mannschaft bedankt sich für die Unterstützung und die Kaltgetränke, die noch auf dem Feld gereicht worden sind.

So richtig zufrieden war man nicht, die Ansprüche sind halt gestiegen…

Freitag spielt die Einheit einen Testkick gegen den Berlin-Ligisten 1.FC Wilmersdorf mit anschließendem Happening!

Sonntag geht es dann nach Sachsenhausen zum Finale gegen den Ortsansässigen TuS römisch Zwo! Man kennt sich, es war immer schwer gegen die Holzhauer-Elf, Anpfiff ist 15.00 Uhr!


Saison 2020/2021

 

Willkommen in der Saison 2020 – 2021

Zum ersten Testspiel hatte sich Regionalliga-Aufsteiger Tennis Borussia angekündigt, ein Kracher zum Auftakt so recht nach dem Geschmack der Zepernicker. Einer famosen ersten Halbzeit folgte nach dem Wechsel ein aufopferungsvoller Kampf um ein gutes Resultat. Am Ende gewann der Klassenhöhere mit 3:0! Chapeaux Einheit Zepernick!

Am Sonntag war dann der Berliner Landesligist BFC Preußen zu Gast, mit 1:5 gingen völlig entkräftete Zepernicker Buben ins Ziel.

Beide Gegner sind nicht unser Regal, bis zum Punktspielauftakt wartet aber noch eine Menge Arbeit.

Ganz herzlich Bedanken möchte sich der Vorstand der Zepernicker für die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt beim Test gegen TeBe!!! Das sollte an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben.

In der Organisation des Teams hat sich kurz vor Beginn der Vorbereitung noch eine kleine Änderung ergeben, neuer Torwarttrainer ist ab sofort Steven Icker! Atze Renner rückt zum Co-Trainer auf, die Betreuung liegt in den Händen von Holger Fischer und Kucki Gröning.

Samstag steigt dann der Viertelfinalknaller im Kreispokal in Oberkrämer, Anstoß ist 15.00 Uhr!

 

 

 

Statistik 2019/2020

Name Spiele Minuten Ein Aus GK RK/GR Tore Vorlagen Scorerpunkte
Jarling S. 16 1440     1     1 1
Park L. 16 1411   1 4   10 6 16
Liebenthal N. 16 1380   4 1   1 1 2
Gronski M. 15 1354   2 3   2 1 3
Opitz P. 15 1322   4     9 17 26
Kain P. 15 1306   2 1   14 2 16
Schulz S. 14 1207   4 3   6 7 13
Wolf S. 10 948   2 2     1 1
Schneider E. 11 945   1 1 1 1 1 2
Knappe A. 11 921   3 4 1 10 5 15
Capolei K. 11 810 2 3 3   1 4 5
Renner A. 10 712 2 3 1   3 3 6
Engel P. 9 621 3 2 5     1 1
Zootzky K. 14 454 10 2         0
Grybowski D. 8 372 4 3       1 1
Kobel F. 8 326 4 2         0
Toepfer O. 2 180     1       0
Schickram B. 6 99 6   1   1   1
Ruttke T. 1 90             0
Koster B. 3 31 3           0
Honeck M. 3 28 3   1       0
Gröning A. 2 5 2           0

SV Rüdnitz/Lobetal – Einheit Zepernick  0:2

Souveräner Auftritt…

85 Zahlende trotzten dem miesen Wetter, die Einheit scheint im Moment ein Zuschauermagnet zu sein… und es waren viele aus Zepernick da. Man hatte sich auch wieder lieb nach dem Theater in der Vorwoche, DANKESCHÖN!

Zum Personal bei den Panketalern, Engel kam für den erkrankten Kobel, ansonsten alles beim alten. Und die Gäste machten es sich in der Hälfte von R/L gemütlich, der Gastgeber meist mit langen Bällen, für die beiden Innendecker Wolf und Töpfer Übungen der leichteren Art, die Bälle zu verwerten. Zepernick presst äußerst hoch, Torchancen springen auch einige heraus, es sind eher so die kleinen Schwestern von richtigen Brettern. Nach einer guten halben Stunde ist es dann Kain, der bei einem Vorstoß auf Links sein überragendes technisches Repertoire zeigt, einen Zepernicker in den Strafraum schickt und nach einem rüden Einsteigen  zeigt der umsichtige Schiri Marohn auf den Punkt. Der Gefoulte trifft zur Führung. Fortan ist R/L bemüht, an der Partie teilzunehmen, die Gäste befreien sich immer wieder spielerisch, teils auf engstem Raum, für die Platzverhältnisse war das überragend! Trotzdem haben auch die Gastgeber kurz vor Halbzeit eine gute Chance, nach einem Freistoß steht Knoll frei vor Jarling, der Einheit-Hüter ist aber auf dem Posten.

Nach der Pause ist das Bild unverändert, Zepernick mit beiden Füßen auf dem Gaspedal, Renner kommt nach 50 Minuten für den keinesfalls enttäuschenden Liebenthal. Die Zweikämpfe werden rassiger, ohne dass es ausartet, nachdem Wolf als letzter Mann wegrutscht, hat der Gastgeber die Chance zum Ausgleich. Schulz und Renner lassen es über Außen ordentlich krachen, nach einem Eckball belohnt sich Schulz für eine sehr gute Partie mit dem 2:0. Danach passiert nicht mehr viel, Einheit spielt das Ding kontrolliert runter.

Am Ende steht ein souveräner Sieg über einen unangenehmen Gegner, auf tiefem Geläuf waren es zwei Standards, die zum Erfolg führten. Klar können die Zepernicker Rabauken noch besser spielen, aber Schönheitspreise gibt es beim Kosmetiker und nicht im März auf dem Fußballplatz! Damit ist Zepernick wieder der Primus der Liga, ein Spiel mehr als Oberkrämer, aber Scheiß drauf…

Samstag kommt Ahrensfelde römisch Zwo, der Leckerbissen wird um 15.00 Uhr angepfiffen.


Einheit Zepernick – SV Friedrichsthal  4:2

Und trotzdem dauert ein Spiel 90 Minuten…

Es war im September 1985, in der ersten Runde des damaligen Europacup flogen alle Vertreter der DDR-Oberliga raus, am anderen Tag druckte die Zeitung „Junge Welt“ ein leeres Blatt Papier, mit dem Hinweis: hier sollten eigentlich die Berichte über die Spiele der Mannschaften stehen! Soweit sind wir hier noch nicht, könnte aber mal passieren. Ich weiß, interessiert eh keinen, einige Kollegen lesen aber doch mit. Und ich sage hier ganz deutlich, es geht NICHT gegen die Mannschaft!

Einheit musste auf den gesperrten Engel sowie den urlaubenden Renner verzichten, dafür kam Kobel in die Startelf und der Kollege machte es ganz passabel. Das Team begann schwungvoll, angetrieben vom starken Töpfer hatte man viel Ballbesitz, Chancen waren auch da, so verfehlt ein Schulz-Kopfball nach Ecke knapp das Gehäuse, Knappe trifft die Kugel nicht voll und klärt zum Einwurf. Die Gäste polken langen Hafer und weite Einwürfe. Und nach einem zweifelhaften Freistoß geht der SVF in Führung. Die Panketaler schütteln sich kurz, Kain schickt Knappe auf die Reise, der Hitzkopf bleibt stabil im Zweikampf, bedient Schulz und Ausgleich! Der Gastgeber bleibt dann bis zur Pause in seinen Aktionen behäbig und auch die Gäste wirken wenig motiviert, so ist es ein Spiel auf überschaubarem Niveau.

Es bleibt sehr ruhig in der Kabine, als dann Opitz nach einem perfekten Zuspiel von Schulz zur Führung trifft, denkt man, hier ist der Kuchen gebacken. Die Einheit weiter im Vorwärtsgang, die guten Momente bleiben aber rar. Nach einem Befreiungsschlag stehen 3! Gästeakteure klar im Abseits, der erneute Ausgleich fällt. Auf der Uhr noch 23 Minuten, in Minute 72 haben die Gäste die große Chance zur Führung, Jarling mit einem fantastischen Reflex hält Zepernick im Spiel. Es ist der Auftakt zu einem grandiosen Schlussakkord der Heimelf. Auch, weil die Gästebank ordentlich Radau macht, ist man zusätzlich angepiekst. Zepernick zieht das Tempo merklich an, die Gäste kommen zu keinem Konter mehr, nach einem Eckball ist es Kain, der den Ball ins lange Eck zur Führung einschiebt. Kurz vor Feierabend wird dann Park in aussichtsreicher Position von den Beinen geholt, den Freistoß legt dann Opitz pfannenfertig ins Netz.

Vor dem Match gab es noch Trara auf Zepernicker Seite, das Team hat die Sache charakterstark  weggemeißelt, die Moral ist intakt! Den obligatorischen letzten Satz spar ich mir.

Samstag geht es zum knüppelharten Auswärtsspiel nach Rüdnitz, Anpfiff ist 15.00 Uhr.

Jubel

FreistossFreistoss 2Freistoss 4Spiel


FC Kremmen – Einheit Zepernick  0:1

Alles Tippi Töppi im Panketal…

Zum Auftakt der Rückrunde waren die Zepernicker zu Gast in Kremmen. Nach einer desaströsen Vorbereitung und der Historie, bei den Spargelstädtern noch nie was gerissen zu haben, waren die Erwartungen eher klein. Zepernick musste auf den angeschlagenen Schneider verzichten, ansonsten war alles an Deck, Neuzugang Töpfer stand wie erwartet in der Startelf und der „Töpper“ gab als Innendecker einen starken Einstand! Einheit startete gut in die Partie, viel Ballbesitz, es kommen auch einige Chancen um die Ecke, meist sind es Park und Opitz, die sich suchen und gefährlich werden. Die Gastgeber verteidigen geschickt und leidenschaftlich, nach vorn geht wenig. Als dann Heimtorwart Koger einen Abstoß versemmelt, Knappe wach ist und mit Ball Richtung Tor unterwegs ist, kommt Neumeier von hinten, zieht das Foul und darf fortan sich die Angelegenheit von Draußen ansehen. Den Freistoß zaubert Park ans Gebälk, dann ist Halbzeit.

Nach der Pause wird es ein Geduldsspiel, hier und da mal ein Abschluss, das Highlight liefert zunächst Kain, sein „Schuss“ aus ca. 38 Meter landet kurz vor Flatow, gestern kam der Anruf, die Scheune steht noch… Zepernick verzettelt sich in Einzelaktionen, jeder ist gewillt, es kommt nix rum! Kremmen hat auch keinen Bock, irgendwie am Spiel teilzunehmen, einzig ein Hergt-Freistoß von rechts segelt durch den Strafraum, ansonsten hatte Jarling einen ruhigen Tag. In Minute 79 hatte Koger dann eine Idee, man könnte versuchen, auch mal hinten raus zu spielen, Knappe aggressiv im Zweikampf, Querpass auf den kurz zuvor in den Angriff gestellten Kain und der Bomber bleibt ruhig und trifft zur Entscheidung! Zepernick verwaltet den Vorsprung und holt erstmals einen Dreier in Kremmen. Das Team trat deutlich gestrafft auf, man präsentierte sich als Einheit!

Die Mannschaft bedankt sich bei den vielen Mitgereisten für eine vorbildliche Unterstützung, es war grandios von euch, den weiten Weg nach Kremmen zu bewältigen, KLASSE!!!

Samstag kommt Friedrichsthal, Anpfiff ist 15.00 Uhr!


Nachbetrachtung Vorbereitung und letztes Testspiel

Einheit Zepernick – FC Neuenhagen  9:1

Gegen den Tabellenführer der Ostbrandenburgliga gelang ein überzeugender Sieg, der auch in der Höhe völlig verdient war. Damit haben die Panketaler von den Ergebnissen her eine prima Vorbereitung auf die Rückrunde hingelegt, schaut man aber tiefer, war es eigentlich grottenschlecht! Miese Trainingsbeteiligung, vor allem aber große Unlust und wenig Teamgeist prägten die Vorbereitung. Es wird sehr schwer werden, die gesteckten Ziele zu erreichen.


Testspiel  Einheit Zepernick – Eintracht Wandlitz  5:2

Dürftig dürftig…

Auch im 4. Testspiel war bei den Zepernickern Schmalhans Küchenmeister! Etwa eine halbe Stunde waren die Gäste deutlich der Chef im Ring, die Führung durch Böß war mehr als verdient. Kurz vor der Pause erlöst dann Renner die Fans der Heimelf. Nach der Pause kommt  Honeck für den indisponierten Park sowie Schickram für den grippegeschwächten Liebenthal. Und Schickram erwischt einen guten Tag, legt alle 4 Tore für Knappe auf, in Hälfte Zwei kommt von Wandlitz nichts mehr.

Es sollte mal ein Statement gesetzt werden, herausgekommen ist eigentlich nur heiße Luft. Wenn man bedenkt, dass die Zepernicker alles an Deck hatten, was „Rang und Namen“ hat, gibt das schon zu Denken.

Zum letzten Test kommt am Mittwoch der Tabellenführer der Ostbrandenburgliga FC Neuenhagen ins Panketal, Anpfiff ist 19.30 Uhr.


Nachbetrachtung Testspiele

Bevor es hier los geht wollen wir zunächst einmal Abschied von unserem Lothar Neumann nehmen. Schiedsrichterobmann, Chef der Ordner-Truppe, Betreuer der Ü-50Mannschaft…es gab nichts in Zepernick, wo der gute Lothar fehlte! Mach et jut mein Freund!

SpG Finow/Lichterfelde – Einheit Zepernick  0:3

Donnerstag waren die Zepernicker in Finow zu Gast, bei miserablen Bodenverhältnissen kamen die Panketaler zu einem ungefährdeten Sieg. Der Gastgeber deutete in einigen Phasen des Spieles an, dass man nicht zu Unrecht in der Kreisliga oben mitmischt. Einheit ließ aber kaum Chancen zu, noch in Halbzeit Eins stellten Bendik Stier und der bullige Kain die Weichen auf Sieg, nach der Pause merkte man dann den Zepernickern den Stand der Vorbereitung an, die zusammengewürfelte Truppe hatte Mühe, konstruktiv nach vorn zu spielen. Den Endstand machte wiederum Patrick Kain perfekt, in seiner unnachahmlichen Art knallte er die Kugel humorlos ins entlegene Eck. Rundherum war es ein guter Test, teilweise ging es recht ruppig zu und es waren einige Sprüche zu hören…alle Wetter… geistiger Durchfall ist noch wohlwollend ausgedrückt! Das Team bedankt sich ausdrücklich bei den 3! Fans, die sich das Schmäckerchen angetan haben.


Einheit Zepernick – Concordia Wilhelmsruh  4:1

Auch gegen den Berliner Kreisligisten siegten die Zepernicker standesgemäß. Wie es bei Testspielen so ist, wird viel probiert, die Panketaler hatten in den ersten 20 Minuten keinen Zugriff auf den Gegner, nach einigen Umstellungen lief es dann deutlich besser. Zunächst glich Kain die Führung der Nordberliner aus, kurz danach brachte Schulz die Zepernicker auf die Siegerstraße.  Im zweiten Abschnitt die Heimelf deutlich druckvoller, Park und Schickram stellen den Endstand her. Die harmlosen Gäste waren nur nach Standards gefährlich, die Einheit lieferte dennoch nur Magerkost ab. So wird dit nüscht…

Sonntag kommt Concordia Britz nach Zepernick, Anstoß ist 13.00 Uhr


Testspiel  BW Petershagen/Eggersdorf – Einheit Zepernick  1:0

Gut gemacht Jungs…

Zum ersten Testspiel im Jahr 2020 ging es für die Panketaler nach Petershagen zum Tabellenachten der Brandenburgliga. Trotz einiger Ausfälle lieferten Zepernicks Rabauken keine Magerkost ab. Defensiv stand man sehr sicher, der widergenesene Wolf war der Ruhepol im Abwehrzentrum. Und im Spiel nach vorn ging ordentlich die Post ab, im letzten Drittel agierte man oft noch zu zaghaft. So war es der an diesem Tage ein formidables Spiel abliefernde Kain, der nach einer halben Stunde Heimtorwart Rudolph mit einem Koffer aus 30 Metern zu einer Glanztat zwang. Der Gastgeber hatte auch in Hälfte 2 den Ball, die Konterchancen der Zepernicker waren allemal etwas zwingender, nach 70 Minuten dann die Führung für die Heimelf. In der Nachspielzeit dann die große Chance zum Ausgleich, Neuzugang Stier scheitert am eingewechselten Pelzer im BW-Tor.

Die Mannschaft bedankt sich bei den Mitgereisten, es gab Applaus für die gezeigte Leistung und ein Sonderlob vom Trainer von Einheit Bernau!!!

Donnerstag geht es nach Finow zum Tabellenzweiten der Kreisliga Ost. Anstoß ist 19.30 Uhr.


Nachlese Hussiten-Cup 2020

Zepernicker vom Bus überrollt…

„Wat war´n da los“ werden sich die meisten der anwesenden Einheit-Fans gefragt haben. Nüscht war mit den Zepernicker Rabauken los, so einfach ist das…oder auch nicht! Gegen Klosterfelde und Wandlitz wurden uns ganz klar die Grenzen aufgezeigt, im Spiel gegen Einheit Bernau zeigte die Mannschaft eine Reaktion, holte ein verdientes Remis, im Neunmeterschießen um Platz 7 unterlag man aber Rüdnitz. Somit bestätigte man den 8. Rang aus dem Vorjahr. Es ging am Freitagabend einiges an Geschirr kaputt, welches in der Hinrunde mühsam mit unseren hochemotionalen Fans zusammen gepuzzelt wurde. Schade! Es wird vergessen, dass wir einfach nur eine Kreisoberliga-Truppe sind, nicht mehr und nicht weniger! Wir sind froh, dass der Hallenfußball jetzt vorbei ist, Gronski und Engel haben sich verletzt, hoffentlich sind die beiden Leistungsträger zum Trainingsauftakt am Start. Danke auf alle Fälle an die Spieler, welche die Turniere gespielt haben! Der Fokus liegt jetzt auf der Vorbereitung auf die Rückrunde, das erste Spiel steigt am 25.1.2020 in Petershagen bei einem ambitionierten Brandenburgligisten!


SG Mildenberg – Einheit Zepernick  1:4

Klasseleistung auf schwierigstem Geläuf…

Es ist die Zeit, in der nur das nackte Ergebnis zählt. Ohne Schneider, Wolf und Capolei ging es nach Mildenberg, nach 4 Minuten pfeift der umsichtiger Schiri Marohn Elfmeter für die Gäste, Knappe trifft zur Führung und das war bis zur Halbzeit das Beste, was die Einheit bis dato ablieferte. Zwar konnte auch die SGM nicht viele Chancen herausspielen, der Ausgleich viel nach einem Freistoß und einem verweigertem Zweikampf, die bessere Spielanlage hatte eindeutig die Heimelf. Die Jungs um Kapitän Buss lieferten eine beeindruckende Vorstellung ab, Zepernick kam nicht in die Zweikämpfe, es wurde sehr laut bei Halbzeit.  Mit einigen Umstellungen kam die Gronski-Elf aus der Kabine, jetzt hat auch die Einstellung zum Match gestimmt, der in Hälfte Eins sehr auffällige Hadizada war bei Engel in guten Händen, Einheit spielte einfachen Fußball, es ging durchweg zielstrebig Richtung Tor. Als dann Liebenthal nach einer Balleroberung in der eigenen Hälfte durchstartet, Doppelpass spielt und mit der Stiefelspitze zur erneuten Führung trifft, steht der Zepernick-Express auf dem Gleis. Wenig später macht der Schulator die Führung fest in Zement, sein Knaller geht von der Unterlatte ins Tor. Die Unterschrift unter die Partie macht dann Kain, eingeleitet von einem punktgenauen Abschlag von Jarling verarbeitet Opitz die Kugel perfekt, von der Grundlinie bedient Dieser Kain, der Bomber hat keine Mühe, zum Endstand einzunetzen.

Die Mannschaft bedankt sich bei den vielen Fans für einen vorbildlichen Support.


Einheit Zepernick – SV Oberkrämer 3:4

Es war ein Offensiv-Spektakel aus dem ganz oberen Regal…

Beide Teams zeigten von Beginn an, dass sie zu recht an der Tabellenspitze der Kreisoberliga stehen, der Gastgeber mit dem deutlich besseren Start ins Spiel, nach nicht einmal 180 Sekunden schrauben Park und Opitz das Gäste-Mittelfeld auseinander, der Nordkoreaner trifft von der Strafraumgrenze zur Führung, perfekt eingeschweißt und luftdicht verpackt! Zepernick hält das Tempo hoch, bleibt auf dem Gaspedal, man spielt herausragenden Fußball, so als Stefan Schulz aka „Schulator“ auf rechts Ausgang hat, Renner kommt angeflogen und knallt die Kugel knapp über die Kiste. In Minute 23 steht dann der Schulator nach Traumpass allein vor Gäste-Torwart Bobermin, mit etwas Glück erhöhen die Zepernicker auf 2:0! Und dann hat die Einheit zwei echte Bretter zur Vorentscheidung, zunächst köpft Schneider nach einer Ecke unbedrängt knapp daneben, kurz danach setzt sich Alex Knappe im Zweikampf klasse durch, aber auch Opitz bringt die Kugel freistehend aus 6 Metern nicht im Tor unter. Nach einer halben Stunde sind die Gäste dann im Panketal angekommen, bis zur Pause ist die Partie dann ein offenes Match, die Gastgeber müssen keine Einschläge fürchten, man merkt schon, dass der SVO ordentlich Potential hat…

Und mit Anpfiff von Schiris Schwarz zum 2. Durchgang übernimmt der Gast das Zepter, zunächst trifft Müller per Schlenzer zum Anschluss, nach einer Stunde springt Jelitto nach einem Freistoß in Zepernicks Torwart Jarling hinein, hier hätte man vielleicht auch auf Foul entscheiden können, geschenkt, der Ausgleich ist da, das Momentum auf Seiten des SVO, die Gastgeber wechseln, bringen Capolei für Engel, nach einem feinen Pass von Renner geht Knappe dem Ball nach, Gäste Kapitän v. Glischinski verschätzt sich und der Sängerknabe Knappe bringt die Heimelf wieder in Führung. Zepernick steht jetzt gehörig unter Druck, erneut nach einem Freistoß, schnell ausgeführt ist es Jelitto, der für seine Farben ausgleicht. Zum Ende hin riskieren beide Teams nicht mehr viel, den Gastgebern reicht das Unentschieden, Oberkrämer macht aber doch noch etwas Radau, nach einer individuellen Fehlerkette macht dann Bertram nach 90+3 den Sack für die Gäste zu. Am Ende ist es eine bittere Niederlage, 3 Tore nach ruhenden Bällen sind für ein Spitzenteam eigentlich ein Armutszeugnis. Aber wir wollen das Ding nicht höher hängen als es Wert ist, man hat gemerkt, dass die Einheit in der Lage ist, gegen solch ein Topteam zu bestehen. Sicherlich hätte ein Spieler wie Hightower Wolf den Gastgebern gut getan, aber daran wird die Niederlage nicht fest gemacht. Die Mannschaft bedankt sich bei den Fans für eine tolle Unterstützung.

Jetzt geht es am Samstag nach Mildenberg, es erwartet uns ein knüppelhartes Auswärtsspiel, vor einem halben Jahr gab es dort ordentlich Dresche, Anpfiff ist 13.00 Uhr.

zep oberzep ober 1zep ober 2


Spielfrei und ein spektakulärer Neuzugang…

Am vergangenen Samstag waren die Einheit-Kicker zum Zuschauen gezwungen, die Reserve von Preußen Eberswalde hatte nach dem 1. Spieltag zurückgezogen. Zepernicks Rabauken nutzten das freie Wochenende für die Mannschaftsweihnachtsfeier in der beschaulichen Hütte vom Betreuer-Ehepaar Fischer. Die Beiden hatten für jeden Gast ein kleines Geschenk parat, neben diversen Ehrungen für einzelne Spieler gab es ordentlich Leckerli vom Präsidenten für die Mannschaftskasse! Die Jungs haben wiederholt bewiesen, dass man eine hervorragend bestückte Bar leertrinken kann!!! Auf alle Fälle riesen Danke an Familie Fischer für die super Betreuung!!!

Und pünktlich zum 1. Advent vermelden die Zepernicker einen spektakulärem Neuzugang, der Wolfer, Wolfjang, Wolfenstein, Wolle, kurz, Steffen Wolf und seine Katrin sind stolze Eltern eines Jungen geworden, der Pipel bringt geschmeidige 4200g auf die Waage bei 52cm lichte Höhe! Nächste Woche fängt er mit dem Laufen an, ab der Rückrunde steht er bei Igor Sikic seiner F-Jugend im Kader…

Erwartungsgemäß nutzte der SV Oberkrämer die Gunst der Stunde und kam bis auf 3 Punkte an die Zepernicker heran, mit dem Kantersieg über Bergfelde zog der Vertreter aus OHV  im Torverhältnis an den Zepernickern vorbei. Somit kommt es am Samstag zum Knaller-Duell Erster vs. Zweiter. Nach allem, was man hört und gesehen hat, ist der SVO klarer Favorit! Ein Kollege und Torhüter aus einem „Stadtteil“ von Oranienburg ist der Meinung, hier treffen die finanzstärksten Teams aufeinander, welche den Fußball auf Kreisebene kaputt machen, das ringt im Panketal den Verantwortlichen nur ein müdes Lächeln ab, erstmal in der eigenen Kabine nachschauen..! Das Spitzenspiel findet auf dem Kunstrasenplatz statt, Anstoß ist 13.00 Uhr!


 Einheit Zepernick – TuS Sachsenhausen II  3:1

Aus Schulzki wird Schulzinho…

Die Gastgeber konnten im Vergleich zum Pokalspiel wieder auf Schulz, Engel, Renner und Capolei setzen, dagegen fehlte Kapitän Gronski erneut, es war eine reine Vorsichtsmaßnahme. Beim TuS stand mit dem Ex-Schönower Troschke geballte Brandenburgligaerfahrung in der Innenverteidigung. Und die Gäste wurden ihrem Ruf als unangenehmer Gegner vollauf gerecht! Einheit zwar mit viel Ballbesitz, alles aber in ungefährlichen Zonen, man konnte überhaupt keinen Druck aufbauen, kamen die Gäste in Ballbesitz, war das Strickmuster relativ einfach, der bullige Salcinnovic macht die Pille fest, dann geht es über Eikelmann zügig Richtung Jarling-Gehäuse. Als nach einer Viertelstunde die Partie gänzlich einzuschlafen drohte, gab es den ersten Aufreger, Zepernicks Innendecker Schneider soll den Ball im eigenen Strafraum mit der Hand gespielt haben, während noch auf das Zeichen aus Köln gewartet wird, hat Schulz einen Anflug von Arbeitsinteresse, geht auf Exkursion, Kugel nach innen und Knappe drückt das Leder über die Linie. Der einheimische Anhang ist erlöst, alle denken, der Zug steht auf dem Gleis, das Zepernicker Team ist aber an diesem Tage weit davon entfernt, zumindest in Halbzeit Eins in eine Richtung zu fahren! Als dann der Gast zum Ausgleich kommt, brodelt es auf dem Feld. Die Gastgeber spielen weiterhin ihr pomadiges Spiel, mit viel Wohlwollen kann man auch davon sprechen, dass man äußerst geduldig ist…Trotzdem hat man noch 3 ordentliche Chancen, einmal verzieht Opitz ganz knapp, bei der nächsten Chance ist Gästetorwart Holzhauer Retter in höchster Not, bei einer perfekten Flanke von Renner verdaddelt Knappe einen Hundertprozenter!  Der TuS im Konter weiterhin brandgefährlich, nach einem erneut sinnfreien Ballverlust im Zepernicker Mittelfeld kommt der an diesem Tag stark aufspielende Engel gegen Salcinnovic angeflogen, unterbindet den Konter taktisch sehr clever, ist mit Gelb herausragend bedient, um dann mal richtig auszurasten, seinen eigenen Mitspieler verbal zu attackieren…bei Halbzeit wurde es laut in der Kabine, was in der Saison bisher aufgebaut wurde, drohte einzustürzen!

Und mit Beginn des zweiten Durchgangs standen die Zepernicker Rabauken völlig neben sich. Erst rettete Liebenthal gegen Eikelmann den Einschlag, der Gast hat vier Ecken am Stück, wieder brennt es lichterloh im Heimstrafraum, Liebenthal polkt die Kugel von der Linie, eigenartigerweise stellt der Gast das Spielen danach komplett ein. Von einem Sturmlauf der Heimelf kann man nicht reden, es blieb zäh. Der Kampfgeist war zumindest erwacht, es stand jetzt eine MANNSCHAFT auf dem Feld, die unbedingt den Sieg wollte, große Chancen gab es nicht, die Gäste drehten an der Uhr, es wurde die Brechstange rausgeholt, man akquirierte ordentlich Eckbälle, die Verzweiflung konnte in den Zepernickern Gesichtern abgelesen werden. Und als die Gäste eigentlich schon in der Garage waren, klopfte Schulz noch mal ans Gartentor, eine feine Ballmitnahme wird mit einem satten Strahl ins lange Eck veredelt! So wird aus dem fleißigen Schulzki der feine Edeltechniker Schulzinho! TuS steckt nicht auf, man wirft alles nach vorn, nochmal Ecke für die Gäste, Holzhauer macht sich auf den Weg in den Einheit-Strafraum, ein anderer TuS-Akteur hat auch eine Idee, der Faustschlag gegen Zootzky war auf keinen Fall die richtige Idee!!! Ball kommt rein, Jarling mit Abwurf auf Opitz, Schuss von der Mittellinie, die Gäste versuchen noch zu klären, Knappe steht goldgelb, schiebt zum 3:1 ein, Abpfiff!

Man braucht hier nicht um den heißen Brei reden, es war ein desolater Auftritt der Heimelf, spielerisch war das absolute Magerkost! Das Team sollte schnellstens in die Spur kommen, sonst bleibt es bei der Rolle Draht, um die man spielen wird. Jetzt kann man zunächst die Wunden lecken, das Wochenende ist spielfrei. Die Mannschaft bedankt sich bei den vielen Fans, die trotz des Drecks, der gezeigt wurde, ruhig geblieben sind. Erwähnenswert und das mit Recht, die Zusammenarbeit mit der Zweeten klappt bestens, die Tschanter-Elf steht auf Platz 5 mit Blick nach oben, die „Leihspieler“ von der Ersten werden super integriert, am Wochenende bombte Schickram 3x und half mit Gröning und Koster den Dreier gegen Althüttendorf mit einzusacken.


Einheit Zepernick – FSV Schorfheide Joachimsthal  2:1 n.V.

Bauern, Buletten und ein fantastisches Publikum

Eigentlich steht der Satz immer am Ende des Berichts, diesmal ganz am Anfang: Das Team bedankt sich bei den vielen Zuschauern für einen Gänsehaut-Support! In diesem Spiel sind ALLE , die Zepernicker Bauern, die Berliner Buletten und das Publikum eine echte EINHEIT gewesen! BRAVO!

Nun hinein ins Spiel, nee nee…es war eine Pokalschlacht! Der Gast mit allen Karossen(Spieler) die der Fuhrpark so hergibt, am Start, bei den Zepernickern fehlten Wolf, Schulz, Capolei, Engel, Renner und Cäpt´n Fantastic Gronski. Der FSV kommt ambitioniert daher, man will in die Landesliga aufsteigen und hat mit Fedder und Schmidt Spieler aus der Feinkostabteilung im Kader. Auf dem kleinen Kunstrasenplatz entwickelt sich eine temporeiche, zuweilen recht hektische Partie. Die Gastgeber werden ordentlich unter Druck gesetzt, man will es spielerisch lösen, Bälle in die Spitze werden aber zu schnell wieder hergegeben. Der FSV mit dem überragenden Schmidt als Ideengeber und Antreiber versucht ebenfalls geradlinig Richtung Jarling-Gehäuse zu spielen, die Zepernicker Defensive mit Grybowski, Liebenthal (erneut mit einer bärenstarken Leistung) und den Trash-Talker Schneider bleibt stabil. Nach einer Viertelstunde geht dann Kobel sehr motiviert in einen Zweikampf, ein FSV-Akteur nimmt dankend an, Zepernicks Jarling ist ein Elferkiller, der Neuzugang steigert sich in einen Rausch und ist DIE tragende Säule des Erfolges, mehrmals an diesem trüben Novembertag gibt es Sonderapplaus für ihn, die Zepernicker Fans haben den Jungen tief in ihrem Herzen aufgenommen, die Schorfheider verfluchen ihn! Wenig später ist es Schneider, der wiederholt im Laufduell gegen Fedder der Bessere ist, der Torjäger der Gäste tritt nach, Schiri Roden setzt die Latte hoch, gibt dem Sünder Rot und ist fortan der Buhmann für die Gäste. Das Battle ist ab diesem Zeitpunkt die oben beschriebene Schlacht, herzhafte Zweikämpfe mit allseits bekannten Scharmützeln werden geführt, die Gästebank fordert bei jeder Attacke Gelb oder auch mehr…man lässt ja selbst mal auch einen Korken fliegen, es war schon abartig, der geneigte Schreiber wäre wahrscheinlich schon aus dem Panketal gewiesen worden. Das Schiri-Trio hatte ordentlich Langmut…! In der regulären Spielzeit gab es hüben wie drüben Torchancen, auch FSV-Keeper Schröder bewies sein beachtliches Können.

Mit Beginn der Verlängerung wechseln die Gastgeber Honeck für den keinesfalls enttäuschenden Schickram, es bleibt ein offener Schlagabtausch, man muss neidlos anerkennen, es macht sich die Unterzahl der Gäste nicht bemerkbar! So ist es an diesem Tag schon symptomatisch, dass ein ruhender Ball das Salz in der Suppe ist, der nicht fehlerfreie aber immens fleißige Nordkoreaner Park serviert für Kain, der Toptorjäger mit der Ruhe eines deutschen Vorzeigebeamten köpft die Gastgeber in Front. Und von wo auch immer, die Gäste holen ihre dritte oder vierte Luft am Schalter ab, mit toller Moral rennt man gegen eine geschlossene Zepernicker Elf an, Zootzky, eine Kampfmaschine, ausgeliehen vom KGB, war jetzt der Hotspot der Heimelf, fußballerisch sicherlich keine Praline, eher so Mett, aber das war jetzt SEIN Spiel! In Minute 111 kam dann Gröning für ihn, er musste völlig entkräftet vom Feld. Zuvor hatte Knappe einen Elfmeter der Marke „Kann…Muss man nicht geben“ sicher zum 2:0 verwandelt. Für Kobel, der sich im Verlauf des Spiels deutlich gesteigert hat, kam Koster. Damit war klar, Schoten hinten dicht und nach vorn haben wir den Papst in der Tasche. Knappe und Opitz laufen allen erdenklichen Bällen nach, stören die Gäste im Spielaufbau, ist die erste Linie überspielt, tritt Zerpernicks Aushilfssechser Kain in Aktion und knüppelt dazwischen… Kurz vor Feierabend dann nochmal Elfmeter für FSV, der verdiente Anschlusstreffer durch Giernoth.

Erwähnenswert, fast mit dem Abpfiff langen die Kollegen Krumnow und Ehrlich vom FSV herzhaft zu, über Rot hätte sich keiner beschweren können, bevor weiterer Tumult entsteht, pfeift Schiri Roden die Schlacht ab!

Am Ende steht nach sehr langer Zeit mal wieder der Einzug ins Viertelfinale des Kreispokals, vor 161 Zahlenden + zwei Fans, Eine hinterm Zaun, der Andere wegen der Gefahr eines Herzkaspers am Stammtisch, konnten die Zepernicker zeigen, wozu man in der Lage ist, wenn man sich auf die Aufgaben fokussiert. Das Team hat die Ausfälle überragend weggesteckt, einen famosen Charakter gezeigt und glücklich, aber nicht ganz unverdient gewonnen. RESPEKT!


FSV Bernau II – Einheit Zepernick  2:4

Ersatzgeschwächt zum Auswärtssieg…

Ohne Capolei, Wolf und Kain siegte man am Ende verdient. Es war harte Arbeit, die die Zepernicker am Samstagmittag in Bernau zu verrichten hatten. Trotz einiger Umstellungen war man zunächst der Chef im Ring, nach nicht einmal 120 Sekunden klatscht ein Freistoß von Park ans Lattenkreuz, kurz darauf findet ein Kobel-Zuspiel keinen Abnehmer, auch noch in den ersten Zehn Minuten knallt Renner die Kugel aus 3 Metern an den Innenpfosten. Die Gäste bestimmen den Rhythmus, man lässt sich von Bernau auch ein wenig einlullen, hat beachtliche Ballstafetten,  nach 23 Minuten geht Bernau in Führung, der erste Torschuss sitzt! Egal, Einheit spielt konzentriert seine Naht runter, Zepernicks Bester an diesem Tag, Schulz geht auf seiner Seite spazieren, flankt nach innen und der Back Street Boy Alex Knappe trifft zum Ausgleich. Vor der Pause gibt es noch einen Aufreger, der Gastgeber fordert vehement Elfmeter, Schiri Marohn gibt jedoch nur Freistoß.

In Durchgang Zwei ist es ein offenes Spiel, Zepernick verliert die Kontrolle über die Partie, einfache Ballverluste wechseln mit genialen Momenten, es wird deutlich aggressiver auf dem Feld, als dann Knappe in den Strafraum eindringt, gefoult wird, zeigt Marohn auf den Punkt. Park trifft zur Führung, kurz danach ist es Renner, der seinen Fauxpas aus Hälfte Eins mehr als weg macht, aus 20 Metern scheppert es ordentlich im FSV-Tor. Hier sieht der Torwächter Senz allerdings mal ganz schlecht aus… Der Gastgeber bringt Frischfleisch, nach 80 Minuten verkürzt Lange nach Eckball zum 2:3, hier hatte der sonst so zuverlässige Jarling Kleber an den Füßen. Dass er es deutlich besser kann zeigt er wenig später, erneut Eckball für FSV, Jarling pflückt die Kirsche locker runter und leitet per Abwurf den Endstand ein, Opitz braucht nur noch quer zu legen und der Nordkoreaner macht den Deckel auf die Partie.

Bis zu diesem Spieltag ist die Pflicht erfüllt, 9 Siege und 2 Unentschieden stehen auf der Habenseite. Jetzt kommen mit Sachsenhausen und Mildenberg zwei Hochkaräter, zwischendrin gibt es den Kracher gegen Oberkrämer, glaubt man  den Gerüchten und Stimmen aus OHV, haben die Zepernicker keine Chance im Aufstiegsrennen, die Elf aus Oberkrämer ist mehr als nur Landesklasse!!!

Das Team bedankt sich für den herausragenden Mob, der die kurze Reise nach Bernau angetreten hat, es war ein Heimspiel, DANKESCHÖN!!!

Am Samstag ist Pokal, wir sind definitiv Außenseiter, als Gegner kommt der FSV Schorfheide/Joachimsthal, ein Aufstiegsaspirant aus der Landesklasse, Anstoß ist 14.00 Uhr.


Einheit Zepernick – SG Storkow  5:0

Die Rabauken aus Zepernick bleiben Spitzenreiter…

Am 10. Spieltag in der Kreisoberliga gab sich der Aufsteiger aus Storkow die Ehre, gut in die Saison gestartet, in den letzten Spielen allerdings mit schwachen Leistungen. Die vielen Zuschauer hatten sich auf AC/DC gefreut, gekommen ist in Halbzeit Eins aber nur Florian Silbereisen… Die Gäste standen sehr kompakt am eigenen Strafraum, setzten auch einige Nadelstiche, spielerisch war man limitiert, kämpferisch dagegen konnte die Böttcher-Elf vollauf überzeugen. Einheit spielte auf gewohntem Kunstrasen einen gepflegten Ball, der ganz große Druck wurde aber nicht erzeugt, viel Quergeschiebe und endlose Ballstafetten, kam doch was durch, war Gästetorwart Langnickel zur Stelle. Zepernick blieb geduldig, das Rumoren bei den Zuschauern würde deutlich hörbar, es war für die Spieler buchstäblich Steineklopfen… Nach einer halben Stunde geht Opitz entschlossen in den Strafraum, es gibt einen Kontakt, der Kollege nimmt dankend an und verwandelt den fälligen Strafstoß zum Halbzeitstand. Es blieb überraschenderweise sehr ruhig in der Kabine, für den verletzten Schneider kam Engel und der Ex-Bernauer fügte sich mit einem Monstertackling gleich mal gut ein, machte überhaupt ein ansprechendes Spiel. Der Gastgeber nach der Pause mit deutlich mehr Zug in seinen Aktionen, zunächst ist es Renner, der nach feinem Zuspiel von Gronski den Torwart überlupft, Kain macht den Ball dann über die Linie. Nur eine Minute später ist dann der Nordkoreaner Park auf Rechts unterwegs, sein Pass auf Opitz ist die Mona Lisa aller Zuspiele, der Kollege stellt auf 3:0. Und als Renner dann mit seinem Fuß zum Nichtumfallen das 4:0 eintütet, ist die Torte gebacken. Die Einheit jetzt vollauf überzeugend, mit einigen Kabinettstückchen berauscht man sich an der eigenen Leistung. Schulz lässt es richtig krachen, zerrt immer wieder an den Ketten, nach Traumpass von ihm vergibt Opitz die endgültige Entscheidung, die macht dann Park, von der Strafraumgrenze schlenzt er die Kugel recht unten rein. Der Gast hatte allerdings auch noch eine perfekte Möglichkeit, nach einem bösen Aussetzer steht eine Storkower frei vor Jarling, Zepernicks Hüter ist hellwach und klärt zur Ecke.

Am Ende steht ein standesgemäßer Sieg gegen zumindest in der 1. Halbzeit sperrige Gäste. Nach  der Pause mussten die Storkower  dem Tempo der Heimelf Tribut zollen, Einheit hätte durchaus noch das ein oder andere Törchen mehr schießen können. Das Team bedankt sich bei den vielen Fans für ordentlichen Support, nach dem Abpfiff hatten sich wieder alle Lieb, der Mannschaft ist schon klar, dass die Erwartungen sehr hoch sind, trotzdem sollte man auch die Kirche im Dorf lassen! Ob es weiterhin eine Saison mit Argentinischem Steak und Rosmarinkartoffeln bleibt, werden wir sehen, am Samstag geht es zu FSV Bernau römisch Zwo, sollte man dort nicht punkten, ist es dann doch nur Leberwurststulle…Anpfiff ist 12.00 Uhr.


FC Finowfurt – Einheit Zepernick 1:4


Trotz überschaubarer Leistung bleibt man Tabellenführer…

Ohne die verletzten Schneider und Schulz, dafür mit Knappe und Capolei startete die Zepernicker Einheit das Spiel beim abstiegsbedrohten Klub aus Finowfurt. Der Gast in Halbzeit Eins konzentriert, bei gefühlten 90% Ballbesitz spielte man geduldig und variabel, der Gastgeber polkte die Kugeln hinten raus, ab und zu gingen Schuster oder Rohrbeck den Bällen nach, es war an Harmlosigkeit nicht zu überbieten. Nachdem dann Renner auf Knappe auflegt, bleibt der Sängerknabe eiskalt und schiebt zur Führung für die Zepernicker ein. Einheit hat Lust auf Fußball, Finowfurt wird in eigener Hälfte förmlich gefangen gehalten, allerdings das alte Leid, man lässt reihenweise gute Chancen aus. Aus dem Nichts dann nach einem Abschlag die beste Möglichkeit in Hälfte Eins für die Gastgeber, Wolf hat den Ball eigentlich sicher am Füßchen, er rutscht auf dem seifigen Untergrund aus, Schuster geht allein auf Jarling zu, der Zepernicker bleibt Sieger. Kurz vor der Pause erhöht wiederum Knappe nach feinem Zuspiel von Kain auf 2:0, Park per Elfmeter macht den Halbzeitstand fest.

Was dann allerdings nach dem Pausentee mit Zepernick los war, spottet jeder Beschreibung, in der Abwehr vertändelt man den Ball, Schuster trifft zum 1:3. Eigentlich hab ich auch ab diesem Zeitpunkt keinen Bock mehr, diese Gurkerei in irgendeiner Weise zu beschreiben. Es war der größte Dreck, den die Einheit in diesem Jahr gespielt hat, Kain trifft noch zum 4:1, geschenkt!

Das Team bedankt sich bei den vielen Unentwegten, die mit nach Finowfurt gekommen sind. Am Samstag kommt Aufsteiger Storkow nach Zepernick, Anstoß ist 14.00 Uhr.


GW Bergfelde – Einheit Zepernick  0:3

Einheit marschiert weiter…

Ohne Capolei, Knappe, Schickram und Engel ging es zum schweren Auswärtsspiel nach Bergfelde. Und der Gastgeber mit Anpfiff unter Strom, Wolf ist mit seinen Gedanken noch im Mannschaftsbus, der Bergfelder Zeinert nimmt sich die Kugel, lässt Kobel stehen und knallt den Ball humorlos ans Gebälk, Jarling ist mal richtig am ausrasten, Zepernick findet keine Ruhe am Ball, der Spielaufbau ist unterirdisch. GW presst die Gäste in deren Hälfte fest, zu weiteren Chancen kommen die Gastgeber nicht. Aber die Zepernicker Rabauken finden dann doch langsam ins Spiel, die Abschlüsse stellen aber keine Gefahr für das Gastgebertor dar. Nach einer Viertelstunde haben die Gäste das Match komplett im Griff, man spielt sehr variabel, beide Außen, Schulz und Liebenthal machen gut Radau, Schulz ist oft nur durch Foulspiel zu stoppen, der Junge ist nach einer halben Stunde schwer angeschlagen, ein echter Schulzki geht aber nicht vom Feld, er ackert weiter! Als dann der Bergfelder Riedel eine Kerze schlägt, ist Opitz zur Stelle, spielt vor dem Tor noch mal quer und Atze Renner spaziert mit dem Ball ins Tor. Es wird die beste Phase im Spiel der Gäste eingeläutet, der Gastgeber kommt kaum zum Luftholen, Mecklenburg rettet einige Male in höchster Not. Kurz vor der Pause ist es Opitz, der einen Freistoß aus 20 Metern mundgerecht in den Winkel hängt.

Im zweiten Abschnitt wird der Druck der Grün-Weißen etwas stärker, einige Flanken segeln in den Strafraum, Jarling hat gut zu tun, das dickste Ding vom Gastgeber köpft er aber aus der Gefahrenzone… Die Zepernicker verlegen sich aufs kontern, bei einem langen Ball von Wolf geht Opitz in den Strafraum, bei der Rettungsaktion verletzt sich Thiele schwer, per Rettungswagen geht es in die Klinik, an dieser Stelle gute Besserung dem Kollegen. Mit Retkowski und Fekete bringt die Heimelf ihre letzten Patronen, beide Akteure zerren ordentlich an den Ketten, aber auch sie können keine guten Chancen der Gastgeber akquirieren.  Nach einem klasse Abwurf von Jarling bittet Park seinen Gegenspieler zum Tanz, der Nordkoreaner bleibt im Zweikampf stabil, seine Vorlage auf Opitz ist kinderwangenweich, der Kollege schraubt auf 0:3. Danach sind die Messen gesungen, Zepernick versucht noch Torjäger Kain mit in die Show zu bringen, der Sturmführer erwischt aber nicht seinen besten Tag, so dass es am Ende  Bergfelde mit dem Ergebnis zufrieden sein kann.

Die Zepernicker zeigten nicht das gesamte Potential, es war aber ein Auftritt, der Hoffnung auf die nächsten Spiele macht, die Fans waren über die Leistung erfreut. Die Mannschaft bedankt sich mal wieder für einen tollen Support, nächste Woche geht es nach Finowfurt, die haben gerade  Kremmen mit 6:1 aus der Straße geschossen. Anstoß ist 15.00 Uhr.


SG 49 Liepe – Einheit Zepernick  0:7

Souverän ins Achtelfinale…

Die Vorzeichen waren nicht optimal, aus den verschiedensten Gründen fehlten Capolei, Engel, Knappe, Schneider und Renner, am Spieltag meldeten sich auch noch Kobel und Schickram wegen Krankheit ab. Somit gab Co-Trainer Geral sein Saisondebüt, der Schwatte machte seine Sache richtig gut.

Zepernick wollte von Beginn an keine Pokalstimmung aufkommen lassen, man war aus dem Vorjahr gewarnt, damals verlor man in einer hitzigen Partie in Grüneberg, nach 12 Minuten hatte „Hattrick“ Kain den Zug auf die Gleise gestellt. Ab da nahm der Gast das Tempo aus dem Spiel, Einheit verwaltete die Führung, die harmlosen Gastgeber hatten mit Kleest zwar einen ordentlichen Ochsen im Sturmzentrum, Zepernicks Wolf zeigte in diesem Spiel mal wieder sein Talent und ließ den Kollegen meist ins Leere laufen. Kurz vor der Pause vergab dann Kain die endgültige Entscheidung, sein Elfmeter landete kurz vor der polnischen Grenze…

Zur zweiten Halbzeit kommt bei Zepernick Honeck für Geral, der Mosambikianer bekam ordentlich auf die Socken, ein Bruch im Spiel ist nicht bemerkbar. Die Gronski-Elf zieht das Tempo merklich an, innerhalb von 4 Minuten schrauben die Jungs das Ergebnis auf 6:0, das Schnitzel ist paniert, Schulz sieht eine zweifelhafte G/R – Karte, auch in Unterzahl sind die Gäste total dominant, Kain mit seinem 4. Treffer macht den Vertrag für das Achtelfinale fertig, die Unterschrift leistet aber Torwart Jarling, den eigentlich gut geschossenen Elfmeter von Liepes Temma entschärft der Zepernicker mit einem fantastischen Reflex!

Pflicht erfüllt, es hat sich keiner verletzt und der Dank geht an den ordentlichen Fanmob, der die weite Reise angetreten hat und wieder einmal eine perfekte Performance geliefert hat. Es ging nur um den Einzug in die nächste Runde, die Zepernicker machen wieder einen Haken an ein Ziel, jetzt geht es am Samstag nach Bergfelde, es wird ein ultra heißes Duell! Anstoß ist 15.00 Uhr.        


Einheit Zepernick – BW Leegebruch  2:2

Man muss auch mal mit einem Punkt zufrieden sein…

81 Zahlende, ein perfekter Rasen, und dann geht das Spiel in die falsche Richtung. Vom Anstoß weg erzielen die Gäste den Führungstreffer, Zepernick noch in der Garage, BWL schon auf der Autobahn… und die Einheit braucht etwa 10 Minuten, um in die Gänge zu kommen. Dann aber mit Macht, man spielt sehr variabel, die Gäste kommen kaum zum Luft holen, man polkt die Bälle einfach nach vorn, vom hochgelobten Guggenberger ist nichts zu sehen, aber auch Zepernicks Bomber Patrick Kain hat sein Visier nicht richtig eingestellt, sodass die wenigen Chancen für Einheit verpuffen, das beste Brett hat Kain, nach einem Alleingang umspielt er Gästetorwart Reschke, ein Leegebrucher kratzt den Ball von der Torlinie. Die Gäste verteidigen es sehr kampfstark, die Karten vom wenig überzeugenden Schiri Wawretschka bekommen die Gastgeber, das Gästeakteur Dittmer bei Abpfiff noch auf dem Rasen steht, ist eigentlich unbegreiflich!

Nach der Pause stellen die Zepernicker um, Engel kommt für Zootzky, es ist jetzt Musike drin im Angriffsspiel der Heimelf. Zunächst noch nicht von Erfolg gekrönt, die Abschlüsse sind zu ungenau oder es wird einfach nicht auf das Tor geschossen, ist es dann Schneider, der nach einer Ecke per Kopf zum hochverdienten Ausgleich trifft. Einheit will mehr, es folgt ein regelrechtes Powerplay, die Gäste drehen mächtig an der Uhr, bleiben auch bei geringen Fouls lange liegen, als Kain dann auf der Strafraumlinie umgetreten wird, legt der Schiri den Tatort außerhalb des Strafraums, kein Problem für Park. Der Nordkoreaner malt die Kugel ins kurze Eck zur Führung. BWL ist fortan bemüht, ebenfalls seinen Beitrag zum Spiel zu leisten, man sucht immer wieder Guggenberger, der  aber gegen Wolf und  Schneider einen schweren Stand hat. Nach 71 Minuten hat Wawretschka wieder mal eine Idee, anstatt Einwurf Zepernick schenkt er den Gästen einen Freistoß, mit all seiner Routine holt dann Guggenberger den Elfmeter für seine Farben heraus und versenkt ihn zum Endstand.

Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber dem Derbysieg reicht es gegen unangenehm zu spielende Gäste aus Leegebruch nur zu einem Punkt. Es gab ja in der Woche etwas Trara, die Mannschaft hat das richtig gut weggesteckt. Man bleibt auch über das Pokalwochenende Tabellenführer. Das Team bedankt sich bei den Fans für die tolle Unterstützung, Donnerstag spielt die Mannschaft um 20.00 Uhr ein Testspiel in Zepernick gegen Einheit Pankow, Sonntag folgt der Pokalauftritt in Liepe, Anstoß ist 14.00 Uhr.


RW Schönow – Einheit Zepernick  0:1

DERBYSIEGER!!!

Vorab geht der Dank an den Gastgeber, es war alles bereitet für ein Fußballfest, Petrus ließ es mal richtig krachen, so waren „nur“ 375 Zahlende anwesend, eine respektable Kulisse ist das allemal. Auf der Einladungskarte stand Derby und Spitzenspiel, am Ende war es nicht mehr als ein angebrannter Erbseneintopf! Was sicherlich auch daran lag, dass einige Hochkaräter auf beiden Seiten fehlten, beim Gastgeber Gausepohl und Molkenthin, bei Einheit fehlten Knappe und Engel, zudem gingen bei RWS einige Spieler angeschlagen ins Match. Zepernick legte los wie die Feuerwehr, nach nicht einmal 60 Sekunden scheitert Capolei an Müller im RWS-Tor, kurz danach scheitert Park ebenfalls an Müller, Opitz sein Schuss geht am Tor vorbei. Der Gast hat das Spiel unter Kontrolle, Schönow spielt meist lang Bälle in die Spitze, an einem dieser langen Hölzer haut Schneider vorbei, Sturmtank Spitze hat freie Bahn auf Jarling zu, Zepernicks Goalie bleibt cool und entschärft den Ball. Fortan ist auch der Gastgeber in der Partie, es wird um jeden Zentimeter gekämpft, spielerische Momente sind rar. Schönow presst die Zepernicker am eigenen Strafraum, es kommt kein Spielaufbau zustande, eine wilde Bolzerei beginnt. Einheit hat noch zwei Abschlüsse, einmal kommt Kain bei einem Abpraller zu spät, Schulz sein Geschoß geht am langen Pfosten vorbei. Aber auch der Gastgeber hat seine Chancen, Roelofs scheitert mit einem Freistoß an Jarling, Krüger sein Kopfball nach einer Ecke geht knapp über die Latte.

Auch in Halbzeit Zwei wurde es nicht viel besser, die Partie wurde nickliger, es artete aber nicht aus, Schiri Reinhardt war ein umsichtiger Leiter des Spiels. RWS-Kapitän Roelofs wird stärker, seine Abschlüsse bilden aber für das Gäste-Tor keine Gefahr. Anders die Zepernicker, der in Hälfte Eins sehr blasse Kain wird munter, beide Torabschlüsse werden aber geblockt, die Gäste wollen die Entscheidung, Atze Renner kommt für Grybowski, Zootzky ersetzt den unermüdlichen Schulz, just nach dieser Einwechslung gibt es Freistoß  für Einheit, langer Ball auf den hinteren Pfosten, Kopfball Schneider aus kurzer Distanz, fantastische Reaktion von Müller, den Abpraller netzt Kain dann ein. Die Partie hoppelt dann dem Ende entgegen, für den völlig entkräfteten und durch eine Grippe geschwächten Capolei kommt noch Schickram, es passiert nicht mehr viel, somit gehen die Punkte nach Zepernick.

Für die Gäste war es die schwächste Saisonleistung, einzig mit der kämpferischen Einstellung kann man zufrieden sein, in einem Derby ist das aber erste Bürgerpflicht! Herauszuheben ist sicherlich Youngster Liebenthal, der mal locker drei verschiedene Positionen spielte, sowas nennt man polyvalent.  Zepernick konnte in diesem Spiel zu keiner Zeit nachweisen, dass man höheren Ansprüchen genügen kann. Das Team muss jetzt langsam in die Spur zurück finden, mit Leegebruch kommt der aktuelle Tabellendritte!!

Die Mannschaft bedankt sich bei den zahlreichen Fans für den sehr positiven Support.

Nächsten Samstag gegen Leegbruch ist 15.00 Uhr Anstoß.


Einheit Zepernick – FV Liebenwalde  7:0

Ein gutes Frühstück ist die halbe Miete…

Die Mannschaft um Kapitän Gronski traf sich am Spieltag schon um 11.30 Uhr zu einem Frühstück der besonderen Art, der Präsident sowie die Spielermamas Liebenthal und Jarling hatten bayrische Spezialitäten aufgetischt. Dafür vielen Dank, pünktlich zum Anpfiff lieferte dann das Team zumindest in der ersten Halbzeit einige Kostbarkeiten. Es ging nur Richtung Fechner-Gehäuse, der Oldie machte seine Sache im FVL-Tor ganz passabel. Nach einigen Fehlversuchen ist es dann Kain, der den Tisch deckt, in Minute 12 macht der Torjäger seine 9. Hütte im fünften Spiel. Park erhöht auf 2:0 ehe dann der sein Startelfdebüt feiernde Engel auf Links einen Ausflug zum Westbahnhof macht, über „Los“ geht, 4000 DM einstreicht und eine formidable Flanke nach innen schlägt, die Knappe mit einem artistischen Seitfallzieher im Tor unterbringt. Kurz vor dem Pausenpfiff hat Capolei seinen Auftritt, seinen Freistoß hängt er mundgerecht in den Winkel.

In Hälfte Zwei war noch einmal für kurze Zeit Theatersaison, zunächst haben Park und Capolei beim Freistoß zu viele Gedanken im Kopf, trotzdem flippert die Kugel zu Schulz, der Junge belohnt sich für eine starke Leistung mit dem 5:0. Und dann kommt der Nordkoreaner…Freistoß auf Rechts zwei Meter von der Grundlinie entfernt zirkelt er den Ball ins kurze obere Eck! Hut ab!!! Was dann die Einheit bietet, ist nichts weiter als Fressen, Scheißen, Langsam laufen. Kain sündigt in der Verwertung der Chancen, Knappe verwandelt zwischendurch einen Elfmeter nach Foul an ihm selbst. Zum Ende hin erwischt es noch einen Akteur mit G/R, hier fehlt nicht nur mir das Verständnis...

Am Ende steht ein ungefährdeter Sieg gegen stark ersatzgeschwächte Liebenwalder. Das Team bedankt sich bei den Zuschauern für die wohlwollende Unterstützung. Am Sonntag geht es nach Schönow, Anstoß ist 14.30 Uhr.


GW Ahrensfelde II – Einheit Zepernick  1:5

Torwart und Stürmer…zwei verrückte Typen!

Die Einheit musste auch in Ahrensfelde  auf einige Spieler verzichten, der lange Wolf war der letzte Baustein, der fehlte. Aber der Gast fand gut in die Partie, viel Ballkontrolle auf dem engen Kunstrasenplatz, man ließ den Gastgeber gut Laufen, die erste Chance für Kain nach 3 Minuten, sein Schuss wird aber noch vor der Linie geblockt. Von GWA kommt zunächst gar nichts, dafür hat der umtriebige Capolei nach gespielten 11 Minuten eine Idee, der Fummel-Fredy vernascht auf links seinen Gegenspieler, Flanke nach innen und k. A. drückt die Kugel ins Netz. Einheit mit der spielerischen Leichtigkeit einer vierjährigen Kindergartengruppe hat mal richtig Bock auf Fußball, nach Einwurf von Schulz geht Opitz mit zwei Ahrensfeldern ins Kino, Flanke an den langen Pfosten, zunächst klärt der beste Heimakteur, Torwart Vohrer, den Kopfball von Kain, der Torjäger bleibt „on air“, den Abpraller versenkt er zum 2:0! Als kurz darauf Lerche für die Grün-Weißen zum Anschluss trifft, ist es mit der Herrlichkeit bei Zepernick vorbei! Taktisch völlig undiszipliniert wird auf eigene  Rechnung gespielt, die Gastgeber mit der besten Phase im Spiel, einzig dem guten Jarling im Tor der Gäste ist es zu verdanken, dass es bis zur Pause beim knappen Vorsprung bleibt. Nach der Pause dann Engel für Knappe, die Stabilität ist wieder hergestellt, die Einheit spielt fast perfekte 45 Minuten. Schulz auf Rechts läuft heiß, k. A. sichert famos die drei aus dem Buddelkasten, Capolei, Opitz und Park ab, kommt was durch, sind Schneider, Liebenthal und Grybowski jederzeit Herr ihrer Sinne! Scheitern Schulz und Kain noch an Vohrer, ist es dann Kain, der aus dem Gewühl und mit ordentlich Schmackes aus 8 Metern zum 3:1 einnetzt. Und dann hat Jarling endlich seinen ersten Assist, punktgenauer Abschlag auf Opitz, vorbildlich im zweiten Kontakt die Kugel ins Tor geschoben. Die Gäste lassen fortan den Ball gut zirkulieren, man wartet geduldig auf Räume, erspielt sich Chancen, Vohrer liefert eine ganz starke Leistung ab, als dann Schneider noch einmal Opitz auf Montage schickt, legt dieser quer und Kain macht mit seine dritten Hütte den Endstand perfekt.

Es waren beileibe nicht nur die beiden verrückten Jarling und Kain, die gesamte Mannschaft lieferte wiederum eine beeindruckende Leistung ab, zwischendurch wurde es wild und einige Misstöne erklangen, das wird intern geklärt, aber das Team ist auf einem absolut richtigen Weg!

Die Mannschaft bedankt sich bei den vielen Fans für die fantastische Unterstützung in Ahrensfelde.

Der nächste Gegner ist am Samstag FV Liebenwalde, Anstoß ist 15.00 Uhr in Zepernick.


Einheit Zepernick - FSV Fortuna Britz 4:0

Zepernick setzte sich völlig verdient gegen den Vertreter aus der Landesklasse Nord durch. Die Tore schossen 2x Kain, sowie Parker und Schickram. Die Britzer sind mit dem Ergebnis gut bedient, da einige Chancen liegengelassen wurden. 


Einheit Zepernick – SV Rüdnitz Lobetal  8:0

Frustbewältigung nach Art des Hauses…

Nach dem mageren Pünktchen in Friedrichsthal waren die Zepernicker um Wiedergutmachung bemüht, vorneweg, es gelang eindrucksvoll! Der Gastgeber weiter ohne Renner, Gröning, Honneck und den Gesperrten Schneider, aber eine Elf auf dem bestens präparierten Rasen, die sich so mal sehen lassen kann. Es war zu Beginn eher so eine Mischung aus Milchnudeln und Lungenhaschee, man wollte, aber der Gast hatte was dagegen, den Zepernickern fiel nicht viel ein, endlose Ballstafetten, gefährlich wurde es nicht, Gästetrainer Kerstan hatte seinen Jungs eine Manndeckung über das gesamte Feld verordnet. Die erste Welle der Zepernicker mit frühem Pressing verpuffte, man gab den Gästen etwas Leine, nach 20 Minuten wurde Heimgoalie Jarling geprüft, sein Reflex war grandios, die anschließende Ecke landete im Nirwana, Jarling verlebte einen ruhigen Nachmittag. Einheit wurde durch die Chance von RL wachgeküsst, man zog das Tempo an, es kam auch zu einigen Abschlüssen, das waren aber eher so die kleinen Schwestern von Torschüssen. Als dann Opitz Knappe auf die Reise schickt, dieser sich ein herzhaftes Laufduell liefert, im Zweikampf stabil bleibt, sein Schuss von Gäste-Torwart Matthes an die Latte gelenkt wird, ist die Zepernicker Tormaschine Kain zur Stelle und netzt zur Führung ein.  Dem Gastgeber fällt ein Stein vom Herzen, man macht ordentlich Radau. Bis zur Halbzeit haben Knappe, Kain, Opitz und Park Chancen zur Ergebniskorrektur, Liebenthal mit einem famosen Lauf über das halbe Feld und anschließendem Lupfer hält die Zuschauer in Atem, ebenso sein Lauf nach der vergebenen  Chance auf seine Position, Respekt und ausgeruht wird hinten… Zwischendurch gab es von Wolf noch einen netten „Gruß aus der Küche“, sein Freistoß aus gut 30 Metern klatscht an die Latte, den Abpraller nimmt der werdende Vater mal locker Volley aus derselben Entfernung, knapp über den Balken.

Mit Beginn der 2. Halbzeit der Gastgeber jetzt voll fokussiert, man will die Entscheidung, nachdem Kain noch einen Riesen liegen lässt, ist er nach feiner Vorlage von Schulz zur Stelle und gibt die Ouvertüre für eine fantastische Dreiviertelstunde!  Bei der Einheit ist alles in Bewegung, dit Bällekin läuft , zunächst scheitert Knappe am Torwart, den Abpraller nimmt Gronski auf und Cäpt´n Fantastic schiebt locker zum 3:0 ein. Park und Opitz erhöhen nach tollen Zuspielen auf 5:0, dann ist Schulz auf der Flucht und verdaddelt das 6:0, ein kurzer Brüller von Jarling, in der nächsten Aktion wiederum Schulz auf der Flucht, diesmal macht es der Schulzki richtig, 6:0!  Das Eintrittsgeld war das 7:0 von Park wert, aus der Tiefe des Raumes kommt der Nordkoreaner mit Ball am Fuß, Anspiel auf Opitz, der Kollege verlängert mit dem Hacken und der immer gutgelaunte Park spaziert mit der Kugel ins Tor. Den Deckel macht dann Schickram drauf, er trifft ins entlegene Eck. Wie gut die Stimmung im Team ist, merkt man daran, dass beim Torjubel alle Feldspieler beim Torschützen waren! Es war teilweise eine Lehrvorführung, der Gast war nach 60 Minuten mausetot, Einheit lief wie aufgezogen, es hätte am Ende aber deutlicher im Ergebnis zum Ausdruck kommen müssen, Opitz an die Latte und Capolei an den Pfosten waren knapp dran, den Rest klärte Lobetals Bester, Torwart Matthes.

Es waren schwierige Bedingungen, der Planet brannte unbarmherzig, hier geht der Dank an Betreuer Holger Fischer, die Jungs hatten stets Wasser zum Trinken vorrätig, ganz großes Kino!!! Ebenso geht der Dank der gesamten Mannschaft an die Fans für dir großartige Unterstützung.

Auch auf dem Transfermarkt schlug der Verein noch einmal zu, von Einheit Bernau aus der Brandenburgliga kommt Philipp Engel und ist ab sofort spielberechtigt!

Am Samstag kommt Fortuna Britz zum Pokalspiel nach Zepernick, Anstoß ist 15.00 Uhr!


SV Friedrichsthal – Einheit Zepernick  1:1

Geiles Spiel der Einheit…

Zum ersten Auswärtsspiel in der neuen Saison war man beim SV Friedrichsthal zu Gast, das Ergebnis spiegelt nicht das Dargebotene wieder. Die Gäste ohne Knappe, Schickram, Henze, Gröning, Renner, Kobel, Honneck und Zimmer! Zepernick von Beginn an auf dem Fahrersitz, es rollt Angriff auf Angriff auf das von Jänicke gehütete Tor des SVF, der Torwächter macht ein überragendes Spiel. So klärt er im Eins zu Eins gegen  Park  (11., 7.), Opitz (21.), Kain (6.,31.). Die weiteren Hochprozentigen in Hälfte Eins haben Park gleich nach Anpfiff, Liebenthal, Kain nach einer wunderbaren Kombination über 5 Stationen sowie Opitz nach einem Abschlag mit Wohlfühlaroma von Jarling. In Minute 36 trümmert Zootzky nach einer Ecke die Kugel an die Unterkante der Latte. Der einzige Wehrmutstropfen ist das Gegentor nach einem langgezogenen Freistoß. Es war die einzige Gelegenheit der Gastgeber! Mit dem Pausenpfiff macht Wolf per Kopf den Ausgleich, der Schiri macht den Gästen aber einen Strich durch die Rechnung.

Nach der Pause wird es wild auf dem Platz, gefühlt jeder Friedrichsthaler hat Wadenkrämpfe, die Auszeiten werden länger und länger. Einheit bleibt auf dem Gaspedal, man spielt sehr variabel, Gronski, Opitz und Capolei treiben unaufhörlich an, auch in Hälfte Zwei erweist sich Jänicke als Meister seines Fachs! Nach 76 Minuten dann der Ausgleich durch Kain, ein zweifelhafter Elfmeter musste herhalten. Und Zepernick will nicht nur ein Stück vom Kuchen, sie wollen die ganze Bäckerei! Die Lücken sind natürlich da, der Gastgeber stellt sich teilweise recht glatt an. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit tritt ein Zepernicker den Angreifer Stägemann des SVF von hinten um, mit Gelb gut bedient!  SVF Co-Trainer Wjasmin geht jetzt mal richtig steil, in seiner bekannten sprachbegabten Art meckert er sich zu Rot! Der Gastgeber führt den Freistoß schnell aus, alle Gästespieler pennen, einzig Jarling ist hellwach und klärt per Fußabwehr! Als dann Stägemann von seinem Torwart per langem Hafer auf Reisen geschickt wird, gibt es einen Zweikampf mit dem vorhin gelbverwarnten Spieler. Stägemann zeigt dem Schiri sofort an, es lief alles fair ab! Hut ab dafür! Der Zepernicker tottert aber weiter, Gelb/Rot ist die Konsequenz! Unterzahl scheißegal… Hinten jetzt mit Jarling als Libero, Koster und ein wenig Wolf verteidigen, der Rest ist „on fire“ auf der Flucht nach vorn! Opitz und Capolei nach Sololäufen, Gronski aus der Ferne scheitern an Jänicke, Wolf seine Unterschrift ist ein Splitter aus 20 Metern, der knapp über den Kasten geht!

Was bleibt als Erkenntnis: Zepernick ist topfit, kein einziger Wadenkrampf, selbst in Unterzahl ist man marschiert, spielerisch war das noch einmal ein deutlicher Sprung zum Kremmen-Spiel, die Jungs sind auf einem guten Weg! Es macht einfach Spaß, die Mannschaft spielen zu sehen!

Das Team bedankt sich für die sehr wohlwollende Unterstützung! Am Samstag kommt Rüdnitz/Lobetal nach Zepernick, Anstoß ist 15.00 Uhr und wir sind kein Favorit!


Einheit Zepernick – FC Kremmen  3:0

Halbe Kelle…voller Lohn!

75 Zahlende gaben dem Auftakt in die neue Spielzeit einen würdigen Rahmen, vor der Partie wurde Zepernicks Toptorjäger Patrick Kain mit Torjägerkanonen für die beiden letzten Spielzeiten geehrt, hier geht der Dank an den Zepernicker Förderverein und an Holger Fischer. Der Verband glänzte mit Abwesenheit… Torjaeger

Zum Personal, der Gastgeber ohne den verreisten Wolf und die verletzten Zimmer und Gröning, Koster und Schickram spielten in der Zweeten und machten ihre Sache herausragend, Schickram half mit seinem Tor, den Sieg einzutüten.

 Die Partie ging knackig los, nach nicht einmal 20 Sekunden hätte das Spiel für Kremmens Hecht schon wieder beendet sein müssen, ein brutales Foul an Ruttke wurde nur mit Gelb geahndet, kurz danach das nächste Foul von Hecht an Ruttke, auch hier sah Schiri Marohn keinen Grund, den Kollegen vom Feld zu weisen. Überhaupt Marohn, er war das gesamte Spiel über eigentlich in seiner Kabine… Zurück zum Match, der Gastgeber hatte gefühlt 80% Ballbesitz, viel Bewegung im Spiel, beide Außen Liebenthal und Schulz sorgten für gute Stimmung in der Partie, angetrieben wurden die Zepernicker von Kapitän Gronski und Neuzugang Alexander „The Voice“ Knappe. So nach einer Viertelstunde Zepernick dann zielstrebiger Richtung Tor von Kremmen, in dem der beste Gästeakteur Koger stand. Nach einer scharfen Eingabe von Schulz kommt Opitz nur mit dem Spitzspann an den Ball, Koger bekommt das Leder unter Kontrolle, Schulz wieder auf Montage, Eingabe und Liebenthal knallt knapp drüber, dazwischen lässt Knappe aufhorchen, sein Splitter geht ebenfalls knapp am Tor vorbei. Aber auch von Links ist die Einheit gefährlich, nachdem  Renner seine Schnelligkeit ausspielt rauscht Opitz heran, ihm fehlten schlicht einige Zentimeter an Körpergröße. Nach diesen vergebenen Chancen kommen die Gäste besser ins Spiel, nichts Zwingendes, man kommt aber immerhin aus der eigenen Hälfte und hat nach einer Ecke auch die Chance zur Führung, Kain, zunächst Innenverteidiger drischt das Spielgerät aus der Gefahrenzone. Mitten hinein in die Kremmener Herrlichkeit läuft der Angriff über Liebenthal, der sich ein Trinkgeld als Lieferservice verdient, die Vorlage auf Opitz war top, der Kollege wackelt noch einen Verteidiger aus, schiebt Koger auf die Nudel und trifft zum Pausenstand.

In Hälfte Zwei kontrolliert Zepernick die Partie von A-Z, Torwart Jarling musste nur nach einem Freistoß von der Mittellinie eingreifen, ansonsten hätte er auch ein gutes Buch lesen können. Zepernick brachte nach einer Stunde Capolei für Renner und Zootzky für den angeschlagenen Park, beide fügten sich nahtlos ein, der Gastgeber lässt Ball und Gegner laufen, die Angriffe werden aber nicht mit letzter Konsequenz gefahren. Als das leise Murren von den Fans etwas lauter wurde, zog Zepernick das Tempo wieder an, Gronski und Capolei finden in Koger aber ihren Meister. In Minute 78 dann Opitz mit einem Traumpass auf Knappe, der Zepernicker Sängerknabe läuft noch ein paar Schritte und knallt Koger die Pille ins Netz. Die Unterschrift macht dann Kain, in den letzten 20 Minuten als Sturmführer anwesend, bekommt er den Ball mit dem Rücken zum Tor, Drehung und ab mit der Kugel ins Dreiangel.

Es war ein guter Auftakt, zwischendurch auch mal Leerlauf und Tändelei, man kann aber zufrieden sein. Mit Jarling, Knappe, Ruttke, Capolei und Honneck standen alle 5 Neuzugänge auf dem Feld, alles muss sich finden, andere Teams sind da deutlich weiter!

Die Mannschaft bedankt sich bei den Fans für die äußerst wohlwollende Unterstützung. Nächsten Samstag geht es nach Friedrichsthal, Anpfiff ist 15.00 Uhr.Spiel Kremmen


Fazit der Vorbereitung 1. Herren  Saison 2019 – 2020

Mit einer gehörigen Portion Optimismus ist man Mitte Juli in die Vorbereitung auf die neue Saison eingestiegen, einige Neuzugänge inclusive neuer Co-Trainer Lucio Geral waren avisiert. Geral bringt frische Ideen ins Training, letztendlich hat von den neuen Spielern nur Torwart Jarling voll durchgezogen, Honneck ist erst seit dem 8. August im Training, wird aber nach seiner OP sicherlich noch etwas Zeit benötigen, um den Anschluss an die Mannschaft herzustellen. Ruttke und Capolei sind eher unregelmäßig am Start, die Arbeit nimmt beide arg in Anspruch. Rhoullah Hosseine wird das Team ebenfalls verstärken, er ist ein schneller Angreifer, der auch noch ein wenig Zeit benötigt, er hat lange nicht gespielt, seine Fähigkeiten sind aber fraglos sehr gut. Kurz vor Beginn der Punktspiele konnte mit Alex Knappe noch ein erfahrener Spieler nach Zepernick gelotst werden, in der letzten Saison spielte er für Falkensee/Finkenkrug in der Brandenburg-Liga. Dieser Zugang macht auf alle Fälle noch einmal Sinn, der Junge ist Topfit und wird mit seiner Erfahrung das Team bereichern!

Die gesamte Vorbereitung war geprägt von Engpässen bei den Testspielen, es gab die zu erwartenden Niederlagen, aber auch viele positive Eindrücke, so das Finale des DATASEC-CUP gegen den ewigen Rivalen RW Schönow, ein Klassespiel von beiden Teams, oder aber die Aufholjagd in Britz. Selbst mit 10 Spielern beim Spargel-Cup in Kremmen zeigten die Jungs ihren tollen Charakter.

Je näher die Saison rückt, desto intensiver geht es im Training zur Sache, es wollen alle zum Auftakt gegen den FC Kremmen dabei sein. Der Kader ist groß, es wird auch Härtefälle geben, es wäre aber gut, wenn die Kollegen nicht gleich resignieren, sollte  die Einsatzzeit weniger als gedacht sein. Bis auf den Gröning sind alle einsatzbereit,  am Samstag gegen Kremmen fehlt zudem noch Wolf, der im Urlaub ist. Gronski hatte Probleme mit der Leiste, der Kapitän gab aber beim Training dann grünes Licht für einen Einsatz gegen Kremmen.

Das Ziel wurde von der Mannschaft klar formuliert, es muss aber dafür einiges an Energie und Teamgeist investiert werden. Der ganz große Favorit auf den Aufstieg ist die Mannschaft nicht, Oberkrämer, Leegebruch, vor allem aber der Ortsnachbar aus Schönow werden in dieser Saison ordentlich Radau machen. Alle drei Teams haben sich sinnvoll verstärkt, wobei der Ortsnachbar mit Scott Dähnrich einen ehemaligen Junioren-Bundesligaspieler am Start hat.

Zunächst gilt es, Samstag gegen den FC Kremmen einen guten Auftakt in die neue Spielzeit hinzulegen, dazu muss ein Sieg her.


Testspiel  Zweete

Im Testspiel  gegen die eigene „Zweete“ gelang ein ungefährdeter Sieg. Es wurde vieles umgesetzt, was vorher besprochen wurde. Wichtig war ebenfalls, dass bis zum Schlusspfiff konzentriert gespielt worden ist. Sicherlich sind die beiden Gegentore ärgerlich, die „Zweete“ hat sich die Buden aber mit ihrer nimmermüden kämpferischen Einstellung verdient! Damit sind die Testspiele in der Vorbereitung beendet, die Mannschaft hat jetzt noch anderthalb Wochen Zeit, sich auf den Saisonauftakt gegen den FC Kremmen vorzubereiten. Die letzten Infos gibt es dann an dieser Stelle in der nächsten Woche.


Testspiel 

Einheit Zepernick – BFC Preußen  1:2

Eine starke Defensive gibt Hoffnung für die Saison…

Gegen äußerst ambitionierte Gäste aus der Berliner Landesliga gelang den Zepernickern zwar nichts Zählbares, achtbar war die Vorstellung der Gronski-Elf allemal. Die Lankwitzer, vom 1990er Weltmeister Icke Häßler trainiert, gaben von Beginn an die Marschrichtung vor, der Gastgeber versteckte sich nicht, nach 20 Minuten traf der umtriebige Schulz mit einem Sonntagsschuss am Freitagabend, wieder mal ein waschechter Schulzki-Treffer! Der Gast blieb aber weiter am Drücker, zunächst besorgt Preußens stärkster Akteur, Ismaili, nach feiner Einzelaktion den Ausgleich, kurz danach zaubert er einen Freistoß in den Knick. Beide Teams agieren mit offenem Visier, so lässt Park einen richtigen Riesen liegen, Lennart Peter im Gästetor reagiert glänzend!

Nach der Pause bringen die Gäste mit Rommel Abu Chaker eine richtige Waffe, der 42jährige liefert sich mit Zootzky herzhafte Duelle, Abu Chaker geht auch einige Male aus dem Sattel, am Ende hätten sie aber fast noch die Trikots getauscht! So soll es sein… Fußball wurde weiterhin gespielt, der Gast drückt auf das Tempo, Wolf, Schulz und Kain haben alle Hände voll zu tun, was durch kommt, ist für Jarling eine sichere Beute. Man selbst ruckt auch noch einmal an, kurz vor Feierabend geht Kain in seine angestammte Position ins Sturmzentrum, es brennt auch einige Male vorm Tor der Gäste, am Ende unterliegen die Panketaler in einer sehr ansehnlichen Begegnung mit 1:2!

Das Team bedankt sich bei den vielen Unterstützern und vor allem bei den zuständigen Verantwortlichen für die hervorragenden äußeren Bedingungen, der Platz war wieder einmal allererste Sahne…

Am Dienstag gibt es noch einen Test gegen die eigene Zweete, Anstoß ist 20.00 Uhr.


Nachlese Spargel-Cup in Kremmen

Starker Auftritt der letzten Aufrechten… und Freitag kommt ein Weltmeister nach Zepernick

Beim Sommerturnier in Kremmen traf man im ersten Spiel auf den Gastgeber und Ligakonkurrenten, auf Grund diverser Absagen begann man zu Zehnt!  Was die Jungs da abgerissen haben, war unfassbar stark, mit totaler Dominanz schnürte man Kremmren in eigener Hälfte ein, erspielte sich Chancen in Hülle und Fülle, Park traf nach einer knappen halben Stunde zum 1:0 Endstand. Zum 2. Spiel gegen den Landesligisten Fortuna Glienicke standen dann zwei weitere Spieler zur Verfügung, Einheit konnte auch auswechseln…! Als dann Atze Renner nach 4 Minuten den ersten Riesen hat und knapp verzieht, merkt die Gronski-Elf, hier geht heute was. Man stand sehr tief, parkte vorn Capolei, der Ex-Profi machte die Bälle gut fest und fuhr immer wieder richtig gute Konter. Nach einer klasse Balleroberung geht Renner auf und davon, humorlos trümmert er die Kugel ins kurze Eck. Nach 20 Minuten war dann für Schneider Feierabend, Renner ging in die Innenverteidigung, Zepernick mit einer überragenden Kommunikation auf dem Feld, die Jungs brannten für den Erfolg! Glienicke marschiert, hat auch ordentliche Bretter auf Lager, Jarling klärt zweimal artistisch, hat bei einem Pfostenknaller Glück, kurz vor Ende dann doch der Ausgleich! Wer jetzt dachte, die Köpfe gehen runter, lächerlich! Zootzky ruckt an, wird am Strafraum umgetreten, kein Pfiff, Opitz bleibt in der Szene, ebenfalls Foul an ihn, ebenfalls kein Pfiff. In der Nachspielzeit dann die Chance für Park, sein Freistoß landet aber kläglich in der Mauer. Im letzten Spiel traf man auf den TuS Sachsenhausen, 72 Stunden vorher noch böse vermöbelt, in Kremmen spielten es die Jungs taktisch äußerst clever, der Brandenburgligist siegte am Ende mit 2:0, TuS-Trainer Richter war mit seiner Elf stinksauer…!!!

Die Begleitumstände zu diesem Turnier werden intern geklärt, die anwesenden Spieler zeigten eine famose Leistung und unterstrichen mal wieder ihren grandiosen Charakter.  Die Mannschaft bedankt sich bei den beiden Aushilfsspielern, beide erledigten einen Riesenjob sowie bei Katja, Jeannine, Nussi, Burkhard und der alten Atze für die tolle Unterstützung!

Das nächste Testspiel ist dann am Freitag, der BFC Preußen aus der Berliner Landesliga gibt sich die Ehre, trainieret werden die Kollegen von Thomas „Icke“ Häßler, Weltmeister von 1990! Anstoß ist 19.00 Uhr in Zepernick.


Es war eine Lehrvorführung…

Die Einheit war in Hälfte Eins keine gewesen, man wollte kompakt gegen den Ball arbeiten, aber an diesem Dienstag war der Ball das Problem bei Zepernick. Viele einfache Verluste der Kugel ermöglichten den Gastgebern viele Torgelegenheiten, auch weil die Laufbereitschaft das Niveau der Straße Richtung Hobrechtsfelde hatte, nämlich schlecht! Nach der Pause gab es einen deutlichen Ruck in der Mannschaft, auch wenn man von den 4 Gegentoren 75% selbst schießt, konnten die Verantwortlichen zumindest eine Leistungssteigerung sehen. Eigene Chancen in diesem Spiel waren Mangelware, erwähnenswert ist noch der gehaltene Foulelfmeter vom besten Zepernicker, Torwart Jarling. Aber Gegner von diesem Kaliber sind auch nicht unser Regal. Das Team hat in den zurückliegenden 2 Wochen jedenfalls ordentlich im läuferischen Bereich gearbeitet, bis zum Auftakt der Punktspiele sind es noch 3 Wochen, demzufolge also keine Panik.

Nächster Auftritt der Mannschaft ist m Freitag beim Spargelhof-Cup in Kremmen. Beginn ist 18.00 Uhr.


Nachlese DATASEC-CUP und Testspiel in Britz

Die 5. Auflage des DATASEC-CUP war zum wiederholten Male das Eintrittsgeld wert. Im ersten Halbfinale der über jeweils 45 Minuten angesetzten Spiele standen sich die beiden Kreisoberligisten Einheit Zepernick und der FSV Bernau II gegenüber. Nach einer recht ansehnlichen Partie zogen die Gastgeber mit 2:1 ins Finale, Tore für Zepernick durch Schickram und Opitz. Auch das zweite Halbfinale war hart umkämpft, am Ende gewannen die runderneuerten Schönower gegen Einheit Pankow mit 3:2. Das kleine Finale gewann dann Bernau mit 2:1, nach früher Führung von Pankow drehte der Barnim-Vertreter innerhalb kurzer Zeit das Spiel. Pankow kam zum Ende mächtig ins Rollen, schaffte aber nicht mehr den Ausgleich. Das Finale war dann ein Leckerbissen aus dem ganz oberen Regal. RW Schönow nutzt zu Beginn einen Aussetzer in der Hintermannschaft der Zepernicker zum 0:1, um wenig später nach einer Ecke die Führung auszubauen. Der Gastgeber danach völlig von der Leine gelassen, man lässt RWS nicht zur Entfaltung kommen, trifft durch Atze Renner zum Anschluss, nach einem Eckball gleicht Zepernick per Eigentor aus. Der Ortsnachbar klappt das Visier hoch, es kommt Derby-Stimmung auf, beide Teams wollen die Entscheidung. Das dickste Ding dann in der Nachspielzeit, Schulz knallt einen Kopfball an die Unterkante der Latte, Gewühl im Strafraum von Schönow, Gäste-Torwart Müller klärt dann artistisch den Nachschuss von Zepernicks Wolf. Im Elfmeterschießen sind dann die Gäste effektiver, Gasuepohl macht den Deckel drauf.

Die Mannschaft bedankt sich bei Senioren-Torwart Manuel Nölte, der seine Sache als Vertreter für Jarling und Zimmer sehr gut machte. Weiterer Dank geht an N. Scheler, Geschäftsführer der Firma DATASEC, für die Unterstützung des Turniers sowie an die Crew um Präsident Hans Renner, die für eine perfekte Betreuung der Teams gesorgt haben.DATASEC 4DATASEC 3DATASEC 2


Testspiel  Fortuna Britz – Einheit Zepernick  8:9

Brettstarker Charakter der Zepernicker…

Mit schweren Beinen vom Vortag beim DATASEC-CUP ging es mit 11 Spielern, darunter wiederum Senioren-Torwart Nölte,  zum Landesklassenvertreter nach Britz. Liebenthal und Schickram kämpften zudem mit Fieber und Übelkeit. Als der Gegner nach 38 Minuten die Uhr auf 5:0 gestellt hat, war eigentlich jedem Anwesenden klar, Zepernick bekommt ordentlich Haue. Die Führung der Gastgeber war verdient, keine Frage, aber nicht in der Höhe. Einheit machte aus dem vielen Ballbesitz deutlich zu wenig. Kurz vor der Pause stellte man um, Koster ging ins rechte Mittelfeld und Liebenthal rückte neben Gronski in die Zentrale. Und siehe da, zur Halbzeit sah das ganze wesentlich freundlicher aus, man verkürzte auf 5:2. In der Halbzeit war die Ausrichtung klar, noch einmal quälen und die 2. Halbzeit gewinnen. Als dann Park einen Freistoß aus 25 Metern reinstreichelt und Schulz wenig später auf 5:4 verkürzt, ist der Jagdinstinkt  auch beim letzten Zepernicker geweckt. Aber auch der Gastgeber weiß, wie man Tore erzielt, geht mit 6:4 in Führung. Einheit will aber nicht aufgeben, zunächst verkürzt Opitz nach einer feinen Kombination aus einem Abstoß von Nölte über Henze, Koster, Liebenthal und Park, dann macht Opitz nach Traumpass von Park den Ausgleich. Britz geht erneut mit 2 Treffern in Führung, Liebenthal zunächst mit Auge zum Anschluss, danach legt er per Fallrückzieher auf Opitz, der Kollege hat Glück, sein Treffer ist leicht abgefälscht und bedeutet den erneuten Ausgleich. Noch waren 3 Minuten zu spielen, ein Britzer steht völlig frei vor Nölte, Zepernicks Torwart hält den Schuss fest, Konter über Gronski und der Kapitän knallt aus großer Distanz die Kugel an die Latte. Zepernick hat aber noch seinen Stefan Schulz, im Laufduell setzt er sich durch und schiebt zur erstmaligen Führung ein, wieder mal ein waschechter Schulzki-Treffer. Ein denkwürdiges Testspiel gewinnen offensiv famos spielende Zepernicker nach einer enormen Willensleistung. Die Jungs haben sich ihren freien Trainingstag redlich verdient, weiter geht es am Dienstag beim Brandenburg-Ligisten TuS Sachsenhausen, Anpfiff ist 19.30 Uhr in Sachsenhausen.


Einheit Zepernick – Union Klosterfelde  0:5

Leistung passt nicht zum Ergebnis…

Gegen den Vertreter aus der Brandenburg-Liga haben die Panketaler eine prima Leistung gezeigt. Obwohl man früh im Rückstand lag, zwei individuelle Fehler bestrafte der Gast konsequent, bot Zepernick Paroli, eigene Torchancen wurden richtig gut herausgespielt. Bei Halbzeit stand es nur 0:2, Klosterfelde nach der Pause mit viel frischem Wind und der Erhöhung der Führung, ist es dann Einheit, die zum Ende hin noch was anbieten, Torwart Tietz zeigt aber sein können, entschärft eine Eins zu Eins-Situation und ist bei einem Freistoß ebenfalls  auf dem Posten. Das 0:5 aus Abseitsposition, geschenkt, der Gastgeber verkaufte sich in diesem Testspiel sehr gut. Aus verschiedenen Gründen fehlten neben den Urlaubern und Verletzten noch Gronski, Schneider, Ruttke und Capolei, Freitag beim DATASEC-CUP wird der Eine oder Andere zurückkehren. Beginn zu diesem Event ist 18.30 Uhr in Zepernick.


Trainingsauftakt und Trainingslager…

Am Donnerstag startete die Mannschaft in die neue Saison, mit dabei die Neuzugänge Ruttke, Jarling und Capolei. Marius Honneck, ebenfalls ein Neuzugang befindet sich noch in der Reha, ist aber ab August dann auch im Mannschaftstraining.

Es war ein lockerer Aufgalopp bei perfekten äußeren Bedingungen, leider verletzte sich Gröning am Sprunggelenk, er wird wohl vorerst ausfallen. Freitag ging es dann nach Warthe ins Trainingslager, die Gastgeber hatten sich alle Mühe gegeben, ordentliche Platzverhältnisse zu schaffen, es hat geklappt und keiner hat sich verletzt. Samstag spielte die Gronski-Elf gegen den Kreisligisten SV Warthe, die Zepernicker ließen Ball und Gegner laufen, am Ende siegte man erwartungsgemäß 12:1. Tore durch Zootzky 3x, Kain  2x,Opitz 2x, Capolei 2x, Renner, Schulz sowie ein Eigentor. Am Abend gab es gegen den Gastgeber die 3. Halbzeit, auch hier gab es kein Problem, dank der Trinkfreudigkeit der jüngeren Spieler setzte man sich deutlich durch! Ein ganz besonderer Dank geht an Mario Plewe, Andreas Renner und Hans Renner, die Betreuung war über das gesamte Wochenende perfekt!

Sonntag ging es zurück nach Zepernick, mit dem Adlershofer BC stand eine echte Herausforderung vor der Tür, der Berliner Bezirksligist ist sehr ambitioniert und ging in Minute Zwei in Führung. Der Gastgeber schüttelte sich kurz und übernahm die Regie. Vor allem der Dreizack Renner-Opitz-Kain ging ordentlich auf Montage, die Abwehrrecken Gronski und Wolf hatten alles im Griff, kam doch was durch, war Jarling stets im Bilde. Und aus einem punktgenauen Abschlag von Jarling entsteht die beste Chance für den Gastgeber in Hälfte Eins, Atze Renner lässt seinen Gegenspieler stehen, bedient Kain, die Kugel geht knapp am Dreiangel vorbei.

Nach der Pause der Gastgeber zunächst weiter auf dem Gaspedal, nachdem die Einheit-Buben ein paar Chancen liegen lassen, auch weil man nicht mit letzter Zielstrebigkeit agiert, ist es wiederum Renner, der Opitz auf die Reise schickt, dieser bleibt cool und schiebt ins entlegene Eck zum Ausgleich ein. Die Gäste nach dem Ausgleich deutlich aktiver, die Kräfte bei Zepernick lassen deutlich nach, die erneute Führung für den ABC entsteht nach einigen Patzern im Spielaufbau. Einheit ist bis zum Schluss um den Ausgleich bemüht, es soll aber nicht sein. Ein großes Kompliment an die Mannschaft, sie hat es echt gerockt am Wochenende, zur Belohnung ist der heutige Montag frei, weiter geht es Dienstag gegen den Brandenburg-Ligisten Union Klosterfelde, Anpfiff ist 19.30 Uhr in Zepernick, gespielt wird auf Rasen.

Testspiel WartheTestspiel Warthe 2Testspiel Warthe 3


  Statistik

Name Spiele Minuten Ein Aus GK RK/GR Tore Vorlagen Scorerpunkte
Gronski 27 2348 1   6   3 6 9
Park 27 2269 2 2 9   5 9 14
Liebenthal 26 2231   7 5   4 5 9
Schulz 27 2183 4 5 6   7 11 18
Kain 25 2128 2 5 3   28 4 32
Wolf 23 2055   1 6   2 4 6
Renner A. 24 1971 3   2   3 1 4
Schneider 22 1902   2 10   1   1
Zimmer 19 1710     1       0
Zootzky 23 1644 4 7 9       0
D.Grybowski 23 1427 8 4 3   3 2 5
O.Grybowski 16 1279 3 2 5   6 4 10
Geral 10 763   7 1   2 4 6
Opitz 8 584 1 3 1   3 3 6
Renner A. sen. 7 555 1           0
Tschäge 7 539   3       1 1
Thieme 11 485 5 4 1 1     0
Kobel 8 466 3 1       1 1
Koster 12 439 7 3         0
Schickram 10 325 7 2     3 2 5
Gröning 7 290 3   1       0
Nikolaus 3 270             0
Bonk 3 270     1   1   1
Lindner 6 191 4       1   1
Sikic 2 110 1           0
Tschanter 1 90             0
Meinhardt 1 90             0
Plewe 2 27 2           0

Einheit Zepernick – GW Ahrensfelde II  6:0

Alte Scheiße… starker Auftritt der Gronski-Elf!

Zum Heimabschluss der Saison 2018/2019 zogen die Zepernicker nochmals alle Register ihres Könnens und schossen die Ahrensfelder aus der Straße. Bei brütender Hitze zeigte aber zunächst der Gast, dass man nicht gewillt war, hier mal Sommerfußball zu zeigen. Einheit hatte genug am eigenen Strafraum zu tun, richtig gefährlich wurde es in Minute 9, ein Knaller vom Ahrensfelder Riegel, kratzt Zimmer aus dem Eck, kurz danach köpft der baumlange Gärtner nach Eckball knapp über das Tor. Dann war es mit der Gäste-Herrlichkeit vorbei, die Panketaler übernehmen das Kommando, und nach einem Einwurf kann  Kain sich gegen 4! Abwehrspieler behaupten, Pass auf Schulz und dieser trifft in bewährter Schulzki-Manier zur Führung. Der Gastgeber bleibt im Vorwärtsgang, nach einer Klasse Vorarbeit  von Schulz ist es O. Grybowski, der seinen starken Auftritt mit dem 2:0 krönt. Bis zum Pausenpfiff kontrolliert Zepernick das Geschehen, gerade die beiden Innenverteidiger Gronski und Liebenthal bestimmen den Rhythmus auf dem Platz.

In Hälfte Zwei GWA wiederum mit dem besseren Start ins Match, Gefahr für das von Zimmer gehütete Tor entsteht aber nicht. Nach einem Brüller von Co-Trainer Lucio Geral besinnen sich die Einheit-Buben auf ihre Stärken, die beiden Sitzriesen O. Grybowski und Opitz zocken auf Links Jojo mit den Kollegen aus Ahrensfelde, Zuspiel auf Kain, der Torjäger netzt zum 3:0 ein. Der Gast probiert Ergebniskosmetik, der Konter läuft über Schulz, scharfe Flanke nach innen, Air-Kain kommt angeflogen, trifft zum 4:0. GWA ist konsterniert, Zepernick will die Uhr nur noch runter spielen, es gelingen jetzt Dinge, die man lange nicht gesehen hat, Einheit spielt sehr ansehnlichen Fußball, als Opitz dann auf Montage geht, quer auf seinen Beifahrer ablegt, trifft Kain zum Hattrick und geht in der Torschützenliste in Führung! Die Unterschrift unter die Partie macht wiederum O. Grybowski, Opitz wird nur halbherzig angegriffen, Rückpass auf O. Grybowski und Game Over!

Ein versöhnlicher Abschluss auf heimischem Geläuf einer doch etwas verkorksten Rückrunde. Die Mannschaft bedankt sich für die wohlwollende Unterstützung.

Zum Saison-Halali geht es nach Liebenwalde, Anstoß ist 15.00 Uhr.


SG Mildenberg – Einheit Zepernick  6:4

Ein starker Kroate reicht nicht aus…

Mit dem wirklich allerletzten Aufgebot ging es nach Mildenberg, die abstiegsbedrohten Gastgeber hatten alles an Bord, bei Zepernick nahm nur Co-Trainer Plewe auf der Wechselbank platz.  Es ging bei tropischen Temperaturen auch richtig gut los für die Gäste, nach einem Foul an Sturmführer Kain sagt Opitz Danke, sein Freistoß schlägt unhaltbar im unteren Eck ein. Eigentlich wollte man sich zurückziehen, das eigene Tor verteidigen und immer mal einen Rausgucker starten, es ging aber vogelwild zu bei der Einheit, der Gegner straft die Zepernicker dreimal böse ab, mehr haben die Gastgeber aber auch nicht in Petto. Anders die Gronski-Elf, es war schon recht ansehnlich, was da so an Angriffen gestartet wurde, viel ging über die linke Seite, der in Hälfte Eins quicklebendige Renner und Opitz hatten viele gute Aktionen, es fehlten halt die richtigen Abschlüsse.

Gleich nach Wiederanpfiff ist es dann Kain, in seiner unnachahmlichen Art stiefelt der Kollege in der eigenen Hälfte mit Ball am Fuß los, weder Eggert noch Günther können den Ochsen im Zepernicker Angriff halten, trockener Schuss von der Strafraumgrenze, Anschlusstreffer! Die Gäste jetzt on Fire, vor allem Einheit- Urgestein Sikic erkämpft viele Bälle, zeigt den Jungschen in Sachen Einsatz, was Phase ist, treibt unermüdlich an, nach Traumpass von Park auf Schickram und präzisem Zuspiel auf Kain stellt der Torjäger die Uhren wieder auf Null.  Wer jetzt dachte, die Gäste drehen die Partie, hatte nicht mit den Aussetzern einiger Zepernicker Spieler gerechnet. Völlig desorientiert ließ man den Gastgeber gewähren, erst nach dem ein Debakel droht, ruckt man an, Kain betreibt Ergebniskosmetik.

Die Mannschaft bedankt sich beim Vorstand, dass man die weite Reise nach Mildenberg mit dem Reisebus absolvieren durfte, eine sehr schöne Geste!!!

Pfingsten ist spielfrei, am Donnerstag, 13.6.2019 spielt man ein Testspiel gegen eine Zepernicker Auswahl, Anpfiff ist 19.00 Uhr, einige potentielle Neuzugänge werden wohl mal zu sehen sein…


Einheit Zepernick – RW Schönow  1:1

Ein herber Verlust und ein echter Schulzki…

Vorneweg, die Verpackung hielt was drauf stand. Es war Zahltag  in Zepernick, 292 Zuschauer bekamen für schmales Geld ehrliche Arbeit geboten. Erwartungsgemäß standen Schneider und Opitz bei den Panketalern in der Startelf, für Schneider kam das bittere Aus nach einem Monstertackling gegen König. Die alte Verletzung brach wieder auf. Bis dahin bot der „Schnicks“ ein äußerst passables Spiel. Für ihn kam Park, Gronski spielte  dann in der Innenverteidigung.   Mit Beginn des Matches übernahm der Gast die Regie, Einheit darauf bedacht, nicht früh in Rückstand zu geraten. Das erste Brett dann auch für Croonenbrock, aus 10 Metern trümmert er den Ball aber Richtung Parkplatz. Als dann  der Gastgeber so langsam in die Partie findet, wird man selber auch angriffslustig, ohne das ganz große Risiko einzugehen. Zweikämpfe im Mittelfeld prägen das Geschehen, Zootzky und Gronski, beide Zweikampfmaschinen beherrschen ihr Handwerk. Samu Troschke, seit frühester Kindheit mit feinem Füßchen ausgestattet, versucht sich der Bewachung zu entziehen, kann auch einige Angriffe der Gäste einleiten, die ganz großen Momente gelingen ihm an diesem Abend aber nicht, dafür liefert Gausepohl mal wieder für diese Liga Unfassbares ab! Kurz vor Halbzeit dann Opitz mit dem Break, Zschorlich im Gästetor verhindert per Fußabwehr den Einschlag. Bis zur Pause bleiben die Visiere bei beiden Teams unten, von Rasenschach zu sprechen ist unangepasst, man belauert sich, es ist ein 0:0 der besseren Sorte.

Nach der Halbzeit geht bei den Gastgebern zunächst mehr, man ist deutlich aktiver, klare Torchancen werden erst mal nicht notiert, auch weil die Einheit das letzte Risiko nach wie vor scheut. Nach einem zunächst abgewehrten Freistoß kommt die Kugel erneut in den Strafraum der Gäste, Grybowski kann sich im Zweikampf behaupten und trifft ins lange Eck zur Führung. Linienrichter Gerstenberg hebt die Fahne, Rücksprache mit seinem Chef Granzow, Abseits! Fortan ist RW Schönow hellwach, die Visiere bei beiden Teams gehen hoch, jetzt ist ordentlich Druck auf dem Kessel, der Gast hat zwei echte Knaller auf Lager, zunächst lässt Molkenthin die Anwesenden mit der Zunge schnalzen, seinen spektakulären Fallrückzieher hält Heimgoalie Zimmer nach Art des Hauses, unaufgregt. Kurz danach ist Troschke dem guten Zootzky entwischt, hier stellt Zimmer sein Talent unter Beweis, die Katze vom Panketal klärt zur Ecke. Nicht nur in dieser Szene hatte Linienrichter Howaldt einen ganz schwachen Moment, es war eine klare Abseitsposition, vorher waren schon einige Fouls an seiner Linie gewesen, wo er kein Zeichen an den Schiri gab. Vieleicht winkt er nur bei Todesfällen mit der Fahne…Schade, das Schiedsrichterkollektiv hat eine sehr gute Arbeit verrichtet. Man merkt der Einheit an, die Entscheidung muss her, Opitz geht am linken Flügel auf Montage, seine Eingabe klärt der umsichtige Lang, wenig später Balleroberung durch den quirligen Grybowski, Roelofs zieht das Foul, kommt aber mit bösen Blicken vom Schiri davon, den Freistoß knallt Gronski humorlos in die Mauer. Als dann Opitz einem langen Ball nachgeht, die Gästeabwehr anderweitige Verpflichtungen hat und die Kugel präzise nach innen spielt, steht Schulz mutterseelenallein vor der Kiste, stolpert und bringt das Runde trotzdem im Eckigen unter, ein waschechter Schulzki!!! Noch 20 Minuten auf der Uhr, Schönows Taktikfuchs Tobias Robel stellt um, Attacke auf das Zepernick-Tor. Der Gastgeber verteidigt geschickt, Wolf und Gronski machen in der Mitte dicht, über außen brennt nichts an, Atze Renner und Liebenthal haben es echt gerockt. Im Konter bleibt die Heimelf gefährlich, Schulz ruckt über die rechte Seite häufig an, dann ist es Opitz, der nach eine Eingabe entweder zu kurze Beine, Füße oder aber die falschen Schuhe anhat, jedenfalls fehlen Zentimeter zum erfolgreichen Abschluss, kurz danach streicht sein Schuss nach einem Solo knapp am Tor vorbei. Die Nachspielzeit ist fast abgelaufen, noch mal Ecke für den Gast, Roelofs schiebt seine Gegenspieler an der Torauslinie auf die Nudel, Rückpass auf Aerts, Ausgleich, Abpfiff, Scheiße!

Es war am Ende kein außergewöhnliches Derby, es ging um das berühmte Frauenhaar, aber auch um Ehre, Ruhm und Stolz. Beide Teams hatten ihre lichten Momente, das Remis geht schon in Ordnung.  Man hatte im Vorfeld vieles richtig gemacht, es war ein gelungener Abend. Das Zuschauerinteresse spricht für sich. Das Team bedankt sich für den tollen Support und bei den Verantwortlichen für die Herrichtung des Platzes, ganz großes Kino!

Zum nächsten Spiel am 1.6.2019 in Mildenberg hat der Verein einen Bus gechartert, die genaue Abfahrtszeit erfahren alle Interessierten im Vereinsheim, die Mitfahrt im Bus ist kostenlos!!!

Endstand

Auflauf Kinder 1Auflauf Kinder 2SpielSpiel 2 TorSpiel 1Zuschauer


PSV Zehlendorf – Einheit Zepernick  0:3

Schwere Verletzung von Thieme stellt den Sieg in den Schatten…

Beim Tabellenletzten gelang den Zepernickern ein ungefährdeter Sieg, mit Mark Thieme fällt der nächste Spieler aber lange aus, im Zweikampf ist ihm die Kniescheibe raus gesprungen, von hier aus gute Besserung. Fußball wurde auch gespielt, der Gast beherrscht Ball und Gegner, es dauert aber eine knappe halbe Stunde, dann macht der wieder einmal ein starkes Spiel abliefernde Liebenthal einen Samstagsausflug nach vorn, Doppelpass mit Park, allein vor Heim-Goalie Lücke bleibt der Youngster eiskalt und trifft zur Führung. Im zweiten Abschnitt kontrolliert Einheit das Geschehen, lässt etliche Chancen liegen, so ist es der eingewechselte Renner, der per sattem Flachschuss erhöht, in der Schlussminute macht Kain mit einem an ihm selbst verwirkten  Elfmeter den Deckel auf die Partie.

Das Lazarett der Panketaler wird größer, mit Thieme kommt zu den bereits Verletzten Gröning, Geral, D. Grybowski, Schneider und Opitz ein neuer Patient hinzu. Sie werden im Derby gegen RW Schönow am Freitag fehlen, Anpfiff zu diesem brisanten Duell ist FREITAG, 19.00 Uhr in Zepernick.

Die Mannschaft bedankt sich für die freundliche Unterstützung, vor allem aber bei  dem Sportkameraden J. Kummer für die schnelle und umsichtige Hilfe bei der Behandlung von Mark Thieme.


SV Preußen Eberswalde – Einheit Zepernick  1:3

Eine Resterampe belohnt sich mit einem verdienten Auswärtssieg…

Es lief die 78. Spielminute, gerade wurde D. Grybowski vom Eberswalder Domroes aus dem Spiel getreten, da km Zepernicks Co-Trainer Mario Plewe zu seinem Saisondebüt! Und er machte ein sehr passables Spiel…

Nach einigen Absagen hatte man zu Beginn des Spiels Park und Plewe auf der Bank, eine neue Abwehrreihe und den bereits 4!!! Torwart in dieser Saison. Andi Meinhardt machte seine Sache super, beim Gegentor war er machtlos. In der Innenverteidigung spielten Wolf und Liebenthal und der Ex-Lichtenberger bot eine tadellose Partie, musste später raus mit Knieproblemen. Wolf gegen Urbanowicz waren die Highlights an Zweikämpfen, nach schwachem Beginn liefert Wolf dann aber eine gute Leistung ab. Zunächst waren die Zepernicker schläfrig, Domroes trifft zur Führung, kurze Ansage an Zootzky, der Gast übernimmt die Regie, vergeigt wiederholt etliche Chancen, Kain trifft hochverdient zum Ausgleich. Nach der Pause drückt Zepernick auf das Gaspedal, einen Liebenthal-Freistoß lenkt ein Eberswalder ins eigene Tor, kurz danach die oben beschriebene Szene. Im ersten Anlauf scheitert Kain am besten Eberswalder, Torwart Lichtenberg. Er darf aber wiederholen, humorlos sorgt er dann für den Endstand. Auch nach dem Seitenwechsel lassen die Gäste einiges an Chancen liegen, für die Begleitumstände zeigte man recht ansehnlichen Fußball.

Die Mannschaft bedankt sich bei den Mitgereisten, nächste Woche geht es nach Zehlendorf, Anpfiff ist 15.00 Uhr.


Einheit Zepernick – SV Rüdnitz/Lobetal  2:3

Zepernick in der Ergebniskrise…

Die Gastgeber starten in das kleine Derby fulminant, Wolf sein langer Ball aus gut 80 Metern geht an die Unterkante der Latte, den Abpraller drischt O. Grybowski aus Nahdistanz über den Kasten, gespielt waren da gerade einmal 17 Sekunden. Einheit bleibt am Drücker, nach 6 Minuten sollte das Spiel entschieden sein. Von den Gästen war spielerisch weit und breit nichts zu sehen, im Abstiegskampf zählen andere Sachen, Kampf war Trumpf bei den Lobetalern! Und wieder einmal hatten die Gastgeber einen Schiri mit merkwürdigen Pfiffen, so entscheidet der Kollege bei einem Handspiel von Wolf weit vor der Strafraumgrenze auf Elfmeter, Bauer nimmt das Geschenk an und bringt die Gäste in Führung. Die Lobetaler stellen sich rund um den Strafraum auf, haben bei zwei kniffligen Situationen im Strafraum den Pabst in der Tasche, als dann Zepernicks Park im Spielaufbau rüde abgeräumt wird, ist die Pfeife im Mund, versagt aber ihren Dienst und erneut Bauer bedankt sich artig mit dem Ausbau der Führung.

Einheit nach dem Wechsel mit dem angeschlagenen Kain als Center, man stellt auf 3-4-3 um, ein Sturmlauf beginnt. Chancen waren reichlich vorhanden, Liebenthal seine Fackel aus 25 Metern gab den Auftakt zu einer echten 2. Knallerhalbzeit. Als dann Park im Strafraum gefoult wird, ist Kain zur Stelle, kurz danach serviert wiederum Park mustergültig und Zepernick ist zurück im Spiel. Man drückt weiterhin auf das Tempo, Jeremiasch im Gästetor vereitelt etliche Chancen, kurz vor Schluss dann ein Konter, Schulz macht den Deckel für Rüdnitz drauf!

Die Gastgeber liefern eine recht ordentliche Partie ab, erstmals hatte man nach langer Zeit auch wieder eine Auswahl an Ersatzspielern dabei, Schneider, Opitz, Geral, Gröning sind schon herbe Ausfälle, dazu der angeschlagene Kain, der eigentlich gar nicht spielen sollte. Nächste Woche Samstag geht es nach Eberswalde, Anstoß ist 15.00 Uhr.

Das Team bedankt sich für die Unterstützung!


FC Kremmen – Einheit Zepernick  2:0

Wenn der Vater mit dem Sohne…

Zum Spiel in Kremmen verschärfte sich die personelle Lage bei den Zepernickern extrem, nach den vormittäglichen Absagen von Kobel und Thieme hatte man schon Tschanter reaktiviert, als einziger Wechsler nahm Torwarttrainer Andreas Renner auf der Auswechselbank platz. Und die 11 Verbliebenen boten ein famoses Spiel! Kremmen, in der Heimtabelle auf Platz 2, kamen kaum zum Luftholen, es gab Chancen im Minutentakt durch Kain, Tschanter, Schulz und Park. Der Gastgeber hatte in Hälfte Eins nicht eine klare Torchance, gleich nach der Pause dann der erste Nackenschlag durch Kaiser, Torwart Zimmer verschätzt sich bei einem langen Befreiungsschlag, Kremmens Torjäger braucht den Ball nur noch über die Linie drücken. Nach einer Stunde verletzt sich der bis dato stark aufspielende Schneider, für ihn kommt Renner sen., nebenbei gesagt, die Zepernicker Legende macht seine Sache richtig gut! In der letzten halben Stunde schnüren die Gäste den Hausherr in seiner Hälfte förmlich ein, angetrieben vom überragenden Atze Renner erspielen sich die Einheit-Buben einige Hochkaräter, Tschanter seine Flanke springt vom Innenpfosten und der Latte zurück ins Feld, Park streichelt einen Freistoß ins Kreuzeck, hier klärt Heim-Goalie Koger artistisch, als dann Schulz mutterseelenallein vor Koger auftaucht, verstolpert er die Chance zum Ausgleich. In der Nachspielzeit ist es Turkoska, der die Messe zu Ende liest.

Nach den ganzen Eierspielen haben die Zepernicker einen richtig guten Auftritt in Kremmen hingelegt, jetzt werden über Ostern die Wunden geleckt, um dann im Saisonendspurt auch wieder positive Ergebnisse zu liefern.

Dank an alle Mitgereisten für den guten Support!

Samstag nach Ostern geht es dann gegen Rüdnitz/Lobetal, Anpfiff ist 15.00 Uhr in Zepernick.


Einheit Zepernick – GW Bergfelde  1:1

Für die Leistung muss man sich schämen…

Im Heimspiel gegen Bergfelde gab es am Samstag nur eine Punkteteilung. Ohne dem Gegner zu nahe zu treten wollen, ist das mit den Ansprüchen der Zepernicker nicht vereinbar. Der Gastgeber bestimmte von Beginn an das Spiel, hatte durch Kain nach einem bösen Fehler in der Gästeabwehr die große Chance zur Führung, dem Torjäger sprang dabei der Ball unglücklich vom Fuß. Bergfelde verschanzte sich in der eigenen Hälfte, ließ Zeinert im Sturmzentrum etwas für Unruhe sorgen, Einheits Defensive ließ in Durchgang eins nichts zu. Selbst konnte man auch nicht mehr gefährlich werden, so trudelte die Partie vor sich hin.

Nach der Pause der Gastgeber zunächst mit etwas mehr Tempo, nach einer flachen Eingabe von Park verdaddelt Kain den nächsten Riesen, aus 5 Metern geht der Ball auf die Koppel…, Bergfelde bleibt defensiv stabil, nach einer guten Stunde ist die Dose geöffnet, Park trifft zum 1:0. Es war eine schwere Geburt, Zepernick schmeißt die Führung aber mit einem katastrophalen Fehlpass wieder weg, Zeinert trifft gegen komplett aufgerückte Gastgeber im Konter. Den Hausherren fällt nicht mehr viel ein, am Ende holen die Gäste hochverdient einen Punkt beim Tabellendritten.

Keine Ausrede soll der Platz, der Schiri und die fehlenden Spieler sein, es stand genug Qualität auf dem Rasen. Die Zepernicker müssen schnellstens in die Spur finden, sonst droht noch einiges Ungemach! Am Samstag geht es nach Kremmen, hier gilt es, die verheerende Bilanz von 0 Punkten aufzubessern. Anpfiff ist 15.00 Uhr


Eintracht Bötzow – Einheit Zepernick  4:2

Enttäuschung pur…

Der Stachel der Niederlage sitzt auch zwei Tage danach noch sehr tief. In der 1. Halbzeit spielten die Gäste sehr konzentriert, man ging auch folgerichtig mit 1:0 durch Kain in Führung, nach einem Freistoß und Gewühl im Strafraum ist der Torjäger zur Stelle. Auch der Gastgeber hat einige Hochkaräter, hier ist Torwart Zimmer auf Zack und rettet den Vorsprung in die Pause. Es gab klare Anweisungen, was dann aber in den Köpfen der Spieler los geht, ist nicht nachvollziehbar. Man hat die große Chance, in Bötzow den Abstand zur Spitze zu verkürzen und vergeigt jämmerlich. Der Gastgeber brauchte nicht mal viel Aufwand, um innerhalb von 10 Minuten das Feuer bei Zepernick auszutreten. Leistungsträger duckten sich weg, man kann Gronski, Wolf und O. Grybowski aus der Generalkritik rausnehmen, auch sie waren nicht frei von Fehlern, haben aber zumindest geackert bis zum Schluss!

Am kommenden Samstag geht es gegen GW Bergfelde, Anstoß ist 15.00 Uhr in Zepernick.


Einheit Zepernick – FSV Bernau II  3:0

Es war ein dickes Brett, das gebohrt werden musste…

Bei bestem Fußballwetter tat sich der Gastgeber in Hälfte Eins sehr schwer. Die Bernauer Reserve war von Trainer Schramm perfekt eingestellt, man zog sich in die eigene Hälfte zurück, um dann über den agilen Most Konter zu fahren. Einheit ohne gelernten Angreifer im Sturmzentrum, tat sich gegen die massierte Abwehr des FSV sehr schwer, Chancen herauszuspielen. So war es der an diesem Tag überzeugend aufspielende D. Grybowski, welcher mit einem überlegten Schuss für den Dosenöffner sorgte.

Gleich nach Wiederanpfiff ist wieder D. Grybowski zur Stelle, einen Traumpass von Wolf veredelt er mit einem satten Ding ins lange Eck. FSV spielt fortan eine richtig gute Naht, hat zwei Chancen allererster Güte, beide Male ist Nicki Liebenthal der Retter in höchster Not. Dann aber besinnt sich Zepernick wieder auf das Fußballspielen, nach einer schönen Flanke von Kobel ist Atze Renner zur Stelle und „trümmert“ das Spielgerät in die Maschen. Kurz vor Feierabend vergeigt der ansonsten stark aufspielende Gronski einen Foulelfmeter, der Pfosten stand im Wege.

Es wurde eine Pflichtaufgabe erledigt, Mund abputzen und gut ist. Samstag geht es nach Bötzow, der Tabellenzweite schießt momentan jeden Gegner aus dem Stadion. Anpfiff ist 15.00 Uhr.


TuS Sachsenhausen II – Einheit Zepernick  0:2

Da fahr`n wa auswärts mit`m Bus…

Die Einheit fährt ab sofort nicht MAN sondern VW, der neue Kleinbus wurde Donnerstag geliefert und damit können die Spieler bei den weiteren Auswärtsfahrten jetzt gemeinsam im Bus sitzen. Riesendank an den Vorstand von Einheit Zepernick! Die Jungs  bestanden den Charaktertest bei der TuS mit Bravour, die seit dem 3.11. 2018 ungeschlagenen Gastgeber waren der erwartet schwere Gegner. Die Mannschaft wusste, was auf sie zukommt, die „Fans“ hatten gedacht, wir knödeln gegen ein paar alte Omi`s aus dem Heim. Gute Sprüche, kernige Kommentare…das kann man auch nicht mehr weglächeln!

Bei schwierigen Bodenverhältnissen übernahm Einheit das Kommando, der Gastgeber lauerte auf Konter und hatte in der Anfangsphase gleich mal gute Möglichkeiten, in Front zu gehen, so hatte Einheit-Keeper Zimmer Glück, eine Flanke von Eikelmann streift die Latte. Überhaupt Eikelmann, der Kapitän der Heimelf war in Halbzeit Eins ein ständiger Unruheherd, Liebenthal hatte da einige Mühe, nach der Pause machte der Einheit-Youngster eine bärenstarke Partie, hatte Eikelmann im Griff, als dann Zepernicks Schneider ein Monstertackling gegen Eikelmann fuhr, gabs für den TuS-Kapitän Gelb wegen Meckerns, kurze Zeit später G/R für ein angebliches Handspiel. Zurück zum Spiel, auch Einheit hat Chancen zum Torerfolg, nach einem langen Ball vom wieder einmal vollends überzeugenden Wolf dringt Opitz in den Strafraum, verzieht aber knapp. Das nächste Ding dann für O. Grybowski, nach Eckball steigt der Sitzriese hoch, sein Kopfball geht über die Kiste. Nach einer halben Stunde die überfällige Führung, Oldie Bonk fasst sich ein Herz, nach einer Ecke trifft er doppelt abgefälscht aus gut 20 Metern. Der Gastgeber macht etwas mehr für das Spiel, bis auf einen Eikelmann-Kopfball nach einer Ecke, den Opitz von der Linie holt, kommen die großen Momente nicht zustande.

Mit Beginn der zweiten Hälfte wollen die Gäste die Entscheidung, zunächst scheitert Opitz an Torwart von Einem, in Minute 49 ist es O. Grybowski, der sich für einen ansprechenden Auftritt mit dem 2:0 belohnt.  Hier wurde von Zepernick früh gepresst, Park ist hellwach und bereitet den Treffer mustergültig vor. TuS ist jetzt angestochen, man drängt mit Macht auf den Anschlusstreffer, die beiden Oldtimer im Gäste-Mittelfeld, Bonk und Zootzky machen einen wunderbaren Job, laufen heiß und vereiteln so einige Angriffe der Gastgeber. Die Gäste bleiben im Konter stets gefährlich, Opitz scheitert bei zwei Sololäufen an von Einem, ebenso O. Grybowski mit einem artistischen Seitfallzieher nach einem Park-Freistoß, auch hier ist bei von Einem Endstation.  Letzte Chance für Zepernick dann für Schulz, nach mustergültiger Flanke von Atze Renner bekommt er bei einem Kopfball keinen Druck auf die Kugel. Der Gastgeber setzt in der Schlussphase alles auf eine Karte, in Unterzahl wird gestürmt, dass die Heide wackelt, heraus springt nichts mehr. Nicht unerwähnt sollte bleiben, 10 Minuten vor Feierabend wird Schulz von Sagray in Höhe der Mittellinie umgetreten, Zepernick hatte bereits zweimal gewechselt, Stefan Schulz kommt schwer angeschlagen aufs Feld zurück und wirft sich weiterhin in jeden Zweikampf!  Respekt dafür! Hier halten sich dann unsere Einpeitscher auf der Tribüne dezent zurück, aber wehe, Schulz rutscht auf dem seifigen Boden mal aus…!!!

Am Ende war es ein verdienter Sieg, Bonk wurde jetzt endgültig verabschiedet, war Torschütze und macht nebenher ein Riesenspiel. Ganz besonderer Dank geht an Betreuer Holger Fischer und seine Frau Manuela, welche den Samstagabend genutzt haben und die Trikots für den im Urlaub befindlichen Waschexperten Frank Damerow gewaschen haben, es soll wohl bis nach Mitternacht gegangen sein… Nächste Woche kommt dann der FSV Bernau II nach Zepernick, dann auf alle Fälle wieder mit dem entsperrten Kapitän Gronski. Anstoß ist 15.00 Uhr, gespielt wird auf Kunstrasen.


Einheit Zepernick – SV Oberkrämer  1:2

Zepernick verliert in Unterzahl…

Es war eine knackige Angelegenheit auf dem kleinen Kunstrasenplatz in Zepernick. Die Gastgeber ohne den verletzten Geral und den im Urlaub weilenden Sturmführer Kain.  Einheit suchte die Flucht nach vorn, in der ersten halben Stunde mit viel Ballbesitz, die Gäste zogen sich zurück und lauerten auf Konter, meist ging die Post über den starken Jelitto ab. Echte Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware, es wurde konzentriert nach hinten gearbeitet.  Als dann Gronski sich ein Herz fasste und aus 20 Metern abzog, Bobermin die Kugel nur abklatschen konnte, blieb Einheit in der Szene und Opitz traf aus spitzen Winkel zur Führung. Die Gäste reagieren, sind deutlich präsenter im Spiel, nach einem Blackout in der Hintermannschaft der Zepernicker sagt Jelitto artig Danke und trifft mit dem Halbzeitpfiff zum Ausgleich.

Der SVO kommt hellwach aus der Kabine, Ballverlust im Vorwärtsgang, erneut pennen die Gastgeber und clevere Gäste tüten die Führung ein. Auf Gastgeberseite kommt Schulz für D. Grybowski, jetzt ist Musike im Angriffsspiel der Panketaler. Chancen gibt es, so scheitert O. Grybowski aus Nahdistanz an Bobermin, Zootzky sein Koffer aus großer Entfernung ist ebenfalls eine sichere Beute für den Gäste-Keeper. Oberkrämer bleibt im Konter gefährlich, Jelitto und Köpke zerren ordentlich an den Ketten, Schneider und Wolf machen ihre Sache aber prima. Zepernick stellt auf Dreierkette um, haben ein deutliches Übergewicht an Angriffsaktionen und jetzt übernimmt ein bis dato ganz stark pfeifender „Schiedsrichter“ Roden die Regie! Zunächst wird Schulz im Laufduell im Strafraum in die Zange genommen und umgemäht, kein Pfiff! Kurz danach ist es O. Grybowski, bei dem es im Strafraum ordentlich klappert, kein Pfiff! Gehen wir auf die andere Seite, Schneider im Strafraum rustikal gegen Jelitto, kein Pfiff! Vielleicht aus Konzession…Gronski bekommt kurz vor Feierabend für ein Tackling Gelb, Kollege Köpke darf den Ball über den Zaun werfen, ergo Zeitspiel, Nichts passiert!  In der Nachspielzeit ist Liebenthal am Fünfmeterraum, wird von der Seite umgetreten, kein Pfiff! Im Anschluss an das Spiel hat sich Roden in der Kabine bei mir für seine Spielleitung entschuldigt und hofft, dass meine Spieler damit umgehen können!

Die Zuschauer bekamen was geboten für ihr Geld, die Mannschaft bedankt sich für die vorzügliche Unterstützung! Es wird eine schwere Trainingswoche, die Jungs sind am Boden zerstört, Samstag geht es nach Sachsenhausen, der TuS ist ein dickes Brett. Anstoß ist 12.45 Uhr.


BW Leegebruch – Einheit Zepernick  2:2

Auf schwierigem Geläuf holt man noch einen Punkt…

Bei der Platzbegehung vor dem Spiel wurde klar, viel mit Fußball is nich! Und somit waren gerade in den Anfangsminuten dem Kollegen Zufall Tür und Tor geöffnet. Nachdem Opitz und Kain zu Beginn gleich zwei Riesen nicht verwerten, steht Plorin nach einem fallengelassenen Ball von Zimmer goldrichtig und bringt seine Farben in Führung. Die Gäste brauchen sich gar nicht schütteln, mit ansehnlichem Fußball geht es munter Richtung Leegebrucher Tor, dort steht an diesem Tag mit Reschke ein Teufelskerl zwischen den Pfosten. Er bringt Zepernick fast zur Verzweiflung, der Gastgeber kommt kaum zum Luftholen, ein guter Konter nach Eckball für Zepernick wird trotzdem zum Ausbau der Führung veredelt, auch hier ist Plorin der Torschütze. Einen Nadelstich setzt der Gastgeber noch, Plorin scheitert aber am Pfosten. Aber auch Einheit hat noch einmal Pech in Halbzeit Eins, Wolf sein Kopfball landet an der Latte.

Als dann Schiri Kollmorgen, im Übrigen mit einer ausgezeichneten Leistung amtierend, die zweite Halbzeit anpfiff, gibt es für Zepernick kein Halten, der geneigte Beobachter zählt 8!!! Großchancen für Einheit, knapp daneben, knapp drüber oder aber Reschke hatte seine Finger im Spiel, bezeichnend das beste Ding, er holt einen fein gestreichelten Park-Freistoß aus dem Knick. Für Zepernick trafen Liebenthal per Abstauber und Opitz.

Eine Woche vor dem Knaller gegen den Spitzenreiter aus Oberkrämer präsentierten die Zepernicker sich deutlich gestrafft, mit toller Moral holte man noch einen Punkt. Die Mannschaft bedankt sich bei den vielen Mitgereisten, es war ja wie bei einem Heimspiel.

Anpfiff am Samstag ist 15.00 Uhr, gespielt wird auf Kunstrasen.


Einheit Zepernick – SV Friedrichsthal  3:2

Fußball ist Ergebnissport…

Zum Auftakt der Rückrunde waren die Friedrichsthaler zu Gast, es war der erwartet schwere Gang für die Zepernicker. Zwar begann man sehr selbstbewusst, hatte ordentlich Ballbesitz, es fehlten schlicht die Abschlüsse. Die Schuldig-Elf beschränkte sich auf eine stabile Defensive, aber je länger die Partie dauerte, desto zielstrebiger wurden die Angriffe auf das Gehäuse von Einheit-Goalie Zimmer. In Minute 12 dann der beste Angriff der Einheit, Liebenthal macht sich auf die Socken, seine Eingabe verfehlt der an diesem Tag völlig von der Rolle spielende Kain. Danach war für den Gastgeber Schicht im Schacht, der SVF macht nicht mal besonders viel, belohnt sich aber nach einem bösen Patzer in der Abwehr mit dem Führungstreffer durch Ferchland, der Kollege trifft humorlos aus gut 20 Metern. Und die Gäste bleiben am Drücker, meist Karo einfach in die Spitze, Zepernicks Wolf und Gäste-Sturmführer Lueke liefern sich knackige Zweikämpfe, die Entlastung für die Heimelf kommt nicht zustande.  Kurz vor der Halbzeit Friedrichsthal mit dem 0:2, hier hat der Schiri was dagegen, keiner weiß, warum…

Mit Beginn der 2. Halbzeit zieht sich der Gast zurück, Einheit macht etwas mehr Ballett, nach einer Ecke ist dann Kain zur Stelle und nickt zum Ausgleich ein. Die Freude ist nur kurz, Park verdaddelt die Kugel, Schneider muss ins Laufduell, bekommt den Ball an die Hand, die Gäste lassen sich nicht bitten, per Elfmeter gehen sie in Führung.  Wenig später kommen auch die Gastgeber in den Genuss eines Elfmeters, der gefoulte  Kain scheitert mit einem wahren „Knallbonbon“ an Jaenicke. Noch 20 Minuten auf der Uhr, jetzt kommt von Zepernick eine Reaktion. Der Sitzriese O. Grybowski hat nach gefühlten 8 Pressbällen die Kugel endlich am Fuß, umkurvt noch Keeper Jaenicke und schiebt zum Ausgleich ein. Die Partie wird hitzig, zunächst Gelb-Rot für Gäste-Verteidiger Hofmann, etliche verbale Duelle auf dem Platz, Zepernicks Kapitän Gronski mahnt zur Ruhe!  Die Heimelf will mehr, und Cäpt`n Fantastic persönlich tütet den Dreier ein, nach einer abgewehrten Ecke einfach mal volley drauf gehalten. In der Nachspielzeit dann noch glatt Rot für die Gäste, nach einer Notbremse ist die Entscheidung richtig!

Die Einheit lieferte eines der schwächsten Saisonspiele ab, spielerisch war man weit entfernt von den guten Auftritten in den Testspielen. Aber die Jungs haben einen sehr guten Charakter, mit viel Leidenschaft und einer großen Portion Glück holte man den wichtigen Dreier. Gute Besserung an dieser Stelle an den verletzten Geral, nach einer viertel Stunde war Feierabend, mit einem dicken Knöchel humpelte er vom Platz.

Am nächsten Samstag geht es nach Leegebruch, ebenfalls ein heißes Pflaster und selten was mitgebracht. Anstoß ist 15.00 Uhr.


Testspiel  Einheit Zepernick – SV Pfeffersport  6:1

Im letzten Vorbereitungsspiel besiegten die Zepernicker den Berliner B-Ligisten SV Pfeffersport am Ende hochverdient mit 6:1, Tore durch Park 2x sowie Kain Koster und die beiden Grybowski-Atzen. Damit endet eine anfangs recht durchwachsene Vorbereitung auf die Rückrunde, welche allerdings mit sehr ordentlichen Ergebnissen in den Testspielen beendet wurde.

Am Samstag kommt mit Friedrichsthal gleich mal ein Gradmesser nach Zepernick, Anstoß ist 15.00 Uhr.


Testspiel  Einheit Zepernick – Fortuna Britz  5:0

In einer sehr fairen Partie siegten die Gastgeber deutlich gegen den Vertreter der Landesklasse. Beide Teams pressten  weit in der gegnerischen Hälfte, so entwickelte sich ein intensives Spiel, in dem die Gastgeber ihre Chancen resolut nutzten. Bis zur Halbzeit führten die effektiven Zepernicker mit 3:0, nach der Pause drehte dann der Gast mächtig auf, erspielte sich einige Hochkaräter, mit dem 4:0 war dann das Feuer aus dem Spiel, in der Schlussphase hätten die Einheit-Kicker das Ergebnis ins Unermessliche ausbauen können. In diesem sehr guten Testkick trafen Kain dreifach, Geral sowie Opitz.

Samstag ist dann Generalprobe für das Auftaktspiel gegen SV Friedrichsthal, Gegner im Panketal ist um 13.00 Uhr der Berliner Vertreter des SV Pfeffersport.


Testspiel   Einheit Zepernick – SV Altlüdersdorf II  1:0

In einer spielerisch sehr anspruchsvollen Partie siegten die Zepernicker am Ende nicht ganz unverdient mit 1:0. Die ambitionierten Gäste übernahmen zunächst das Kommando, im Verlauf der 1. Halbzeit zeigten aber auch die Zepernicker, dass man nicht zu Unrecht in der Liga auf Platz 3 steht. Große Chancen konnten beide Teams vor der Pause nicht nachweisen, die Abwehrreihen standen stabil. Mit Beginn des zweiten Abschnittes war dann Einheit am Drücker, vor dem Tor fehlte die letzte Konsequenz. In der Schlussphase kamen die Gäste mächtig auf, bei einem Kopfball an die Latte hatte man Glück!  So war es der eingewechselte Thieme, der nach einem langen Ball zur Stelle war und zum Endstand einnickte.
Damit endete für die Gastgeber eine harte Trainingswoche, am Freitagabend wurde trainiert, ebenso gab es am Samstagvormittag eine Krafteinheit in der Sporthalle, wobei Kollege Opitz das Team ganz gut quälte.
Die Mannschaft bedankt sich ganz besonders bei den „Kittchen-Queens“ Katja und Jeannine für das  Spaghetti-Essen. Nächstes Testspiel ist dann am Donnerstag um 19.30 Uhr in Zepernick, Gegner ist Fortuna Britz.


 
  1. Testspiel Einheit Zepernick – Einheit Bernau  0:11

Auch in Spiel Nummer Zwei nach der Winterpause gelang den Zepernickern kein Sieg. Eine knappe halbe Stunde konnte man dem höherklassigen Gast Paroli bieten, dann brach es über die bedauernswerten Einheit-Kicker bös herein. In schöner Regelmäßigkeit erhöhten die Bernauer das Torkonto, die sporadischen Konter von Zepernick verpufften irgendwo im Nirwana. Am Ende tütet man den Test als ordentliche Laufeinheit aus. Nächster Gegner am Samstag ist SV Altlüdersdorf II, Anpfiff ist 13.00 Uhr in Zepernick.


  1. Testspiel Einheit Zepernick – JFC Berlin  3

Den ersten Test gegen den Berliner Kreisligisten verloren die Panketaler am Ende unglücklich mit 2:3. Für die Gastgeber war es die willkommene Standortbestimmung, nachdem in der Vorwoche die Partie in Finowfurt abgesagt werden musste. In dem stellenweise recht ansehnlichen Spiel gingen die Zepernicker kurz vor Halbzeit durch Kain in Führung, nach der Pause schafften es die Berliner, durch einen Doppelschlag in Führung zu gehen. Nach einigen Anläufen gelingt Koster in der 80. Minute der Ausgleich, im Gegenzug machen die Gäste mit dem 3. Treffer den Endstand perfekt. Bei schwierigen Bodenverhältnissen lieferten  beide Parteien ein gutes Spiel ab, für die Zepernicker bleibt bei aller Euphorie über die gute Hinrunde noch viel Arbeit, um erfolgreich ins neue Spieljahr zu starten. Der nächste Test steigt am Mittwoch gegen den Brandenburgligisten Einheit Bernau, Anstoß ist 19.30 Uhr in Zepernick.

Testspiel


Nachlese Hussiten-Cup 2019

Mit der Teilnahme beim Hussiten-Cup beendeten die Zepernicker auch ihre Hallenauftritte. Als Titelverteidiger gestartet, verlor man das Auftaktspiel gegen GW Ahrensfelde mit 2:3. Nach zögerlichem Beginn lagen die Zepernicker schnell mit 0:3 im Hintertreffen, mehr als der Anschluss in den letzten Sekunden gelang nicht mehr. Somit stand man im nächsten Spiel gegen Einheit Bernau unter Druck, führte bis kurz vor Ende, mehr als ein 4:4 kam nicht zu Stande. Im letzten Gruppenspiel hätte ein Sieg mit 2 Toren Unterschied gegen Wandlitz zum Halbfinale gereicht, es gab 6 muntere Kirschen für die Einheit-Kicker, im Spiel um Platz 7 verloren die Plewe-Schützlinge gegen RW Schönow nach 9m-Schießen. Tore im Turnier für Zepernick erzielten Opitz 2x, Gronski, Kain, Park und Wolf.

Damit haben die Zepernicker die Hallenturniere unbeschadet überstanden, keine nennenswerte Verletzungen davon getragen und sind seit einer Woche wieder auf dem Kunstrasen mit der Vorbereitung auf die Rückrunde beschäftigt. Das erste Testspiel in Finowfurt fiel dem Wetter zum Opfer, am kommenden Samstag soll aber gespielt werden, Anpfiff ist 13.00 Uhr in Zepernick gegen den ambitionierten Berliner Kreisligisten JFC Berlin.


Einheit Zepernick – FV Liebenwalde  5:1

Patrick Kain und Schulz sorgen für gute Laune…

Es wurde nicht die ganz große Torte gebacken, eher so Krümelgebäck, was mit viel Flüssigkeit runter gewürgt wird. Zwar war Kain nach einer mustergültigen Flanke von Schulz frühzeitig mit dem Kopf zur Stelle, danach aber ergötzte man sich an endlosen Ballstafetten ohne wirklich  Druck auf das Gehäuse der Gäste auszuüben. Kamen die Zepernicker dann mal in die gefährliche Zone, war bei Jonas Kain Feierabend, der Innenverteidiger spielte eine umsichtige und blitzsaubere Partie. Von den Liebenwaldern dagegen wurden immer wieder in Halbzeit Eins einige Nadelstiche gesetzt, Klawitter und Ludwig konnten sich gut in Szene setzen, nach Ballverlust der Gastgeber traf Ludwig satt aus 25 Metern zum Ausgleich. Notierenswert vor Halbzeit sicherlich noch Zootzky sein Koffer aus 30 Metern ans Gebälk, kurz danach war Glühweintrinken angesagt, um nicht gänzlich einzuschlafen.

Nach der „Erfrischung“ Einheit mit etwas mehr Zug zum Tor, zunächst trifft Schulz nach einer Park-Ecke per Kopf, es war auch der einzig helle Moment von Park an diesem Tag, kurze Zeit später legt Schulz nach, etwas umstritten, es soll die Hand Gottes im Spiel gewesen sein. Die Gäste fortan aus der Partie, man beschränkte sich darauf, die Sache vernünftig zu beenden. Zepernicks Kain hat noch Bock, knallt zunächst einen Freistoß in den Giebel, mit dem Kopfball zum Endstand nach Traumflanke von Liebenthal macht er die Unterschrift unter eine mäßige Leistung der Gastgeber.

Die Mannschaft bedankt sich bei den Anwesenden, nach der Winterpause gastiert am 23.2. 2019 der SV Friedrichsthal in Zepernick, Anstoß ist 15.00 Uhr.


GW Ahrensfelde II – Einheit Zepernick  1:2

Es war Werbung für die Kreisoberliga…

Bei den Zepernickern mussten die Verantwortlichen mal wieder einige Umstellungen vornehmen, Renner hütete erneut für den verletzten Zimmer das Tor, Koster kam für den gesperrten Schulz, der Gastgeber setzte mit Wolf und Max Hecker Spieler aus dem Kader der Landesliga ein. Nebenbei bemerkt, Wolf machte ein Riesenspiel, Hecker hatte keine Aktion, die in irgendwelche Analen eingeht. Die Gäste in Halbzeit Eins mit dem Wind im Rücken, breiter Brust und dicker Hose hatten nach 22 Sekunden das erste Brett der Partie, Kain verzieht knapp. Angetrieben von Kapitän Gronski haben die Gäste Chancen im Minutentakt, Tim Wolf erweist sich als Meister seines Fachs. Und weil auch die Ahrensfelder Bock auf Fußball haben, entwickelt sich ein Spiel, welches höchsten Ansprüchen der Kreisoberliga genügt. Der Gastgeber meist nach Standards gefährlich, Innenverteidiger Gärtner, ein Funkturm vor dem Herrn, sorgt für ordentlich Musike im Strafraum der Zepernicker. Aber auch die Gäste haben mit Atze Renner keine Bahnschranke im Tor, die bimmelt, wenn sie runter geht, bei einem Kopfball der Gastgeber taucht er blitzschnell ab und verhindert den Rückstand. Nach einer halben Stunde nutzt dann Kain einen Befreiungsschlag vom erneut stark spielenden Wolf und schiebt überlegt zur Führung ein.

Nach dem Pausentee Ahrensfelde mit Rückenwind und viel Wut im Bauch, spielen eine ganz starke zweite Hälfte. Einheit zieht sich etwas zurück, lauert auf den „Lucky Punch“, in Minute 54 hat Patrick Kain die Bühne für sich, selbst den Ball erobert, schiebt er die GWA-Abwehr inclusive Torwart Wolf auf die Nudel und zirkelt die Kugel ins lange Eck, Dr. Axel Pauly lässt schön grüßen. Heimtrainer Lüß reagiert, bringt mit Mike de Rapper einen Wirbelwind, die Zepernicker Defensive um den überragenden Eric „The Rock“ Schneider bekommt ordentlich Arbeit, bis auf einen Kopfball des eben Eingewechselten springt aber nichts Zählbares mehr heraus. Erwähnenswert noch, dass Zepernicks Wolf zwei Bälle aus kürzester Distanz mit dem Kopf klärt, aber ein echter Ochse schüttelt sich kurz und weiter geht’s…

Bei Halbzeit gab es ein kurzes Gespräch mit Ingo Muhme, seines Zeichen das wandelnde Fußball-Almanach vom Niederbarnim, auch er bestätigte, dass es ein rassiges Spiel aus dem oberen Regal des Intershops war! Am Ende steht ein glücklicher, aufgrund der vielen Chancen in Halbzeit Eins aber auch verdienter Sieg der Zepernicker. Die Mannschaft bedankt sich bei den vielen Mitgereisten, die beste Nachricht gab es vor dem Spiel, Präsident Hans Renner ist wieder im Homeoffice, die Vasen lieber Hans sind gefüllt…

Nächsten Samstag kommt zum Abschluss der Hinrunde der FV Liebenwalde, Anstoß ist 13.00 Uhr in Zepernick.


Einheit Zepernick – SG Mildenberg  5:1

Es war kein Festtagsschmaus, trotzdem gab es ordentlich Kompott…

Die Gastgeber mussten verletzungsbedingt auf Torwart Zimmer verzichten, dafür rückte der Methusalem Andreas Renner zwischen die Pfosten, für den gesperrten Zootzky und den verhinderten Geral rückten die Grybowski-Atzen ins Team. Bei Mildenberg fehlten Kapitän Paule Hunziker, Buss und Heilmann. Damit war klar, die Gäste parken den Mannschaftsbus vor dem eigenen Tor und versuchen, auf Konter zu spielen.  Einheit mit breiter Brust im Vorwärtsgang, aber viel zu hektisch, Gronski will Park bedienen, Mildenberg ahnt den Pass, Baumeister geht auf und davon, zack, die Gäste führen mit 1:0! Zepernick unbeeindruckt, O. Grybowski lässt mit einem Fallrückzieher die Zungen der Anwesenden schnalzen, wenig später wird Schulz im Strafraum umgemäht, die Pfeife vom ansonsten gut amtierenden Schiedsrichter Howaldt bleibt stumm. Die Gäste lassen einige Nadelstiche folgen, Zepernicks Innenverteidiger Schneider( im Katalog der Feldspieler findet man ihn auch unter „Eiche rustikal“) räumt dann Gästekapitän Struck im Strafraum ab, auch hier kein Elfmeterpfiff. Zepernick bleibt am Drücker, nach einer Ecke ist eben benannter Schneider mit dem Kopf zur Stelle und nickt zum Ausgleich ein. Noch vor dem Pausengetränk dann der schönste Angriff des Spiels, Kain veredelt eine vorzügliche Flanke von Liebenthal, als Hubschrauber getarnt köpft er ins entlegene Eck.

Nach der Pause reichen den Gastgebern starke 25 Minuten, zunächst macht Park mit einem Freistoß der Marke „Kuschelweich“ das 3:1, nach klasse Vorarbeit vom eminent fleißigen Atze Renner erhöht Kain auf 4:1, nach einem fulminanten Pfostenknaller von Schulz besorgt dann der bullige Kain den Endstand. Die Gastgeber lassen dann austrudeln, einige Chancen werden vergeigt, wohlwollend kann man sagen, die Mildenberger haben das geschickt verteidigt. Gegenüber dem Sieg in Schönow war das Spiel aber ein Rückschritt, mit dieser Einstellung spielen die Zepernicker nur um das berühmte Frauenhaar…

Die Mannschaft bedankt sich für die sehr angenehme Unterstützung, es gab auch beim Freitäglichen Skatturnier viel warme Worte für die Vorstellung in Schönow, da kann man dann schon mal wie einst Björn Fischer durch den Saal wandern…breitbeinig und mit Kaugummi!

Samstag geht es zu den Brüdern von Ahrensfelde römisch zwo, Anstoß ist um 10.30 Uhr.


RW Schönow – Einheit Zepernick  2:3

Vitaminstoß für den Präsidenten!!!

Vorneweg, es gab das gesamte Repertoire eines Derbys zu sehen. Wer sich Einheit Bernau gegen FSV Bernau anschauen will, sollte lieber einer Einschulung beiwohnen, die ist allemal spannender. Das Panketal-Derby war ein echter Kracher, die Verpackung hielt, was sie versprach. Kampf war Trumpf, zur Überraschung aller hatten die Zepernicker dem „Grand-Overt“ der Gastgeber 11 Kreuzbuben entgegen zu setzen.

Schönow´s Trainer Tobias Robel musste auf die verletzten bzw. erkrankten Molkenthin und Troschke verzichten, auf Zepernicker Seite war alles an Deck, was Rang und Namen hat.  251 Zahlende gaben dem Ganzen einen würdigen Rahmen, mit Anpfiff des nicht immer souverän wirkenden Schiedsrichter Bosharat gab es für den Gastgeber kein Halten, es wurden die Zepernicker am eigenen Strafraum festgenagelt, Einheit versuchte, schadlos die Anfangsoffensive der Schönower zu überstehen. Den beiden Edeltechnikern Gausepohl und Redemann setzten die Zepernicker die Kampfmaschinen Gronski und Zootzky entgegen. Die Einheit-Urgesteine machten ihre Sache bestens, ganz ausschalten kann man Gausepohl und Redemann sowieso nicht, es ist schon atemberaubend, wenn Sebastian Gausepohl Tempo aufnimmt und die Angriffe seiner Band aus der Tiefe des Raumes einleitet.

Nachdem die Gäste das Gröbste überstanden hatten, gelang es ihnen, selbst aktiv zu werden, das Strickmuster war denkbar einfach, Bälle in die Spitze sollten von den beiden an diesem Tag quicklebendigen Spitzen Kain und Geral auf die Außenbahnspieler abgelegt werden und mit Zug zum Tor verarbeitet werden. Zunächst findet ein Schulz-Zuspiel im Zentrum keinen Abnehmer, kurze Zeit später lässt Geral ein Zuspiel kinderwangenweich auf Schulz abtropfen, das Eigengewächs schickt eine Fackel aus 20 Metern auf die von Zschorlich gehütete Gastgeberhütte, den Abpraller verwandelt Babyface Patrick Kain zur Führung für Zepernick. Schönow ist geschockt, Zepernick fängt an, Fußball zu spielen, Park lädt Olli Höft zu einer kleinen Karussellfahrt ein, der hat keinen Bock, mit dem 18jährigen Nordkoreaner zusammen zu fahren, klärt die Sache rustikal, sieht Gelb und Robel erlöst ihn dann bei Halbzeit. Das nächste Ding haben wieder die Gäste, einen nicht ganz perfekten Eckball verwertet dann der lange Wolf mit dem 2:0 für Einheit. Die Gastgeber jetzt angestochen, erst sieht Heiner Krüger nach einem Foul Rot, kurz danach ist auch für Hannes Krüger Feierabend, Robel bringt mit Altmeister Brösel einen Stabilisator in der Abwehr, das Schönower Juwel Rik Roelofs( von Ruud Krol bis Marco van Basten spielt der alles) geht in die Spitze und fortan haben beide Innenverteidiger Wolf und Schneider alle Hände voll zu tun. Nebenbei, die beiden haben es echt gerockt an diesem Tag. Nach Foul an Roelofs gibt es Elfmeter, Gausepohl verwandelt zum Anschluss.

In der zweiten Halbzeit merkt man die Überzahl der Zepernicker nicht, es ist ein Match zwischen den Strafräumen, es wird um jeden Zentimeter gekämpft, die erste Chance hat dann Schulz, sein Schuss geht knapp an der Kiste vorbei. Dann schlägt die Minute des Lesley Park, nach Foul an ihn streichelt er den Freistoss ins Kreuzeck, Zschorlich klärt zur Ecke, von Park kommt dann der perfekte Eckball, die Kugel senkt sich ins lange Eck zum 3:1. Schönow marschiert weiter, die Konter der Gäste werden weniger, Gefahr für das von Zimmer gehütete Gästetor entsteht aber meist nur nach Standards, Liebenthal und Atze Renner machen beide Außenbahnen dicht, wenn was durchkommt, sind die beiden Funktürme, Schneider und Wolf,  jederzeit Herr ihrer Sinne. Kurz vor Feierabend vertändelt Park im Mittelfeld den Ball, Roelofs geht auf Montage und schiebt zum Anschluss ein. Für den völlig entkräfteten Geral kommt Koster und hilft mit, die heikle Schlussphase des Spiels zu überstehen.

Am Ende steht ein knapper, aber auch verdienter Derbysieg für Zepernick zu Buche. Höhepunkt bei den Feierlichkeiten sicherlich Geral sein Tänzchen im Kreis seiner Spieler, der „Sidney Youngblood-Verschnitt“ ließ der Anaconda freien Lauf!

Die Mannschaft bedankt sich bei den vielen Mitgereisten für die Unterstützung, der Sieg geht aber in allererster Linie an den Präsidenten, Hans gute Besserung! Wir alle vermissen dich!!!

Samstag kommt Mildenberg nach Zepernick, Anstoß ist 13.00 Uhr.


Einheit Zepernick – PSV Zehlendorf  8:2

Schlussendlich ein auch in der Höhe verdienter Sieg der Hausherren. War in Halbzeit Eins der PSV um defensive Stabilität bemüht, brachen nach dem Pausentee sämtliche Dämme. Bei mehr Konzentration und Zielstrebigkeit hätte der Sieg noch deutlicher ausfallen können. Somit bleibt man weiterhin im Niemandsland der Tabelle.

Die Mannschaft bedankt sich bei den vielen Fans für die gute Unterstützung und die wertvollen Hinweise. Jetzt ist erstmal Pokalwochenende, man wird aber einige Spieler zur „Zweeten“ abgeben.

Das nächste Punktspiel ist dann am 24.11.2018 gegen RW Schönow. Anstoß ist 13.00 Uhr.


Einheit Zepernick – SV Preußen Eberswalde II  2:0

Arbeitssieg, nicht mehr und nicht weniger…

In einer überschaubaren Partie reichte den Gastgebern eine geradezu dezente Leistung zum Sieg. War es in Halbzeit Eins noch recht gut anzusehen, wurde nach der Pause nach dem Motto: „ Fressen, Scheißen, langsam laufen“ gespielt. Die Ouvertüre gab Geral mit zwei Doppelchancen, bis zum Pausenpfiff vergeigten dann Schickram, Kain und O. Grybowski. Von den Gästen kam wenig, einzig Mballa ließ einige Male sein Können aufblitzen, durchschlagsstark war das aber nicht. Nach einer halben Stunde gelingt dann Zepernicks Bestem Gronski eine fantastische Balleroberung, schnelles Anspiel in die Spitze, Schickram eiskalt, die Führung für Einheit ist eingetütet. Einen Aufreger gab es noch, Schulz wird im Strafraum gefoult, die Pfeife des sich dem Niveau des Spiels anpassenden Schiris bleibt stumm. In Halbzeit Zwei plätschert die Partie vor sich hin, Zootzky kommt für Geral und hinterlässt gleich mal seine Visitenkarte. Kurz danach war dann auch Innenverteidiger Schneider auf Einkaufstour, für ein Foul, was auch im Knöchelverzeichnis auf Seite 3 steht, erhält er seine 5. Gelbe Karte und fehlt somit gegen Zehlendorf. Die Heimelf hat aber noch einen guten Auftritt zur Hand, ein mustergültiger Konter läuft über Schickram, der bedient Kain und mit der Ruhe eines deutschen Vorzeigebeamten schiebt der Torjäger die Kugel aus 20 Metern ins Eck, hier kommt das Zitat von Dr. Axel Pauly: Genauigkeit vor Schussstärke“ genau zur Geltung.

Es war einer dieser erbärmlichen Novemberauftritte der Zepernicker, hätte es geregnet, wäre der Tag total im Eimer gewesen. Natürlich gab es wieder einige Umstellungen in der Anfangsformation, das soll aber nicht als Ausrede gelten. Da hilft vielleicht der Satz von Geral:“ wer so ein Spiel gewinnt, steigt nicht ab“ etwas…

Viel wichtiger als alles andere ist, unser Präsident liegt im Krankenhaus und wird am heutigen Tage operiert, drücken wir demzufolge alle Daumen, dass die Sache schnell vom Tisch ist und er bald wieder eine Vase trinken kann!

Samstag dann der Angstgegner in Zepernick, Zehlendorf kommt, Anstoß ist 14.00 Uhr.


 

 
SV Rüdnitz/Lobetal – Einheit Zepernick  1:4
 
Eine Menge Zuspruch und ein stechender Joker…
Im Gegensatz zum Sieg gegen Kremmen kamen  Liebenthal und D. Grybowski für Zootzky und O. Grybowski  in die Startelf. Die Gäste bestimmten vom Anpfiff weg den Spielrhythmus, es dauerte keine zwei Minuten, da stieg Kain nach einem Eckball hoch, sein Kopfball geht knapp über das Tor. Auch in der Folgezeit sind die Zepernicker im Angriffsmodus, zwingend ist das aber nicht, der Gastgeber kommt sporadisch über die Mittellinie, Schneider und Wolf sind jedoch stets Herr der Sache. Gefährlich für die Gastgeber wird es zunächst nach Standards und wenn der Zepernicker Schulz mal anruckt. Richtig aufregend wird es fast mit dem Pausenpfiff, Bauer und Park geraten aneinander, der Zepernicker holt sich brav den gelben Karton ab, fehlt damit gegen Eberswalde.
Halbzeit, klare Anweisung, die Ruhe zu bewahren und auf Fehler des Gegners warten. Rüdnitz steht weiterhin sehr tief, es ist dann ein profaner Freistoß von Park, Schulz belohnt sich für eine ansprechende Leistung mit dem Führungstor. Kurz danach ist dann Kapitän Gronski zur Stelle, nach Schnickschnack mit Geral erhöht er auf 2:0. Die Fesseln sind gelöst, das nächste Brett dann für Park, wieder ist der Mosambikianer Geral der Prellbock im Zentrum, Park scheitert zweimal am fantastisch reagierenden Oldie Jeremiasch im Kasten der Gastgeber. Für den ebenfalls kurz vor Halbzeit verwarnten Bauer ist dann Ende, nach einem erneuten Foul sieht der Kollege Gelb/Rot. Und siehe da, der Gastgeber beginnt mit Fußball spielen. Als dann Klimke Park die Kugel abluchst, mal 30 Meter über das Feld stakt, kein Zepernicker ihn angreift, trifft der Rüdnitzer aus gut 20 Metern zum Anschluss. Die Heimelf hat Blut geleckt, Zimmer im Gästetor bekommt etwas Arbeit, Zepernick jetzt auf Konter setzend, es entsteht aber nichts Gefährliches. Zunächst wechselt man noch Zootzky für Tschäge, dann kommt Schickram für Geral. Und der eben Eingewechselte zeigt dann mal den Gastgebern, wo Bartel den Most holt. Erst veredelt er ein Kain-Zuspiel perfekt ins kurze Eck, dann ist er eiskalt vor Jeremisch, schiebt mit dem Abpfiff zum Endstand ein. Ein glückliches Händchen der Verantwortlichen…!
Nach einer turbulenten Woche, einer guten Ansprache von Gronski und Geral an die Mannschaft sowie Zuspruch von vielen Leuten mussten die Einheit-Kicker Charakter zeigen. Es war einfach überragend, was die Elf in Rüdnitz bot. Die Zeit bis Ende Februar wird nicht leicht werden, aber gemeinsam mit den Verantwortlichen wird das Team die Sache meistern. Die nächsten Spiele gegen Eberswalde und Zehlendorf werden nicht einfach, danach kann man in der Pokalpause ein kleines Fazit ziehen, wo die Reise hingeht. Zurzeit steht man auf Platz 6, man hinkt den hohen Erwartungen weiter hinterher.
Die Mannschaft bedankt sich bei den Mitgereisten, den Fans und natürlich bei der netten blonden Aufpasserin…
Am Samstag kommt Preußen Eberswalde römisch Zwo ins Panketal, auf dem kleinen Kunstrasen wird das sicherlich ein „Schmäckerchen“ werden..  Anstoß ist 14.00 Uhr
 

News aus der Kabine

Im Punktspiel am 6.10.2018  in Bergfelde gab es kurz vor Feierabend eine Rudelbildung vor der Zepernicker Bank. Der Ball flog Richtung Seitenaus, Einheit-Trainer Opitz ließ die Kugel ins Aus durchfliegen, der Bergfelder Ordner kam von der Mittellinie angerannt, wollte das Spiel wieder schnell machen, auch Opitz bewegte sich zum Ball und war auch schneller am Tatort als der Bergfelder. Der Ordner kam ins Straucheln, Opitz hielt den Ball in der Hand, nach wenigen Augenblicken waren einige Spieler von Zepernick und Bergfelde in die Aktion involviert. Auch Bergfeldes Co-Trainer Köhler sowie Chefcoach Benli ließen es sich nicht nehmen, mitzumischen. Nun gut, nach wenigen Augenblicken hatte sich die Sache beruhigt, das Spiel gewann am Ende wie erwähnt Einheit Zepernick mit 2:1.

Montag kam es zur Verhandlung vor dem Sportgericht, was als Verhandlung begann, endete für die Barnimer in einer Farce. Der im Spiel mit „Rot“ belastete Thieme wird für ein Foulspiel der Marke „Handelsüblich“ mit 4! Spielen Sperre und 100 Euro Strafe abgekanzelt. Der Trainer der Zepernicker bekommt ein Verbot bis Ende Februar und 430,- € aufgebrummt. Auf Grund einer cleveren Fragestellung des Sportgerichtsvorsitzenden Rudolph, … wäre es zu dieser Rudelbildung gekommen wenn Herr Opitz nicht den Ball geholt hätte?..., wurde der Zepernicker Trainer als einziger Verursacher der Rudelbildung ausfindig gemacht und mit einer ordentlichen persönlichen Strafe behaftet. Die Kollegen aus Bergfelde gingen leer aus, Glückwunsch dazu…

Präsident Renner legte ein fulminantes Schlussplädoyer hin, interessiert hat das die DSDS-Jury nicht wirklich, Danke nochmal an Hans Renner, dass er im Anschluss so ruhig geblieben ist.

Die Mannschaft wird noch enger zusammenrücken, die Situation meistern und weiter an sich Arbeiten und für den Erfolg kämpfen.

Den Anfang machen die Jungs am Sonntag in Rüdnitz, Anstoß ist 14.00 Uhr im Stadion an der einsamen Kiefer.


Einheit Zepernick – FC Kremmen  1:0

Geral lässt Kritiker verstummen…

Die vor der Saison als stark abstiegsgefährdet eingestuften Kremmener waren zu Gast im Panketal. Dank einer perfekten Einkaufspolitik wurde für den abgewanderten Breyer mit Welderson ein Stürmer geholt, der in der Kreisoberliga absolut nichts zu suchen hat. Bei den Zepernickern fehlten der verletzte Atze Renner, Liebenthal musste Geld verdienen und Torwart A. Renner war im Urlaub. Somit hat man nach acht Spieltagen den dritten Torwart auf Gastgeberseite gesehen. Um es vorweg zu nehmen, Zimmer machte seine Sache mehr als ordentlich.

Auf dem kleinen, engen Kunstrasenplatz entwickelte sich ein Spiel, das nichts für Feinschmecker war, es ging rustikal zur Sache. Zunächst kommt Kremmen  zu einigen Abschlüssen, meist in Szene gesetzt durch Torwart Koger oder aber den Verteidigern, die Welderson mit langen Schlägen fütterten. Einheit versuchte es mit spielerischen Momenten, viel ging über Park in Halbzeit Eins, herausragende Chancen gab es für Kain, der mit einem ordentlichen Koffer am famos haltenden Koger scheitert, Wolf und Schneider sind nach Eckbällen mit dem Kopf zur Stelle, leider steht hier das Tor nicht am entsprechenden Ort. Kurz vor der Halbzeit geht ein Geral-Schuss knapp am Kasten vorbei.

Mit Beginn der Zweiten Halbzeit waren die Gastgeber endgültig „on Fire“. Kapitän Gronski trieb sein Team pausenlos an, beide Stürmer der Gastgeber ließen einiges an Brettern liegen, scheiterten entweder am besten Kremmener, Torwart Koger oder aber an der eigenen Unentschlossenheit. Die Gäste standen tief in der eigenen Hälfte und suchten mit langen Bällen Welderson, der mittlerweile bei den Zepernicker Kanten im Abwehrzentrum in liebevoller Behandlung war. Und als das Zepernicker Publikum anfing, einzelne Spieler mal richtig runter zu machen, schlug der in Mosambik geborene Geral zu. Ein klasse Diagonalball von Gronski geht über Freund und Feind hinweg, der Schwatte spekuliert und lupft die Kugel über den verdutzten Koger zur Führung ins Netz. Dass Geral polarisiert, ist bekannt. In der Mannschaft selbst ist er mittlerweile unumstritten. Nach dem Tor hat der Gast auch noch einmal Bock bekommen, mitzuspielen. Das dickste Ding hat wieder Welderson nach einem Freistoß. Hier meckert sich der ein bärenstarkes Match liefernde O. Grybowski zu Gelb. Welderson knallt das Spielgerät aus 20 Metern  satt an den Querbalken. Wenig später war Feierabend, Einheit gelingt der zweite Sieg in Folge, man hat den Anschluss an das untere Mittelfeld hergestellt.

Nächsten Sonntag geht es zum Derby nach Rüdnitz, heißes Pflaster und ein ganz schweres Spiel erwarten die Zepernicker. Anstoß ist 14.00 Uhr im Lobetal.


Neues aus der Kabine…

Auch am eigentlich spielfreien Pokalwochenende waren die Einheit-Buben am Ball, das Testspiel gegen TSV Lichtenberg II gewann man am Sonntag mit 3:0. Mit Kapitän Gronski, Liebenthal und Wolf standen nur drei absolute Stammspieler im Aufgebot, trotzdem lieferten die Zepernicker über weite Strecken des Spiels eine ansprechende Leistung ab.  Die Tore schossen Schickram 2x sowie Thieme.

Verabschiedet hat sich bei den Zepernickern Torwart A. Nikolaus, er möchte lieber in der „Zweeten“ von Einheit ein wenig mitknödeln. Somit wird bis auf weiteres Torwart-Oldie Andreas Renner das Tor der Mannschaft hüten, Unterstützung erhält er wenn nötig durch Henne Zimmer.

Auch in der Betreuerfrage konnte mit Holger Fischer ein bewährter Sportskamerad gefunden werden, ab sofort ist der Kollege die gute Seele des Teams.

Ein großer Dank von der gesamten Mannschaft geht an Hans Renner und seine Crew für ein wieder einmal perfekt organisiertes Oktoberfest. Einige der Damen konnten nicht mal mehr Oktoberfest aussprechen, sie sagten immer nur: „Otto feste…Otto feste…“

Samstag geht es dann gegen den nächsten Angstgegner, es kommt der FC Kremmen aka „FC Kaiser“, Anstoß ist 15.00 Uhr in Zepernick.


GW Bergfelde – Einheit Zepernick

Ein Traumtor beschert Zepernick den nächsten Auswärtsdreier…

Mit einer hochkonzentrierten Leistung gewinnen die Panketaler in Bergfelde. Es war ein Spiel auf überschaubarem Niveau, nach der frühen Führung durch Liebenthal plätscherte die Partie vor sich hin, beide Teams schlugen den langen Ball, gefährlich wurde es für die Gäste nur nach ruhenden Bällen des Gastgebers. Kurz vor dem Pausenpfiff dann die Rote Karte für Thieme, der nach einem Foul an ihn selbst im Fallen gegen Goerigk nachtritt.

Im zweiten Abschnitt kommt Bergfelde schnell zum Ausgleich, das Spiel droht zu kippen, Zepernicks Park lässt dann sein ganzes Können aufblitzen, packt drei Bergfelder in den Einkaufswagen und ab geht die wilde Fahrt, am Ende der Kette ist es dann D. Grybowski, der aus gut 20 Metern dem Bergfelder Torwart keine Chance lässt. Den Hausherren fehlt es an diesem Tag aber an spielerischem Glanz, einzig nach einem Gewühl im Gästestrafraum ist Torwartoldie Renner gefordert, ansonsten verlebt der Kollege einen ruhigen Nachmittag. Schlecht ausgespielte Konter verhindern einen höheren Erfolg von Einheit Zepernick.

Die Mannschaft bedankt sich bei den Mitgereisten. Am Wochenende spielen die Zepernicker ein Testspiel in Berlin.


Einheit Zepernick – Eintracht Bötzow  0:1

Zepernick bleibt vorerst im Tabellenkeller…

In einer sehr intensiven Begegnung  waren zunächst die Gastgeber am Drücker, gefährlich wurde es allerdings nur nach Standards. Die Gäste aus Bötzow schlugen die feinere Klinge, man kombinierte sich aus der Abwehr heraus und stellte so die Zepernicker vor einige Probleme. Den ersten Riesen aus dem Spiel heraus hat dann Gästestürmer Körter, sein Kopfball klatscht an die Latte. Nach einer halben Stunde Spielzeit dann wieder ein mustergültiger Angriff über die rechte Seite der Gäste, nach Vorarbeit von Schulz ist es Sander, der aus Nahdistanz zur Führung trifft. Einheit noch mit zwei Chancen in Durchgang Eins, einmal Stefan Schulz an Außennetz, Geral trümmert aus fünf Metern am Tor vorbei.

Nach der Pause Zepernick weiterhin im Vorwärtsgang, die Bötzower spielen die Sache clever von der Uhr, richtige Chancen gibt es für Einheit nicht. Es fehlt der letzte Pass in die Spitze, die Gäste bleiben im Konter gefährlich. Für ihre Bemühungen hätten die Gastgeber einen Punkt verdient gehabt, so bleibt am Ende die Erkenntnis, gut gespielt zu haben, es hat wieder nicht gereicht, um im Heimspiel ein Tor gegen Bötzow zu schießen.

Samstag geht es nach Bergfelde, ein schweres Auswärtsspiel bei den noch ungeschlagenen Grün-Weißen. Anstoß ist 15.00 Uhr Sportplatz Bergfelde.


FSV Bernau II – Einheit Zepernick  1:2

Ein Kapitän „on Fire“ treibt  an und die Bank fiebert mit…

Am 5. Spieltag gelang den Zepernickern der erste Sieg, um es vorweg zu nehmen, am Ende auch hoch verdient. Selbst FSV-Trainer Schramm hatte nach der Partie nur lobende Worte für die Gäste übrig. Wir lassen mal die Kirche im Dorf, das ganz große Kino war es nicht, mehr so ARD-Vorabendprogramm. Der Gastgeber stand tief in der eigenen Hälfte, lauerte auf Konter und die waren kreuz gefährlich. Zunächst nach 10 Minuten der erste Warnschuss der Gäste, ein Renner-Freistoß findet aber im Torraum vom FSV keinen Abnehmer. Einheit stets um einen gepflegten Spielaufbau bemüht, alles aber zu langsam und behäbig, nach einem Ballverlust schalten die Bernauer schnell um, Most macht sich auf den Weg Richtung Einheit-Tor, bei Wolf seiner Grätsche scheiden sich die Geister, ob Elfmeter, Freistoß oder Schwalbe. Es gibt Elfmeter und Gelb für Wolf, trotzdem macht Wolf an diesem Tag eine bärenstarke Partie. Most verwandelt sicher, die Gäste aber mit guter Körpersprache, nach einem feinen Diagonalball geht Schulz auf Reisen und trifft zum Ausgleich. Zepernick mit enormen Ballbesitz, es fällt den Gästen aber weiterhin sehr schwer, in die finalen Zonen des Gegners zu kommen, auch weil Park und Geral bei Bernau`s Abwehrverbund an der Kette liegen.

Nach der Pause ein identisches Bild, der Gastgeber lauert, Zepernick spielt Fußball, wenn doch mal lange Bälle in die Einheit-Hälfte kommen, sind Schneider und Wolf hellwach. Die Gäste spielen jetzt druckvoller Richtung FSV-Gehäuse, beide Außen Zootzky und Liebenthal sind ständig auf der Flucht nach vorn, man kann auch Halbchancen anmelden, ein richtiges Ding hat Geral dann auf dem Schlappen, scheitert aus 15 Metern halbrechts aber am Pfosten. Zepernick will/muss gewinnen. Kurze Rücksprache mit dem eigenen Filius, Thieme als zweite Spitze gebracht und Gronski allein auf der Sechs. Kurze Zeit später ist es dann die Berliner Rampensau, die Zepernick ins Glück schießt. Geral mit der Ruhe eines brasilianischen Kaffeesackträgers trifft nach feinem Pass überlegt ins lange Eck.  Die Gäste müssen dann Wolf auswechseln, Schiri Roden gibt einen dezenten Hinweis, Gegenspieler Most hatte des Öfteren „Standschwierigkeiten“…. Zepernick stellt um, Gronski geht ins Abwehrzentrum, Atze Renner räumt vor der Abwehr kräftig auf, der Gastgeber beginnt seinen Sturmlauf Richtung Renner sen. im Tor der Gäste. Richtig brenzlig wird es nur nach einem Freistoß-Koffer von Öttel, Renner sen. ist mit beiden Fäusten zur Stelle. Aus dem Spiel heraus kann der FSV die Gäste nicht beunruhigen, in der Nachspielzeit hatten dann Park und Thieme die endgültige Entscheidung auf dem Fuß. So blieb es beim knappen Sieg der Gäste.

Zepernick reiste mit einem prallen Auswechselkontingent an, klar gibt es auch enttäuschte Gesichter, als aber der Schlusspfiff ertönte, gab es kein Halten mehr, das gesamte Team lag sich in den Armen. Die Chemie in der Mannschaft stimmt, es war eine sehr gute Körpersprache zu erkennen, die Kommunikation auf dem Platz richtig gut! Und als die Sache nach Wolf seiner Auswechslung zu kippen drohte, war Gronski in seinem Element, der Junge peitschte seine Elf zusammen mit Atze Renner zum Sieg.

Die Einheit-Buben bedanken sich bei den vielen Unterstützern, der eine Edelfan hat aus Kroatien mitgefiebert, der andere Edelfan stand mal wieder traditionell hinterm Zaun, also wenn es hilft…

Mittwoch geht es schon weiter, der Tabellenzweite Bötzow kommt ins Panketal, die Heimspiele gegen die Bötzower lesen sich wie ein Kochbuch für Bulimie-Kranke, kein Tor geschossen und immer mindestens 5 Dinger kassiert…

Anstoß ist 15.00 Uhr in Zepernick.


Einheit Zepernick – TuS Sachsenhausen II   1.2

Auch im vierten Anlauf gelang den Zepernickern nicht der erhoffte Dreier. Man merkte beiden Teams deutlich die Verunsicherung an, die Gäste standen tief, warteten auf Fehler der Einheit-Kicker, um dann schnell zu Kontern. Zunächst aber marschierte Zepernick, angetrieben vom starken Park, so spielte dieser Schulz frei, Gäste-Keeper Holzhauer klärte grenzwertig mit gestrecktem Bein, über einen Elfmeterpfiff hätte sich der TuS nicht beschweren können. Den Freistoß-Knaller wenig später von Renner klärt Holzhauer dagegen spektakulär. Im weiteren Verlauf zeigt der auch an diesem Tag überzeugende Schulz sein Talent, die Durchbrüche von ihm am rechten Flügel finden leider keine Abnehmer im Strafraum. TuS spielt meist mit langen Schlägen, einen davon nimmt der Sturmführer der Gäste, Eikelmann auf, Gegenspieler Schneider war auf Montage, der lange Wolf kommt nicht ins Laufduell, Pass nach innen, Golumov bedankt sich zur Führung. Die Gastgeber weiterhin sehr engagiert, Thieme kurz vor Halbzeit mit dem nächsten Riesen zum Ausgleich, sein Schuss geht aber knapp neben das Gehäuse.

In der zweiten Halbzeit schnüren die Zepernicker den TuS regelrecht ein, zwingend rum kommt vorerst Nichts. Als dann Park nach einem Zweikampf zu Boden geht, ist es der 18jährige, der den  fälligen Freistoß in den Giebel schweißt. Und der Gastgeber drückt auf`s Gaspedal, Kapitän Gronski mit einem 30m Strahl, Holzhauer klärt artistisch mit den Fingerspitzen zur Ecke. Weitere Chancen gibt es für Schulz und Bonk, nach einem langen Ball von Wolf wird Renner zurückgepfiffen, hier soll Kollege Abseits im Spiel gewesen sein, sehr fragwürdig. Die Crunchtime bricht an, Einheit will unbedingt den Sieg, im Übereifer wird ein Freistoß in der eigenen Hälfte hektisch ausgeführt, die Kugel kommt zu Eikelmann, der schiebt die Defensive der Gastgeber auf die Nudel und vollendet eiskalt zum Sieg für die Gäste.

Man hatte vieles richtig gemacht, das Fehlen von Leistungsträgern soll keine Entschuldigung sein, Kain, Liebenthal, Geral, Tschäge und die Grybowski-Atzen sind herbe Verluste. Ein großer Dank geht an die angeschlagenen Lindner und Schickram, die sich trotz Grippe auf die Bank gesetzt haben, Gronski hat trotz Krankheit voll durchgezogen, Respekt!

Die Mannschaft hat sich über die „Aufmunterung“ von einigen Hohlkörpern echt „gefreut“, es war wieder einmal Pöbeln mit Niveau!!!

Samstag dann geht es nach Bernau, die Schramm-Elf ist gut in die Saison gestartet, es ist keine einfache Aufgabe für Einheit Zepernick.

Anstoß ist 15.00 Uhr in Bernau.


Vorschau
Einheit Zepernick – TuS Sachsenhausen II
Am 4. Spieltag treffen die Panketaler auf den TuS Sachsenhausen II. In der letzten Saison noch ein
Topspiel, ist es jetzt ein Duell der Enttäuschten. Beide Teams sind suboptimal in die Spielzeit
gestartet, bei den Gästen hatte Trainer Holzhauer auch nicht immer den kompletten „Hieb“
beisammen, trotzdem sind die Gäste ein äußerst unbequemer Gegner.
Die Zepernicker werden versuchen, an die gute erste Hälfte aus dem Oberkrämer-Spiel anzuknüpfen,
allerdings fehlen auch in dieser Woche diverse Stammspieler, zudem hat Torwart Nikolaus
beschlossen, dass er eine Auszeit vom Fußball braucht. Soll die Mannschaft alles nicht stören, Punkte
müssen her, egal wie…
Anstoß am Samstag um 15.00 Uhr in Zepernick, drücken wir der Gronski-Elf die Daumen.


SV Oberkrämer – Einheit Zepernick  3:2

Am 3. Spieltag waren die arg ersatzgeschwächten Zepernicker zu Gast beim Tabellenführer. Und die Panketaler zeigten die notwendige Reaktion auf die letzten Ergebnisse. In Minute zwei scheitert Kain am überragenden Bobermin im SVO-Gehäuse, gleich in der nächsten Aktion erobert Schulz den Ball und Kain mit der Ruhe eines Antiquitätenhändlers löffelt die Kugel über Bobermin ins entlegene Eck. Zepernick bleibt aggressiv, sicherlich hier und da auch an der Grenze des Erlaubten, man merkt halt, dass Bonk „back is“… Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit ergeben sich für die Gäste gute Möglichkeiten zum Ausbau der Führung, Gronski scheitert knapp(16.), Kain kommt bei einer Schulz-Eingabe um Zentimeter zu spät(22.), Wolf sein Kopfball-Torpedo nach einer Ecke klärt ein SVO-Akteur auf der Linie. Nach 37 Minuten wird der an diesem Tag überragende Schulz im Strafraum umgemäht, den fälligen Strafstoß versenkt Kain zum 0:2.

Nach dem Pausentee ein völlig anderes Bild, die Gastgeber stürmen wie entfesselt, es ist die Zeit des Nikolai Jelitto.  An allen brenzligen Situationen beteiligt, drehen die Gastgeber unter seiner Führung den Spieß um, 20 Minuten vor Feierabend ist Zepernick im Hintertreffen. Die Gäste bleiben bis zum Schlusspfiff bemüht, mehr als ein Lattenkopfball von Wolf springt aber nicht mehr heraus.

Am Ende stehen die Zepernicker mit leeren Händen da, es war aber eine Leistungssteigerung zu sehen. Samstagmorgen sagten noch Schickram und Kobel wegen Erkältung ab, der ebenfalls angeschlagene Lindner stellte sich trotzdem zur Verfügung. Nächsten Samstag kommt Sachsenhausen II ins Panketal, dazu Freitag mehr.

Die Mannschaft bedankt sich bei den Fans, die den weiten Weg nach OHV angetreten haben und vorbildlich unterstützt haben, sowie beim Präsidenten, der nach Abpfiff die richtigen Worte an das Team gerichtet hat.


Vorschau  SV Oberkrämer – Einheit Zepernick

Für die Panketaler, die mit dem Rücken zur Wand stehen, geht es am Samstag zum Klassenprimus nach OHV. Nach der Pokalpleite ist Wiedergutmachung angesagt, es war eine sehr intensive Trainingswoche in Zepernick. Die Mannschaft hat eine Aussprache geführt, man hofft, dass die Sinne geschärft sind. Fehlen werden am Samstag in Oberkrämer D. Grybowski, Tschäge, Geral und Park. Um die Ausfälle zu kompensieren, wurde Christopher Bonk aus dem Ruhestand aktiviert, der Typ hat es einfach drauf, ein Anruf und der Maschinenraum der Zepernicker ist gegen den SVO hochkarätig besetzt.

Bleibt die Hoffnung auf ein gutes Spiel und dass man nicht mit leeren Händen die Heimreise antritt. Anstoß ist 15.00 Uhr in Oberkrämer.


  1. Pokalrunde Fortuna Grüneberg – Einheit Zepernick 3:2

Zum wiederholten Male sind die Panketaler im Pokalwettbewerb früh ausgeschieden. Mit Anpfiff überließ der Gastgeber den Zepernickern den Ball, beschränkte sich auf Konter und die waren gegen eine selten sattelfeste Abwehr kreuzgefährlich. Einheit mit sehr bedächtigem Spielaufbau, trotzdem konnte man gute Chancen zur Führung herausspielen. Das dickste Ding in Halbzeit Eins hatte O. Grybowski, welcher freistehend aus 5 Metern zu Hoch zielte, weitere Bretter gab es für Kain, Lindners Kopfball war eine sichere Beute für Torwart Glück. Ein Highlight im ersten Abschnitt war sicherlich Schulz sein Geschoss aus gut 25 Metern, das knapp am Dreiangel vorbei flog. Somit ging es mit einem 0:0 der schlechteren Sorte in die Kabinen, es wurde ziemlich laut und die Gäste kamen wie ausgewechselt auf das Feld zurück. Angetrieben von Kapitän Gronski und einem in der zweiten Halbzeit klasse aufspielenden Renner machten die Gäste mächtig Druck auf das Glück-Gehäuse. Nach einem Foul an den dezent aufspielenden Kain verwandelt dieser den Strafstoß zur Gästeführung. Einheit bleibt am Drücker, lässt diverse Chancen zum Ausbau der Führung liegen, O. Grybowski mit feiner Vorlage für Kain, dieser schiebt locker zum 0:2 ein. Die Gastgeber sind eigentlich mausetot, als aber ein profaner hoher Ball in den Strafraum der Gäste geschlagen wird, ist es Jechow, der zum Anschluss trifft. Es kommt etwas Pokalstimmung auf und nach einem Stellungsfehler von Gröning und anschließendem Foul verwandelt Gatzke den Elfmeter zum Ausgleich. Fortuna jetzt voll da, einen Konter veredelt Schmiedel zum Sieg.

Zepernick wirft innerhalb von 10 Minuten eine recht passable zweite Halbzeit weg. Nach drei Pflichtspielen wartet man immer noch auf den ersten Sieg, in der Mannschaft steckt viel Talent und Potential, es wird aber auch Zeit, dass alle Spieler am Wettkampf teilnehmen. Samstag geht es zum Tabellenführer nach Oberkrämer, dazu dann Freitag mehr.

Das Team bedankt sich bei den Fans, die sich auf die weite Reise begeben haben und die Mannschaft unterstützten.


Vorschau   Pokalspiel 

Fortuna Grüneberg – Einheit Zepernick

Nach einem Freilos in Runde 1 treffen die Zepernicker auf den Kreisligisten Fortuna Grüneberg. Im letzten Jahr traf man schon einmal auf die Grüneberger, in einem Testspiel siegte Zepernick mit 4:0. Ohne Scheider, Liebenthal und Park von der Stammelf geht es nach OHV, wir sind trotzdem der Favorit und Basta. Es ist eine lösbare Aufgabe, außerdem will man sich für den schlechten Saisonstart rehabilitieren.  Anstoß ist 15.00 Uhr in Grüneberg.

Am letzten Mittwoch spielte die Einheit gegen den TSV Lichtenberg aus Berlin, am Ende siegten die Panketaler mit 5:3. Die Steigerung zu den Punktspielen war deutlich, in einer sehr intensiven und hart geführten Partie trafen Anführer Gronski 2x, Thieme, Renner und Geral.


2.Spieltag Einheit Zepernick – BW Leegebruch


Zepernick taumelt am Abgrund…

Bei der Heimpremiere ging für die Gastgeber nach einer guten ersten Halbzeit so ziemlich alles schief. War der Gast zunächst spielbestimmend, legten die Zepernicker nach und nach ihre Zurückhaltung ab und waren spielbestimmend. Die verdiente Führung erzielte Neuzugang Liebenthal, wenig später erhöht Kain per Kopf, um gleich danach noch einmal zu treffen, ebenfalls mit dem Kopf, beide Male hat der „Unparteiische“ Stargard was dagegen. Fast mit dem Pausenpfiff dann der Aussetzer von D. Grybowski, sein unnötiges Foul wird mit Elfmeter bestraft, Ausgleich und Pause.

Nach Halbzeit dann die Gastgeber völlig von der Rolle, zunächst kaschiert Park mit der Führung per Klasse-Freistoß den Dreck, den Zepernick spielt, ohne Gegenwehr der Gastgeber erhöht BWL auf 4:2, in der Nachspielzeit hält Nikolaus den zweiten Strafstoß der Gäste.

Ohne Anführer Max Gronski stand eine leblose Elf auf dem Rasen, die Ziele sind in weite Ferne gerückt und das nächste Ligaspiel führt die Zepernicker nach Oberkrämer zum Branchenprimus. Vorher, am Mittwoch treffen die Einheit-Kicker auf TSV Lichtenberg, Anstoß ist 20.00 Uhr in Zepernick.


Vorschau

Einheit Zepernick – BW Leegebruch

Am zweiten Spieltag kommt mit der Janotta-Elf ein ganz unbequemer Gegner nach Zepernick. Die samstäglichen Gäste sind eine kompakte Truppe, welche schnörkellos Richtung Tor spielt. Aktivposten sind die Plorin-Atzen, Matzat sowie der unermüdliche Orlamünder.

Bei den Zepernickern  kann man bis auf den verletzten Wolf und Urlauber O. Grybowski auf den kompletten Kader zurückgreifen. Es war eine sehr gute Trainingswoche, an beiden Tagen waren über 20 Spieler anwesend. Natürlich will man den Schwung aus dem guten Auftaktspiel in Friedrichsthal mitnehmen, dem Team ist aber schon bewusst, dass man in dieser Saison nichts geschenkt bekommt. Drücken wir der Gronski-Elf die Daumen, Anstoss am Samstag um 15.00 Uhr in Zepernick.


SV Friedrichsthal – Einheit Zepernick  1:1

Punkteteilung, Tumulte und ein guter Einstand der Neuzugänge…

Beim Saisonauftakt in Friedrichsthal gab es das komplette Programm eines Punktspieles, rassige Zweikämpfe, viele Torraumszenen, leidenschaftliche Fans und einige „Liebkosungen“ nach dem Abpfiff. Bei den Zepernickern standen mit Liebenthal, Renner und Park drei Neuzugänge in der Startelf, um es vorweg zu nehmen, die Jungs haben überzeugt. Ohne großes Abtasten ging es rein ins Spiel, der erste Aufreger war ein Lattenkopfball von D. Grybowski. Weiter geht die Wilde Fahrt, Renner bringt mit einem langen Ball Park zum Laufen, sein Gegenspieler rutscht weg, Ball nach innen auf den an diesem Tag recht blassen Torjäger Kain, dieser trifft zur Führung für die Gäste. Schiri Schiller, an diesem Tag kein Freund der Zepernicker, pfeift Foulspiel, diese Sicht hatte er exklusiv. Und als in Minute 9 der Friedrichsthaler Lattke Renner von der Seite kommend umtrümmert, keine gelbe Karte sieht, ahnen die Einheit-Kicker was hier heute so ab geht… Die Gastgeber übernehmen das Kommando, pressen früh, vor allem Lueke und Glaub gehen aggressiv in die Zweikämpfe, die Gäste kommen nur noch sporadisch vor das Tor des SVF, wenn dann wird es gefährlich, Lesley Park verzieht zweimal knapp. Aber auch der Gastgeber mit guten Chancen, nach 37 Minuten köpft der lange Lueke zur Führung  ein.

Zur zweiten Halbzeit wechseln die Gäste, Schulz kommt für Park, später noch O. Grybowski für Tschäge. Die Partie wird deutlich ruppiger, zunächst der SVF mit zwei richtigen  Brettern zur Vorentscheidung, einmal ist Torwart Nikolaus auf dem Posten, beim anderen rettet die Unterlatte. Zepernick übernimmt nach einer Stunde die Regie auf dem Platz, Renner und Gronski kurbeln unermüdlich an, beide Außenspieler Liebenthal und Schulz pausenlos im Angriffsmodus, Zepernick geht „all in“. Man verteidigt recht hoch, Friedrichsthals lange Bälle auf Glaub und Lueke sind gutes Futter für Schneider und Gröning. Die Gäste kommen zu guten Chancen, bei einer Liebenthal-Eingabe ist Schulz einen Schritt zu spät, Kain seinen Splitter blockt der gute Lattke noch zur Ecke. Nach 70 Minuten dann der verdiente Ausgleich, Liebenthal ist vor Torwart Kammann am Ball, spielt zurück auf Renner und der Neuzugang trifft. Auch hier hat Schiller was dagegen, das „Foulspiel“ sehen nur seine Augen. Wenig später geht D. Grybowski nach einem Faustschlag zu Boden, Schillers Assistent hat angeblich nichts gesehen, fürs Nachfragen holt sich Kapitän Gronski Gelb ab. Dann doch der Ausgleich durch Max Gronski, eine Schulz-Eingabe veredelt der Kapitän höchstpersönlich. Kurz vor Feierabend wird dann Zootzky vom Feld getreten, bevor ein Einwurf des SVF ausgeführt wird, „verhaken“ sich die Füße eines SVF-Spielers mit denen von Zootzky, für den Zepernicker war dann Feierabend, sein Fuß passte schlichtweg nicht mehr in den Schuh…! Die Entscheidung zu Gunsten der Zepernicker verpasst dann Liebenthal, nach feiner Vorarbeit von Schulz ist er zu unentschlossen beim Torabschluss.

Am Ende geht das Remis in Ordnung, beim Gang in die Kabinen gibt es kurzen Tumult, Spieler und Zuschauer sagen einander nette Worte, es beruhigt sich alles ziemlich schnell. Noch etwas mit Geschmäckle, Atze Renner möchte sich nach Spielschluss beim Schiri bedanken, Schiller verweigert den Handschlag! Eigentlich sollte man 10 Minuten nach Spielende soweit wieder klar im Kopf  und einigermaßen reflektiert sein… Starker Tobak!

Die Mannschaft bedankt sich bei den Fans für den positiven Support, und dass ist ehrlich gemeint. Nächste Woche kommen die Leegebrucher ins Panketal und die Zepernicker erwartet eine schwere Aufgabe. Dazu Freitag mehr.


Vorschau auf den 1. Spieltag

SV Friedrichsthal – Einheit Zepernick

Nach einer fünfwöchigen, intensiven Vorbereitung geht es am Samstag wieder um Punkte. Zufrieden kann man keineswegs sein, die Trainingsbeteiligung war sehr durchwachsen, es ist halt Urlaubszeit. Auch die Leistungen in den Testspielen waren sehr schwankend, ein richtig gutes Spiel war nicht dabei. Die Integration der Neuzugänge ist nicht an der gewünschten Stelle, eigentlich sollte diese Sache vom Tisch sein. Natürlich gibt es Spieler, die in der Vorbereitung richtig gut gearbeitet haben, der neue Kapitän Max Gronski ging hier mit gutem Beispiel voran, Antoni Gröning hat sich mächtig aufgedrängt, Eric Schneider hat fast alle Einheiten mittrainiert, der letztjährige Neuzugang scheint in dieser Saison eine echte Waffe in der Innenverteidigung zu werden. Im Angriff hat sich der Schoko-Bomber ins  Schaufenster gestellt, die Berliner Rampensau traf geschmeidige 8x in den Testspielen und hinterließ im letzten Test in Joachimsthal einen vorzüglichen Eindruck.

Nichts desto trotz, es wird ein schweres Spieljahr für die Panketaler, ein knüppelhartes Auftaktprogramm hat es in sich und mit einem der Favoriten geht es am Samstag los, in Friedrichsthal wartet mit der Schuldig-Elf gleich mal Tafelsilber der Kreisoberliga. In der letzten Saison gab es bei den Gastgebern vom Samstag nichts zu holen, man verlor mit 3:4. Stützen des Teams sind Lueke und der ungemein torgefährliche Glaub. Dazu kommen noch einige Neuzugänge, die  durchweg höherklassig unterwegs gewesen sind.

Bei den Zepernickern fehlen die verletzten Wolf und Schickram sowie die Urlauber Thieme und Geral.  Man wird versuchen, die Ausfälle zu kompensieren und einen guten Start ins neue Spieljahr zu legen. Drücken wir also dem Team die Daumen, Anstoß ist am Samstag um 15.00 Uhr in Friedrichsthal.


  1. Testspiel

FSV Schorfheide Joachimsthal -  Einheit Zepernick  2:5

Die Panketaler gewannen am Ende auch in der Höhe verdient beim Landesklassen-Vertreter. Es war der vorletzte Test vor dem Punktspielauftakt. Bei den Zepernickern lief auch in dieser Partie längst nicht alles rund, einmal mehr konnte man sich auf die fast optimale Chancenverwertung verlassen. Tore für Einheit durch 2x Geral, 2x Park und Gronski.


      7. Testspiel

Einheit Zepernick – SV Altlüdersdorf II  1:4

Die Zepernicker lieferten ihre schwächste Leistung in der Vorbereitung ab. Man war gegen den Landesklasse-Vertreter hoffnungslos unterlegen. Keine Ausrede soll das Fehlen einiger Spieler (u.a.  Kain, Lindner, Liebenthal, Zootzky, Koster, Meinhardt…) sein. Einzig Torwart Nikolaus hatte Normalform. Vor der Pause stürzte man von einer Verlegenheit in die Nächste, nachdem der Gast viermal traf, war es dann Gronski, der Ergebniskosmetik betrieb.

Damit ist der Testspielmarathon bewältigt, nächstes Spiel ist am Samstag, 18.8.2018 um 10.30 Uhr in Joachimsthal.


  1. Testspiel

Einheit Zepernick – SV Mühlenbeck  5:0

In einer knüppelharten Partie siegten die Zepernicker am Ende auch in der Höhe verdient mit 5:0. War es vor der Pause eine sehr zähe Angelegenheit mit wenig Chancen auf beiden Seiten spielten die Gastgeber nach Halbzeit zielstrebiger Richtung Gäste-Tor. Bis zum Saisonstart gibt es aber noch viel zu tun…

Nächster Test am Samstag gegen SV Altlüdersdorf II, Anstoß ist 13.00 Uhr in Zepernick.


  1. Testspiel

1.FC Finowfurt – Einheit Zepernick  0:12

Ein Testspiel ohne Aussagekraft. Die Gäste beherrschten die Finowfurter nach Belieben, war es in Halbzeit Eins eine behäbige Angelegenheit, zog man nach der Pause das Tempo deutlich an, die Tore wurden gut heraus gespielt, sehr auffällig auf Zepernicker Seite Gronski und der vierfache Torschütze Geral. Die restlichen Hütten erzielten Koster 2x, Gronski 2x, Tschäge, Schulz, O. Grybowski und Frank. Am Donnerstag spielen die Zepernicker gegen den SV Mühlenbeck, Anstoß ist 19.00 Uhr in Zepernick.


Testspiel

Einheit Zepernick – Einheit Bernau  0:10

Eine Halbzeit lang konnten die Zepernicker  gegen die Bernauer das Ergebnis noch freundlich gestalten. Man verteidigte tief stehend ganz geschickt, die Entlastung nach vorn war aber nicht gegeben. Mit zunehmender Spielzeit schwanden die Kräfte und der Gast schraubte das Ergebnis in eine standesgemäße Höhe. Als eine richtig gute Laufeinheit geht das Testspiel dann in die Annalen ein.

Die nächsten Spiele sind dann Freitag in Finowfurt, Anstoß 19.00 Uhr, und Samstag gegen Victoria Templin, Anstoß 13.00 Uhr.


Nachbetrachtung Trainingsauftakt, Datasec-Cup und Testspiel

Seit 19. Juli steht die 1. Herrenmannschaft wieder im Training. Zum Auftakt konnten 18 Spieler begrüßt werden, mit dabei die Neuzugänge Lindner, Liebenthal und Renner. Anders als in den Vorjahren wurde gleich im ersten Training ordentlich Gas gegeben, alle Spieler waren voll bei der Sache, bei den Verantwortlichen gab es nach dem Training entsprechend zufriedene Gesichter.

Am Freitag und Samstag fand dann zum dritten Mal der Datasec-Cup statt. Im ersten Halbfinale bezwangen die Zepernicker den Landesklasse-Aufsteiger Forst Borgsdorf mit 5:2. Die Einheit-Buben zeigten eine spielerisch recht ansehnliche Partie, ließen die Borgsdorfer eigentlich nie zur Entfaltung kommen und siegten am Ende auch verdient. Tore für Zepernick  durch O. Grybowski, 2x Thieme und 2x Geral.

Im anderen Halbfinale ging es wesentlich intensiver zur Sache, der Topfavorit in der Landesklasse Nord, Fortuna Glienicke, bezwang den Meister der Rückrunde in der Kreisoberliga, RW Schönow, mit 2:1. Für den frühen Zeitpunkt der Saison war es eine herausragende Partie.

Im Spiel um Platz 3 trafen dann am Samstag Borgsdorf und Schönow aufeinander, der Ortsnachbar veranstaltete ein munteres Scheibenschießen, am Ende stand ein 6:1 für Schönow auf der Uhr. Damit untermauerte die Robel-Elf ihre Favoritenstellung in der Kreisoberliga.

Im Finale trafen die Zepernicker auf Glienicke, und die Verpackung versprach mehr als der Inhalt es dann war. Die Platzbesitzer standen defensiv kompakt, Glienicke zeigte seine ganze Klasse am Ball, es sprang aber nicht viel heraus, meist wurde um den Strafraum herum kombiniert, kurz vor Halbzeit dann die Führung durch den agilen Puhlmann. Gleich nach der Pause erhöht zunächst Abranitsch, im Gegenzug gelingt Schulz der Anschlusstreffer. Die Zepernicker jetzt besser im Spiel, 10 Minuten vor Ultimo trifft Kain zum Ausgleich. Als alle schon mit einem Elfmeterschießen gerechnet haben, schlagen die Glienicker noch einmal zu und sicherten sich damit den Pott.

Die Mannschaft bedankt sich bei N. Scheler von der Firma Datasec, sowie bei Präsident H. Renner, Zepernick-Legende Karsten Staerke, Silke, Ulfi, Nussi und Frau Opitz, die an beiden Tagen die Zügel fest in der Hand hielten.

Am gestrigen Sonntag dann der Abschluss des Hammerwochenendes für die Zepernicker. Zu Gast im Panketal war Fortuna Britz, ebenfalls ein Team aus der Landesklasse. Und die Gastgeber zeigten auch in diesem Spiel eine ansprechende Leistung, bei Halbzeit lag man noch mit 3:1 in Führung, nach einer Stunde war dann der Ofen aus, die Britzer machten kurzen Prozess, am Ende siegte man relativ ungefährdet mit 5:3. Tore für die Gastgeber durch 2x Meinhardt und Liebenthal.

Am Mittwoch steht das nächste Testspiel auf der Agenda, zu Gast dann der Brandenburg-Ligist Einheit Bernau. Anstoß ist 19.00 Uhr in Zepernick.

Renner Renner

Lindner Lindner 

Liebenthal Liebenthal

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