Ein Zepernicker Urgestein sagt dann mal ...

Er war nie der Lange…er war ein Großer!

Noch ruht der Ball im Amateurbereich, in Zepernick wie auch bestimmt anderswo laufen die Vorbereitungen für eine Fortsetzung der alten Saison oder aber das neue Spieljahr wird vorbereitet. Es wird einige Veränderungen im Team der 1. Herren geben, dazu dann mehr, wenn alles eingetütet ist.

Es wird zumindest einen Abgang geben, menschlich wie sportlich ein ganz dickes Brett! Steffen Wolf, oder der Wolfer wird sich in Zukunft mehr um Familie, Beruf und Hausbau kümmern, steht aber bei Bedarf bereit.

Ich kann mich noch erinnern, erstes Training in Zepernick und Steffen Wolf kloppt die Pille beim Flankentraining aus dem STAND mal locker über 60 Meter auf die Pferderennbahn… Ich dachte bei mir, der wird doch mit Kälberblut großgezogen worden sein! Sicherlich fallen jedem Zepernicker einige Episoden zu ihm ein…erste Saison in der Kreisoberliga, Spiel gegen Mildenberg kurz vor Weihnachten, Wolf leitet mit seinen Abschlägen vom eigenen Tor zwei Buden für Tschanter ein, zur Info, Tschanti stand am gegnerischen Strafraum und klinkte die Dinger locker ein…oder Freistoß gegen Friedrichsthal und Wolf trennt den friedlich in der Mauer stehenden Glaub aus dem Spiel…oder wiederum ein Freistoß, diesmal in Bernau, Wolf sein erster Einsatz nach Kreuzbandriss, der Ball geht durch die Mauer, geht ins Tor und der Ball rollt bis zum Elfmeterpunkt wieder raus, das Netz hing aber etwas lose im Tor…nicht zu vergessen, der legendäre nette Gruß aus der Küche in dieser Saison, mal aus gut 30 Metern draufgefeuert, Ball ans Gebälk und der Verrückte nimmt den Abpraller volley, der knapp über den Kasten geht! Es ging aber auch mit viel Liebe…wer denkt nicht gern an unsere Sternstunde beim Hussitencup 2018, Finale gegen Einheit Bernau, die Anbauwand Gronskiwolfkain machte hinten dicht, vorne wirbelten die Sitzriesen, das Tor des Tages macht aber Wolf, mit viiiiiel Liebe vom eigenen Tor hebt er die Kugel über den an der Mittellinie verdutzt wartenden Seifarth!

Wolf war aber mehr als nur Haudrauf, manchmal kam ein kleines Böckchen zum Vorschein…Highlights waren die Rufe Richtung Schiri: „Ey, der schubst mich“…es gab Gegenspieler, die waren nicht größer als eine Parkuhr!

Besondere Verdienste erwarb sich Sportskamerad Wolf bei der Integration von neuen Spielern, mit seiner freundlichen und offenen Art machte er es den Neuzugängen leicht, sich im Team einzugewöhnen.

Wölfchen mein Freund, du bist nicht nur eine imposante Erscheinung, du bist auch ein imposanter Typ! Auch nachdem du mal wegen dem gewöhnungsbedürftigen Trainer einen kurzen Abstecher nach Klosterfelde gemacht hast, wusstest du, wo deine fußballerische Heimat ist und hast dich nach einer schweren Verletzung wieder in Zepernick angemeldet. Verantwortung und Ehrlichkeit stehen bei dir an oberster Stelle, bist halt ein kleiner Gerechtigkeitsfanatiker…

So Meesta, genug der Süßholzraspelei, du wirst uns im Team fehlen und wenn du Donnerstags bei der Zweeten abspeckst, bleibt sicherlich noch Zeit, um die traditionelle Vase mit dem Präsi und einigen anderen zu trinken!

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